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21 Tipps für mehr Organisation im Alltag oder: wie du deinen Alltag entspannter angehst

Tipps für mehr Organisation im Alltag

Ich bin stets für Tipps für mehr Organisation im Alltag dankbar und notiere mir alles, was ich dazu in die Finger bekommen kann. Gerne notiere ich dir hier, was ich in den letzten Jahren gelernt habe.

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir deine besten Tipps in den Kommentaren hinterlassen würdest, da ich es immer spannend finde zu entdecken, wie sich andere das Leben etwas leichter machen.

Hier also, bunt gemischt, meine Lieblingstipps für Beruf und Privat:

  1. Stehe eine Stunde früher auf. Diese Stunde nutzt du nur für dich alleine für deine Rituale und um gut in den Tag zu starten.
  2. Dinge die du am Vorabend erledigen kannst: den Frühstückstisch decken, Kindergarten- und Schultaschen packen, eigene Tasche packen, eigenes Outfit + das der Kinder herrichten, Frühstück vorbereiten* (zB.: Overnight Oats ansetzen, trockene Zutaten fürs Müsli mischen, Kaffeekapsel in die Maschine, Küche vorbereiten, Brotbackautomaten vorprogrammieren, usw.), Spülmaschine ausräumen, To-Do-Listen schreiben, Auto einräumen, Reisetaschen packen, Sportklamotten herrichten, Yogasequenz aussuchen, Akten vorbereiten, usw.
  3. Listen schreiben Nr. 1: am Sonntag eine große Liste mit allem, was die ganze Woche über ansteht. Dann jeden Morgen (oder am Vorabend) eine Liste schreiben mit dem, was heute (oder Morgen) ansteht.
  4. Listen schreiben Nr. 2: schreibe Listen für sämtliche Projekte. Sei es ein Projekt in der Arbeit oder ein Kindergeburtstag. Teile dir die Aufgaben in Teilschritte ein, was du dazu brauchst, woher du es bekommst, wann etwas erledigt sein muss, was du delegieren kannst, was du vorbereiten kannst und wann du dies tun wirst, usw. Notiere diese Teilschritte in deinem Kalender.
  5. Listen schreiben Nr. 3: Hänge dir eine leere Liste in die Küche und notiere sofort alles, was ausgeht. Hänge eine Liste auf den Gefrierschrank + Vorratsschrank. Darauf notierst du was rein kommt (Was, wann, wieviele Personen, usw.) und was raus kommt.
  6. Fokussiere dich. Wenn du eine Arbeit, ein Projekt oder was auch immer angehst, bleibe fokussiert. Schalte Ablenkungen (zB.: Radio, Handy, Fernseher, Internet, usw.) aus. Stelle dir einen Wecker auf 50 – 60 Minuten, in dieser Zeit tust du nur das, was du dir vorgenommen hast. Dann machst du eine Pause von ca. 10 Minuten.
  7. Vermeide Prokrastination. Je länger du etwas aufschiebst, desto mehr Zeit kostet es dich am Ende. Erledige also alles sofort, wenn es anfällt.
  8. Planung Nr. 1: Vorbereitung ist alles. Sind deine Kinder (oder du selbst 😉 ) unausstehlich wenn sie hungrig sind und du musst dann erst kochen, stehen dir 60 Minuten Terror bevor. Am besten also: vorkochen* (entweder am gleichen Tag oder am Vorabend), dann erst die Kinder abholen, dann Kinder füttern = friedlicher Nachmittag. Vermeide solche Fallen indem du vorbereitet bist.
  9. Planung Nr. 2: Meal Prepping*. Plane einmal in der Woche einen Nachmittag ein, indem du soviel wie möglich für die Woche vorbereitest. Zb: Brot backen, Dressings rühren, Getreide vorkochen, Gemüse schnippeln und fix und fertig einfrieren, Smoothiekits vorbereiten: Obst/Gemüse klein schnippeln und einfrieren, Suppen auf Vorrat kochen, Salate waschen und trocknen, Kuchen backen und einfrieren, usw.
  10. Planung Nr. 3: Eine Einkaufsliste + einen Mahlzeitenplan für die ganze Woche erstellen und einen Großeinkauf dafür einplanen. Wenn es sein muss, gibt es noch maximal einen weiteren Einkauf für kurzfristig ausgegangene Frischwaren wie Obst, Milch, usw.. Einkaufen kostet viel Zeit und vor allem viel Geld, wenn man ohne Plan zugreift.
