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11 Vorschläge, wie du deinen Monkey Mind besiegst

Mit Monkey Mind bezeichnet man einen unruhigen Geist. Die Gedanken springen (wie Affen) wild hin und her. Kein Gedanke wird richtig erfasst und zu Ende gedacht, sondern sie hüpfen wirr und ohne Sinn herum.

Besonders stark bemerkt man sein Monkey Mind, wenn man sich auf eine Sache   konzentrieren möchte. Durch regelmäßige Meditation wird dein Monkey Mind immer ruhiger, du kannst bewusst die Gedanken beiseite schieben.

Aber was kann man noch gegen seine Affen im Kopf machen, wenn man nicht meditieren will? Hier einige Anregungen:

  1. Yoga: konzentriere dich auf das ein- und ausatmen während deiner Übungsabfolge
  2. Lesen: lies konzentriert und aufmerksam ein Buch, lass deine Gedanken nicht abschweifen sondern bleibe voll und ganz beim Inhalt.
  3. Bewusst Gedanken zu Ende denken: du kannst dir aber auch einen Gedanken aus deinem Monkey Mind herauszupfen und ihn bewusst ganz zu Ende denken. Dann holst du dir den nächsten. Möchte sich ein anderer dazwischen quetschen, schiebst du ihn einfach beiseite. Für später.
  4. Atmen: es hilft oft schon 5 mal tief und bewusst ein- und auszuatmen um seinen Kopf zu beruhigen.
  5. Kunst: egal ob du malst, zeichnest, einem Handwerk nachgehst. Wenn man komplett in seiner Tätigkeit versinkt, werden alle anderen Gedanken ausgeblendet. Wie bei kleinen Kindern, die ganz in ihrem Spiel aufgehen und die Aussenwelt komplett vergessen können.
  6. Hören: setz dich hin und höre einfach zu. Der Welt. Der Natur. Deinem Haus. Höre bewusst jedes Geräusch und erkenne es an.
  7. Sport: Powere dich so richtig aus. Beim intensiven Sport konzentrierst du dich auf die genaue Ausführung deiner Übung. Du hast dabei keine Zeit, an etwas anderes zu denken.
  8. Spazieren: gehe spazieren und fülle deinen Geist mit neuen Eindrücken. Lass deine Gedanken draußen in der Natur zurück, wirf sie praktisch hinaus und fülle deinen Kopf mit positiven Erlebnissen. Atme die frische Luft ein und sieh aufmerksam zu, was rund um die geschieht.
  9. Kochen: ist so wunderbar meditativ. Schnippseln, rühren, rühren, rühren….
  10. Achtsamkeit: eigentlich alles, was du bewusst und mit voll anwesendem Geist ausführst, beruhigt deine Gedanken. Du versinkst in der jeweiligen Tätigkeit, egal ob du jetzt bügelst, deine Rechnungen sortierst, eine Tasse Tee trinkst.
  11. Schreiben: notiere deine Gedanken und verbanne sie auf Papier. Dort bewahrst du sie auf und wendest dich ihnen zu, wenn du die nötige Zeit dafür hast.

Probiere es aus. Vielleicht erzählst du mir, was dir am besten geholfen hat? Oder hast du vielleicht noch mehr Ideen?

xo

Angie

Buch: „Das orangene Buch – die Osho Meditationen für das 21. Jahrhundert“ Osho

Diese Woche im Bücherclub:

In diesem Buch geht es  – wie der Klappentext schon verspricht – ums meditieren. Osho hat in seinem Lebenswerk unzählige Meditationen erschaffen, in diesem Buch ist garantiert für jeden etwas dabei.

Für den Sonnenaufgang, den Morgen, den Nachmittag, den Abend, die Nacht. Unterschiedlich lang, mal mehr oder weniger Bewegung, mit oder ohne Gesang, jeder wird fündig.

Einer meiner Lieblinge ist diese: „Lege deine Rüstung ab“ die ich hier schon beschrieben habe.

Osho empfiehlt einem dabei, sich eine Meditation auszusuchen und dann dabei zu bleiben, bis sie einem keinen Spaß oder Nutzen mehr bringt. Erst dann sollte man sich eine neue aussuchen.

