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Mindset // 5 Dinge, für die du dich niemals entschuldigen solltest

5 Dinge für die du dich niemals entschuldigen solltest

Bevor ich mit der bedingungslosen Selbstliebe verschrieben habe, gab es eine Zeit, in der ich das Wohl anderer über mein eigenes stellte.

Ich wollte es einfach jedem recht machen und verbog mich und meinen Alltag, um ja für alle da sein zu können. Außer für mich selbst. Für mich selbst war ich irgendwie niemals ausreichend da. Doch ich habe meine Lektionen gelernt.

Ganz besonders eingeprägt haben sich mir 5 Dinge. Diese nehme ich seitdem besonders ernst und ich entschuldige mich niemals wieder dafür…

 1. Ein Nein

Nein sagen fiel mir früher äußerst schwer. Ich wollte einfach für alle da sein. Ich fühlte mich für alles zuständig, für jeden verantwortlich. Konnte mich nicht abgrenzen. Ständig bin ich über meine Grenzen gegangen und habe mich energetisch komplett verausgabt.

Durch meine langjährige Achtsamkeitspraxis habe ich gelernt, besser auf mich aufzupassen. Ich weiß nun, wofür ich stehe und bin in der Lage, mich selbst und meine Familie an erste Stelle zu setzen.

Ich lasse mich nicht mehr ausbeuten und fühle ich mich nicht mehr für die ganze Welt verantwortlich. Endlich kann ich ruhigen Gewissens Bitten, Anfragen und Dienste mit einer ehrlichen Antwort ablehnen. Das tut gut.

 2. Zeit für mich

Dieser Punkt ist eng mit Punkt 1 verbunden. Indem ich stets das Wohl der anderen über meines stellte, kam die Zeit für mich selbst zu kurz.

Ich ging mit meiner Hilfsbereitschaft sogar soweit, dass ich Termine von mir oder meinen Kindern! absagte, um für andere eine Gefälligkeit zu erledigen. Dies war der Tiefpunkt, an dem mir selbst endlich ein Licht aufging.

Seitdem achte ich penibel darauf, mich selbst, meine Kinder und meinen Mann an erste Stelle zu schieben. Meine Zeit wird gerecht für mich und meine Lieben aufgeteilt. Dann folgt meine Arbeit und der Blog, welche ich beide sehr liebe.

Erst dann, und nur wenn ich genug Energie und Zeit (und Lust) übrig habe, kommen alle anderen. Niemals wieder opfere ich meine wertvollen Ressourcen für Dienste an anderen, welche dann nur mit einem knappen Danke abgekanzelt werde. Oder noch schlimmer: gar nicht gedankt werden.

Ich wäge sehr genau ab, wer oder was es mir wert ist, meine Zeit und Energie zu verschenken und vor allem: lasse ich es nie wieder zu, das meine Kinder dafür in irgendeiner Form auf der Rechnung sitzen bleiben.

 3. Meine Spiritualität

Entschuldige dich niemals für deine Spiritualität oder deinen Glauben. Stehst du auf Esoterik? Oder meditierst du täglich 3 Stunden für die Erleuchtung? Bist du ein Ayurvedi oder übst dich täglich in Achtsamkeit? Glaubst du an Gott? Den christlichen, muslimischen oder einen der unzähligen hinduistischen?

OK, mach weiter so. Niemand geht das was an.

 4. Dein Aussehen

Seit ich klein bin, bin ich dick. Es gab Zeiten, da hungerte ich mich auf Mindestgrößen herunter und Zeiten, da nahm ich alles wieder zu.

Doch in all den Jahren, hatte ich ein schlechtes Gewissen. Ich schämte mich. Hörte gemeine Kommentare. Dachte im Ernst, ich bin nichts Wert, weil ich nicht dem schlanken Schönheitsideal entspreche.

Doch damit ist jetzt Schluss. Ich habe durch meinen Beruf alle Arten von Menschen kennen gelernt und kann sagen: Dünne können genauso dämliche Arschlöcher sein, wie Dicke. Die Figur sagt genau Null über einen Menschen aus.

Ich kümmere mich lieber um ein schönes Inneres, als um ein schlechtes Gewissen wegen meinem Äußeren. Und ich rechtfertige mich niemals wieder dafür.

  5. Deine Meinung

Ich habe Werte und zu allen Themen in meinem Leben eine eigene Meinung. Früher passte ich mich in Gesprächen an die Meinung meines Gegenübers an. Ich konnte mich oft nicht verteidigen und Angriffe nicht abwehren. Ich war in Diskussionen hilflos überfordert und konnte mich nicht ausreichend artikulieren. Deshalb schien es mir sicherer, mich auf die Seite des Gesprächspartners zu schlagen.

Ich bin kein guter Redner, war ich noch nie. Ich tue mir beim Schreiben leichter. Doch ich habe gelernt, zu meiner Meinung zu stehen. Inzwischen bin ich einfach so weit, dass ich Diskussionen beende, wenn ich merke, dass sie zu rüde werden und ich ihnen nicht mehr gewachsen bin. Diese Gespräche sollen jene führen, die ein Talent fürs Reden haben. Ich bin das leider nicht.

Ich stehe zu meiner Meinung, lasse mich nicht davon abbringen und habe es nicht nötig, mich in unzähligen Gesprächen dafür zu verteidigen. Ich rechtfertige mich nicht mehr für meine Werte.

 

Das waren meine Top 5 Tipps für ein Bullshitfreies Leben. Mal abgesehen davon, dass man sich sowieso nicht dauernd für alles entschuldigen sollte, sind diese Punkte meine sensiblen Bereiche, auf die ich ganz besonders achte.

Wie sieht es bei dir aus? Hast du auch eine Art Top 5, bei denen du besonders sensibel bist? Ich würde mich freuen, von dir darüber zu hören.

xo

Angelika

 

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