  11. Bevor du den Mahlzeitenplan bzw. die Einkaufsliste erstellst: checke deine Vorräte: Kühlschrank, Gefrierfach und Vorratsschrank sowie Haushalts- und Hygieneartikel.
  12. Einmal kochen für zweimal Essen*. Wenn du kochst, dann gleich die doppelte Menge. Den Rest frierst du ein (geht übrigens auch bei Kuchen) oder isst du am Abend.
  13. Halte deinen Arbeitsplatz sauber, sonst verschwendest du zu viel Zeit mit Suchen.
  14. Lass dich nicht ablenken. Besonders gemeine „Ablenker“ sind zum Beispiel das Internet, Emails (Whatsapp, SMS und Konsorten), Fernsehen, Zeitschriften, Telefon oder schlicht und einfach eine andere Arbeit, die einem besser von der Hand geht.
  15. Teile deine Zeit weise ein. Übernimm dich nicht, sonst bist du am Ende enttäuscht von dir selbst, wenn du dein strenges Limit nicht erreicht hast. Wähle nicht zu viele Aufgaben, schätze ihre Dauer realistisch ein und beende sie nach gewisser Zeit.
  16. Mach Pausen. Nach jeder Stunde Arbeit gönnst du dir 10 – 15 Minuten Pause.
  17. Planung Nr. 4:  Plane auch länger nach in die Zukunft. Wenn ich alle zwei Monate meinen Esstisch neu einölen muss, schaue ich, dass ich rechtzeitig das Öl zu Hause habe. Wenn ich weiß, Montags ist Waschtag, schaue ich am Sonntag bei der Kontrolle der Haushaltsartikel ob noch genug Waschpulver da ist. Habe ich eine Einladung zu einem Fest, muss ich mich zwei Wochen vorher darum kümmern, dass mein schönes Kleid in die Reinigung kommt. Diese vorbereitenden Erledigungen notiere ich ebenfalls in meinem Kalender.
  18. Stelle keine zu hohen Ansprüche. Nicht an dich, aber auch nicht an deine Familie oder Kollegen. Ein vierjähriger ist nicht in der Lage, sein Zimmer alleine aufzuräumen. Dein Kollege ist vielleicht einfach nicht so flink wie du, weil er ein paar Jährchen älter ist. Deine Energie ist nicht unbegrenzt und du brauchst Regeneration.
  19. Planung Nr. 5: Plane Puffer ein. Meistens dauert alles länger als geplant. Hast du also einen Termin, plane 10 – 15 Minuten mehr Zeit ein.
  20. Du musst nicht alles selbst erledigen. Deine Familie oder Kollegen können es auch, auch wenn sie es vielleicht anders tun als du. Wenn du möchtest, das dein Mann weiterhin einen Teil der Hausarbeiten übernimmt, darfst du ihn nicht ständig kritisieren, weil er zB anders staubsaugt als du. Sollen die Kollegen weiterhin einen Teil der Arbeit für dich erledigen, akzeptiere ihre Art und Weise wie sie es tun. Möchtest du, dass sich deine Kleine morgens selber anzieht, akzeptiere es, wenn es nicht perfekt ist. Schätze die Hilfe und Unterstützung die du bekommst und meckere nicht darüber. Von wegen geschenkter Gaul und so.
  21. Vergleiche dich nicht mit anderen. Vergleiche mit dem perfekten Haushalt der Nachbarin oder dem gewuppten Büro der Freundin bringen dir nichts. Bei ihnen bleiben halt andere Dinge dafür auf der Strecke. Jeder Mensch hat seine eigenen Prioritäten, seine eigenen Ansichten von Wichtig und Unwichtig. Steh dazu, wenn bei dir am Abend noch die Krümel vom Frühstück unter dem Tisch liegen und deine Fenster seit 6 Monaten nicht geputzt wurden. Dafür hattest du heute Zeit, mit den Kids ins Schwimmbad zu gehen. An was werden sich deine Kinder wohl später mal erinnern?

* : Hier ist Vorsicht geboten: gemäß den Empfehlungen des Ayurveda ist es nicht ratsam aufgetaute oder aufgewärmte Nahrung zu verzehren. Diese Nahrung enthält kein Ojas mehr und vermehrt nur Tamas im Körper. Bist du ein Ayurvedi, sind die mit * gekennzeichneten Tipps nichts für dich bzw. solltest du eine Mahlzeit maximal am gleichen Tag vorbereiten.

xo

Angelika

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