Zu Beginn und immer wieder Zwischendurch gestreut gibt es wissenswertes über die Meditation, weise Worte oder Einsichten für das alltägliche Leben.

Viel Freude dabei,

xo

Angie

 

Was Selbstliebe wirklich bedeutet

Was Selbstliebe wirklich bedeutet

Wenn es um Selbstliebe geht, treffe ich immer wieder auf ein riesiges Missverständnis dieses Begriffes. Darum möchte ich heute klarstellen, was Selbstliebe ist und was sie nicht ist.

Viele verwechseln gerne das eine mit dem anderen

Nur weil du dich bewusst von den Dogmen der Beautybranche, der Leistungsgesellschaft und den sozialen Zwängen der heutigen Zeit verabschiedet und deinen Körper bzw. dich selbst bedingungslos annimmst, heißt das nicht, das du nur mehr faul in der Sonne liegen und dich gehen lassen sollst.

Es heißt nicht, das du keinen Sport mehr treiben solltest, weil es ja jetzt quasi egal ist. Und es heißt auch nicht, dass du dich für nichts mehr zu interessieren brauchst, denn man braucht ja keinen zu beeindrucken.

Es bedeutet, auf dich und deinen Körper acht zu geben. Ihn zu lieben und zu ehren, ihn gut zu behandeln und dafür Sorge zu tragen, dass er lange gesund und aktiv seine Pflichten erfüllen kann.

Du sollst dir ab und zu was gönnen, keine Frage. Aber der größte Teil der Nahrung sollte hochwertig und gesund sein. Es ist schließlich dein Treibstoff und soll dich mit guter Energie versorgen und die Gesundheit erhalten.

Wenn du dich ungesund ernährst, ist es schlecht für dich. Deswegen solltest du dich gesund ernähren, nicht weil es die Influencer der ganzen Welt so vorleben. Wenn du zu dick bist, solltest du  abnehmen weil es schädlich ist und nicht, weil es die Aussenwelt so will.

Dieser Körper ist der einzige den du jemals haben wirst und er sollte so lange wie möglich, so gut wie möglich in Schuss bleiben um dich täglich begleiten zu können. 

Es geht um die Wahrnehmung des Körpers, unabhängig von der Aussenwelt und um die Wertschätzung um seinetwillen.

Du solltest auch deinen Geist fördern um stets, auch im Alter, mental agil und fit zu sein. Du sollst dich bilden, weil Bildung der Schlüssel zur Freiheit ist und nicht um jemanden zu beeindrucken.

Das ist wahre Selbstliebe. 

[bctt tweet=“Freiheit bedeutet nicht immer, einfach tun und lassen zu können, was man will.“ username=“AtUmgekrempelt“]

Fazit:

Selbstliebe bedeutet nicht…

  • dich gehen zu lassen
  • alles in dich hinein zu stopfen was du findest
  • kiloweise Schokolade zu essen
  • den ganzen Tag vor dem Fernseher zu hocken
  • nur mehr belanglosen Klatsch zu lesen
  • dich zu vernachlässigen
  • keinen Sport mehr zu treiben
  • faul zu sein
  • deinen Geist zu vernachlässigen

Selbstliebe bedeutet…

  • deinen Körper zu lieben und ihn dementsprechend gut zu behandeln
  • deinem Körper nur die beste Nahrung zukommen zu lassen
  • ab und zu bewusst zu sündigen
  • ein aktives und gesundes Leben zu führen
  • deinen Geist zu nähren und dich ein Leben lang weiter zu entwickeln
  • deinen Körper zu pflegen und zu „warten“
  • deinen Körper und dich selbst bedingungslos zu lieben und zu akzeptieren
  • deine Stärken zu fördern und die Schwächen zu akzeptieren
  • dir verzeihen zu können
  • das Beste aus deinem Leben zu machen, was du erreichen kannst
  • ein Leben im Einklang mit deinen Zielen und Wünschen zu führen
  • nach den Sternen zu greifen und deine Pläne wahr werden zu lassen
  • gesunde und aufbauende Beziehungen zu leben mit Menschen, denen du vertraust, die dich inspirieren, dich fördern und dich so lieben, wie du bist
  • für ein gesundes und wohltuendes Umfeld zu sorgen, in dem du dich beschützt, geborgen und willkommen fühlst
  • deine Werte zu leben und deine Authentizität zu wahren
  • dein wahres Ich auszuleben

Das ist wahre Selbstliebe.

xo

Angelika

Buch: „Practice you – a journal“ von Elena Brower

„When the way forward seems uncertain, where can we turn for guidance we can trust? For yoga luminary, meditation teacher, and artist Elena Brower, the answer has always been close at hand.

„Whenever I’ve needed direction, strength, or centering, I’ve so often turned to my own journals. Why? Because many of the answers we seek are found within ourselves.“

Now, for those compelled to the pen and page, Elena invites us to gather our own wisdom through writing, self-inquiry, and reflection. Practice You is a portable sacred sanctuary to record our flashes of insight, find our ground, create and clarify our goals, and bear witness to our own evolution.

With more than 150 beautiful pages of questions, teachings, inspiring imagery, and plenty of space to write, draw, and reflect, this journaling adventure guides us into nine compelling portals to our highest ways of living.“

 

„Practice you“ ist ein Arbeitsbuch. Es geht dabei darum, sich selbst besser kennen zu lernen, sich zu verstehen. Das Buch ist dabei in 9 Kapitel unterteilt: i am, i feel, i do, i love, i speak, i see, i understand, i trust, i serve.

Zu jedem Kapitel gibt es eine Einleitung und dann ganz viel Platz um zu schreiben, zu erforschen, zu zeichnen, zu entdecken, usw.

Unterstützt werden wir dabei durch allerlei Denkanstöße und wunderbaren, stimmungsvollen Zeichnungen bzw. Bildern, alles von Elena persönlich gestaltet.

Ein wirklich gelungenes Buch, wunderschön zum anschauen und sehr, sehr inspirierend. Es macht mir sehr viel Spaß darin zu schreiben, nur sollte man für jede Lektion etwas Zeit mitbringen. Etwas für zwischendurch ist das nichts, man muss sich schon Gedanken machen und manchmal in sich gehen und überlegen.

Garantiert eine Hilfe auf dem Weg zur Selbsterkenntnis und Selbstgefühl.

xo

Angie

Wie du mit Affirmationen arbeitest

Das Wort Affirmation hast du sicher schon gehört.

Weißt du auch, was genau das ist?

Und was sie dir bringen können?

Ich bin immer wieder überrascht, wie einfach die Arbeit mit ihnen ist, wie wirkungsvoll und groß das Ergebnis sein kann.

Ich erkläre dir heute, wie du mit diesen Glaubenssätzen arbeiten kannst, um ihre volle Wirkung zu entfalten.

Was sind Affirmationen?

Eine Affirmation (lat.: Bestätigung, Bejahung) ist eine Art positiver Glaubenssatz. Ein Satz, der symbolisiert, was du erreichen möchtest. Mit ihnen kannst du dein Gehirn umprogrammieren um positive Verhaltensweisen in dein Leben zu rufen bzw. schlechte abzulegen.

Wie du deine persönliche Affirmation gestaltest

Achte bei der Formulierung darauf, dass du nur positiv sprichst und Verneinungen vermeidest. Formuliere deinen Text so, als wäre er bereits eingetroffen.

Wörter wie

  • nein
  • nicht
  • keine
  • werde nicht

transportieren  eine negative Energie.

Wenn du also sagst: „Ich werde mich nicht selber runtermachen“ ist zwar die Botschaft an sich etwas Gutes, aber das Wort „nicht“ vermittelt deinem Hirn das Gegenteil.

Im Grunde kommen nur die Worte „nicht“ und „runtermachen“an. Zwei negative Aussagen, die den eigentlich Zweck der Affirmation manipulieren können.

Formuliere den Satz so, als ob dein Wunsch bereits eingetreten ist.

Schreibe nicht „Ich werde erfolgreich sein“ sondern „Ich bin erfolgreich“.

Somit vermittelst du deinem Hirn einen positiven Wert, der noch dazu schon aktuell ist. So zwingst du dein Gehirn also, diesen neuen Wert anzunehmen.

Aber das wichtigste ist die regelmäßige und häufige Wiederholung. Arbeite täglich mit deiner Affirmation und wiederhole sie so oft wie möglich, um die Info nachhaltig in deinen Gedanken zu verankern.

Wie du mit Affirmationen arbeiten kannst

Dafür gibt es verschiedene Zugänge, wähle den, der dir am besten liegt.

  • Japa Mala Meditation: Die Japa Mala Meditation ist geschaffen für Mantren und Affirmationen. Du wiederholst einfach bei jeder Perle deiner Mala deine Affirmation oder dein Mantra und atmest dabei jeweils einmal ein und aus. Also 1 Perle = 1x einatmen, 1x ausatmen = 1x deine Affirmation. Du kannst auch gerne zwei oder mehr „Runden drehen“.
  • Wiederholungen: im Prinzip gleich wie die Japa Mala nur ohne Mala. Wiederhole direkt vor dem einschlafen und gleich nach dem aufwachen für einige Minuten deine Affirmation. Hast du untertags 5 Minuten Zeit? Wiederhole deinen Glaubenssatz. Du stehst im Stau? Wiederhole ihn.
  • Schreiben: nimm dir jeden Tag einige Minuten Zeit und schreibe deine Affirmation auf. Fülle mit ihr eine ganze A4 Seite. Studien beweisen, dass das motorische Gehirn sich Dinge besser merken kann, als das visuelle. Folglich brennen sich Wörter, die geschrieben werden, mehr ins Gehirn ein und werden schneller gelernt. Das Gehirn kann diese Informationen auch besser und schneller wieder abrufen. Dieser Trick hilft übrigens sehr beim lernen: willst du etwas lernen, schreibe es auf. Aber der Trick funktioniert nur, wenn du mit der Hand schreibst, nicht am PC.
  • Rufe sie dir immer wieder in Erinnerung: wenn möglich, schreibe deine Affirmation auf Kärtchen und Post Its und verteile sie im ganzen Haus. So wirst du schon im Bad daran erinnert, in der Küche, am Frühstückstisch, wenn du deinen Kalender aufschlägst, wenn du auf deinen Laptop blickst usw.
  • Intention des Tages: wenn du am morgen deine Tag planst, setze dir deinen Glaubenssatz als „Intention des Tages“. Wie möchte ich mich heute fühlen? Was möchte ich heute erreichen? Wie möchte ich mich heute Abend, nach diesem Tag, fühlen? Schreibe deinen Satz so auf, als wäre es bereits geschehen. Zum Beispiel „Ich war sehr erfolgreich und habe meine Pläne verwirklicht. Alle Punkte auf meiner Liste habe ich abgehakt. Ich war sehr geduldig mit meinen Kindern.“

Aber sei geduldig mit dir. Affirmationen sind keine Zaubermittel und es dauert einige Tage, bis du die ersten Veränderungen bemerkst. Je nach Größe deines Themas, kann es auch einige Wochen dauern, bis die volle Wirkung eingetreten ist.

Ich wünsche dir viel Erfolg,

xo

Angelika

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11 Dinge, mit denen du sofort aufhören solltest

  1. Prokrastination: egal was du tun willst, tu es JETZT! Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt dafür. Je länger du etwas aufschiebst umso schwerer fällt es dir am Ende, damit zu beginnen.
  2. Dich für alles zu entschuldigen: du bist ok, so wie du bist. Du hast die gleichen Rechte wie alle anderen auch. Du darfst deine Meinung äußern und hast das Recht Nein zu sagen. Du darfst denken, sagen, fühlen, essen, anziehen, usw. was du willst. Und keinen geht das etwas an.
  3. Dich schuldig fühlen (siehe Punkt 2.): Vielleicht fühlst du dich schuldig, weil du Nein gesagt hast oder weil du der einzige Veganer am Tisch bist. Weil du als einzige nicht mit zur Sauftour gehen willst oder die Party lieber früher verlässt, weil morgen Sport ist. Der lieber Ryan Holiday liest, statt der Bild. Das ist OK, das ist dein Leben. Das einzige was du hast. Richte dich nicht nach anderen, sondern tu was du willst. Siehe Punkt 2.
  4. Schlechte Freundschaften: nicht jeder Freund tut einem gut. Hast du Freunde, die ständig negativ sind, wirst du es auch mit der Zeit. Sind deine Freunde Lästermäuler, kann das auf dich abfärben. Machen sie sich ständig lustig über dich, bist du nur ihr Clown. Du bist die Summe der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Willst du erfolgreich sein, suche dir auch erfolgreiche Freunde.
  5. Dich ständig zu vergleichen: Jeder baut sich sein Leben, so wie er es für richtig hält. Und jeder hat andere Ansichten. Schaue nicht zu viel nach links und rechts.
  6. Nicht zu deiner Meinung zu stehen: Wenn du etwas willst, sag es. Wenn du etwas nicht willst, sag es auch. Und lass dir von niemandem etwas anderes einreden, denn dass ist deren Wirklichkeit, nicht deine.
  7. Dich anzupassen: siehe Punkte 4, 5 und 6,
  8. Dich zu verstellen: Tue niemals etwas gegen deine Prinzipien oder gegen deinen Willen. Wenn dein Bauch sagt: mach es besser so, dann hat er immer recht!
  9. Vorauseilender Gehorsam: Lieber die Überweisung nochmals tätigen, als auf eine Reaktion des Lieferanten warten. Lieber anderen ständig seine Hilfe aufdrängen, statt zu warten, bis sie danach fragen. Lieber jeden retten, statt abzuklären, ob der überhaupt gerettet werden will. Lieber alle Punkte übererfüllen, statt zu klären, ob sie überhaupt nötig sind. Lass es bleiben.
  10. Es allen Recht machen zu wollen: Hast du die Punkte 1 – 9 gelesen? Dann kannst du dieses Thema bereits abhaken.
  11. Schlecht von und mit dir selber sprechen: Du bist dein bester Freund, es gibt niemanden auf der Welt, mit dem du mehr Zeit verbringst, als mit dir selbst. Sei lieb zu dir, sprich positiv über und mit dir.

xo

Angelika

Meditation lege deine Rüstung ab

Meditation // Lege deine Rüstung ab

Dies ist eine wunderbare kurze Meditation von Osho. Ich mache sie jeden Abend, seit ich sie kenne und fühle mich einfach toll damit.

Besonders schön ist, dass sie so kurz ist, so simpel, aber so effektiv.

Lege deine Rüstung ab

Wenn du dich Abends ausziehst, stelle dir vor deine Kleider sind deine Rüstung, die du den ganzen Tag über getragen hast. Deine Maske sozusagen, deine Rolle die du gespielt hast.

An dieser Rüstung haften auch all deine Emotionen und Energien des Tages, egal ob freudig, ärgerlich oder traurig. Der „Staub“ des Alltags sozusagen.

Während du dich also ausziehst, stelle dir vor, wie du deine Rüstung ablegst. Am Ende stehst du nackt da, ohne Belastung, ohne Schwere. Frei, ohne Anhaftungen. Und so legst du dich ins Bett. So wie du bist.

Ich wünsche dir eine friedliche Nacht.

xo

Angelika

 

 

Buch: „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday

 

„Wie findet man das wahre Glück? Wie lässt sich Erfolg wirklich bemessen? Und wie geht man mit den Herausforderungen des Alltags wie Wut, Trauer und der Frage nach dem Sinn des Ganzen um? Was große Geister wie George Washington, Friedrich der Große, Weltklassesportler oder Top-Performer längst für sich entdeckt haben, liegt mit „Der tägliche Stoiker“ erstmals gesammelt vor.

New York Times-Bestsellerautor Ryan Holiday und Stephen Hanselman haben das Wissen der Stoiker in 366 zeitlose Lektionen verpackt und zeigen, dass die Philosophie des Stoizismus nicht nur zeitlos, sondern gerade für unsere hektische und unsichere Zeit ein Segen ist.

Weisheit, Mut, Gerechtigkeitssinn und Selbstbeherrschung sowie Gelassenheit lassen sich erlernen und helfen uns, in der zunehmenden Komplexität unserer Welt zu bestehen. Die uralten Weisheiten der Stoiker, gesammelt und kommentiert, unterstützen bei diesen alltäglichen Herausforderungen.“

Ich liebe dieses Buch und lese nun schon seit einem Jahr täglich darin (natürlich könnt ihr es auch als Ganzes verschlingen 😉 ). Es gehört zu meinem Morgenritual und ist wirklich erfrischend. Die Texte haben genau die richtige Länge um den Geist schnell etwas Gutes zu tun und sind erbauliche Weggefährten für den anstehenden Tag.

Für jeden einzelnen Tag des Jahres gibt es eine Seite. Oben findet man die jeweilige Lektion und im unteren Teil der Seite wird die Lektion besprochen und der Nutzen für die heutige Zeit und für unsere Selbstentwicklung gezogen.

Als Beispiel dient hier der Eintrag vom 24. Januar:

„Von Rusticus … lernte ich, sorgfältig zu lesen und mich nicht damit zufriedenzugeben, etwas nur oberflächlich zu verstehen, und den Schwätzern nicht vorschnell zuzustimmen.“ Marc Aurel, Selbstbetrachtungen, 1.7.3

xo

Angie

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Der Unterschied, den jeder kennen sollte

Mitleid – Mitgefühl: das ist nicht dasselbe

Und zwar geht es um zwei Worte, welche oft identisch benutzt werden. Sie trennt aber einen himmelweiter Unterschied.

Und zwar geht es um: Mitleid und Mitgefühl.

Ich erkläre dir den Unterschied und warum es so wichtig ist, ihn zu kennen. Ich weiß, es wird dir helfen, diese beiden Gefühle „richtig zu benutzen“.

Mitleid

Mitleid bedeutet mitleiden. Wenn dir jemand etwas negatives erzählt und du „leidest mit“, übernimmst du dessen Gefühle in dieser Situation und sein Problem wird plötzlich zu deinem Problem.

Du brauchst deine guten Energien komplett auf für etwas, dass dich eigentlich gar nicht betrifft. Machst dir Sorgen, denkst nach, bist traurig oder wütend.

Du machst das Leiden des anderen zum eigenen Leiden.

Du zerbrichst dir den Kopf eines anderen. Suchst Lösungen, für Probleme, die dich nicht betreffen und vernachlässigst deine eigene Arbeit.

Mitgefühl

Mitgefühl ist mitfühlen. Du hörst zu, erkennst die Ängste und Sorgen deines Gesprächspartners an, gibst ihm Rückhalt, zeigst Verständnis und „fühlst mit“.

Aber nach diesem Gespräch, nachdem du für denjenigen da warst, ist das Thema erledigt.

Du sitzt nicht noch stundenlang da und grübelst nach. Du lässt die Sorgen und die Traurigkeit des anderen bei ihm. Lässt sich sie nicht dein Leben bestimmen.

Die Probleme von anderen sollen dich nicht negativ belasten. Schau ob ihr helfen kannst (konstruktiv) und sei dankbar dafür, dass es dir selber gut geht.

Und dann: schalte ab.

Du bist nicht für die ganze Welt verantwortlich

Du kannst nicht die ganze Welt retten.

Ja, es ist furchtbar tragisch, wenn die beste Freundin gerade verlassen wurde und es ist schlimm, dass der beste Freund gerade Pleite gegangen ist.

Aber: nur weil du jetzt dasitzt und weinst, wird der oder sie sein  Problem nicht lösen. Nur weil du jetzt wütend bist, hilfst du dadurch niemandem weiter.

Im Gegenteil: du schadest dir dadurch nur selber, indem du Energie verbrauchst für Dinge, die nicht in deiner Macht liegen.

Eine gewisse emotionale Distanz ist nötig

Wahre eine gewisse emotionale Distanz.

Das soll jetzt nicht heißen, dass du völlig teilnahmslos durch die Welt stapfen und jeden, der dir mit seinen Problemen kommt, mit einem „Mir doch egal“ anblöken sollst.

Es bedeutet lediglich seine emotionalen Grenzen zu ziehen, seinen inneren Schatz an Energie nicht zu vergeuden.

Und ja: du kannst trotzdem noch ein guter Partner, Freund, Sohn/Tochter, usw. sein- Einfach indem du dem anderen gibst was er braucht: Zuspruch, den sogenannten Fels oder einfach nur ein offenes Ohr.

Fazit

Mitfühlen – Ja

Mitleiden – Nein

Zuhören – Ja

Aufopfern – Nein

 

Wie gehst du damit um? Hast du schon Erfahrungen gemacht mit Mitleid und Mitgefühl?

#mitleid #mitgefühl

xo

Angelika

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Das Geheimnis eines erfolgreichen Tages

Das Geheimnis eines erfolgreichen Tages

Was machst du zuerst wenn am Morgen,  wenn du aufwachst?

  • Die Snooze-Taste drücken?
  • Wieder die Snooze-Taste drücken?
  • Und wieder?
  • Einen Kaffee runterwürgen?
  • Mit den Kindern streiten, sie sollen sich beeilen?
  • Nichts frühstücken und dir im Büro dafür Schoki „gönnen“?

Viele, sehr viele Menschen beginnen ihre Morgen so. Und wundern sich, warum sie den ganzen Tag keine Energie haben und zu Mittag schon völlig ausgelaugt sind.

Eine gute Basis

Beginnst du deinen Morgen dagegen mit Achtsamkeit und Ruhe, mit Zeit für sich selbst, hast du einen positiven Grundstein gelegt.

Der Tag startet mit guter Energie und diese begleitet dich bis zum Abend. So wie du deinen Tag beginnst, so wird er auch weitergehen.

Das ist es auch wert eine oder zwei Stunden früher aufzustehen. Probiere es aus, nach spätestens einer Woche erkennst du den Unterschied.

Was brauchst du für einen achtsamen Morgen?

  • Ruhe: dreh nicht sofort das laute Radio an oder noch schlimmer: den Fernseher. Entweder verbringst du den Morgen in Stille oder hört etwas erbauliches. Ruhige Musik etwa oder einen inspirierenden Podcast.
  • Zeit: plane auf alle Fälle genug Zeit ein. Denn auch ein Morgenritual kann in Stress ausarten, wenn du zu viele Punkte hast, aber zu wenig Zeit dafür.
  • etwas Bewegung für den Geist und den Körper: am Besten geeignet dafür sind Yoga oder Stretching und Meditation. Es reichen schon 10 – 15 Minuten gemütliches Yoga um warm und beweglich zu werden und 5 Minuten Meditation, um deinen Geist für den Tag zu wappnen.
  • Lesen: wenn du es einrichten kannst, lies etwas aufbauendes. Keine tagesaktuelle Zeitung. Spar dir das für später auf. Lies kurze Texte oder ein besonderes Buch. Ich empfehle dir dafür das Buch „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday. Je eine Seite für einen Tag des Jahres.
  • ein gutes Frühstück: am besten etwas warmes und nahrhaftes.
  • Journaling: besorge dir ein Journal oder ein Notizheft und schreibe jeden Morgen etwas erbauliches. 10 Dinge, die du an dir magst. 10 Ideen für dein Projekt. 5 Dinge für die du dankbar bist. 10 dinge, warum du so fabelhaft bist.
  • Im Zuge des Journalings kannst du auch gleich deinen Tag planen. Setze dir eine Intention des Tages (wie dieser Tag verlaufen soll) und setze dir 3 Prioritäten, welche du unbeding erledigen willst. Mache dir eine kurze To-Do Liste, so sicherst du dir den Erfolg am Abend. Eine zu lange Liste wirst du wahrscheinlich nicht abarbeiten können und bist dann frustriert.

Dazu empfehle ich dir das Buch „Miracle Morning“ von Hal Elrod empfehlen.

Dein Geist liebt Routinen

Diese fixe Routine schenkt dir viel Sicherheit, du weißt, was Morgens zu tun ist und musst nicht mehr darüber nachdenken.

Der Morgen startet in Frieden und nährt deine Seele. Dein Geist liebt Routinen, auf sie ist verlass und sie sind dein sicherer Hafen, wenn die Zeiten mal nicht so rosig sind.

Und wenn der Tag noch so stressig wird und du Abends erschöpft auf die Couch fällst, hast du die Gewissheit, dir schon etwas Gutes getan zu haben.

Vielleicht erzählst du mir, wie dein Morgenritual ausschaut?

xo

Angelika

#miraclemorning #morgenritual #rituale