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Kurzfilm: „The Life of Death“ von Marsha Onderstijn

Ich möchte gerne eine neue Kategorie auf meinem Blog einführen. Unter der Kategorie Thinkspiration stelle ich euch bunt gemischte Inspirationen vor, die mich in irgendeiner Weise berührt haben, zum nachdenken angeregt oder mein persönliches Wachstum beeinflusst haben. Dies können Bücher sein, Texte, Filme, Artikel, Zitate, Kunst, Musik, alles was gerade wichtig ist für mich.

Zum Auftakt dieser Serie möchte ich euch gerne das wunderbare Video „The Life of Death“ von Marsha Onderstijn zeigen. Der Tod verliebt sich in das Leben.

Dieses Video geht meiner Meinung nach sehr einfühlsam mit dem Thema sterben / Lauf des Lebens um. Was alt ist, muss vergehen.

Los gehts:

The Life of Death from Marsha Onderstijn on Vimeo.

 

17 Weisheiten fürs Leben

17 Lektionen für ein ehrliches Leben

Um dir das zu ersparen, habe ich sie hier für dich aufgeschrieben:

  1. Du musst dich für nichts rechtfertigen. Vor niemandem.
  2. Du darfst stolz auf deine Leistungen sein, sie anderen auch mitteilen und Lob dankend annehmen.
  3. Du musst dich nicht dauernd für andere aufopfern um geliebt zu werden.
  4. Erfolg beginnt im Kopf.
  5. Es ist nicht egoistisch, wenn du dir Zeit für dich selbst nimmst.
  6. Du darfst Nein sagen.
  7. Kämpfe für deine Rechte.
  8. Du musst nicht alles einfach hinnehmen oder akzeptieren, wenn du nicht damit einverstanden bist.
  9. Du darfst deine Meinung äußern und ändern.
  10. Es ist egal, was andere über dich denken, solange du mit dir selbst im Reinen bist.
  11. Dein Leben findet jetzt statt, daher verschwende keine Zeit mehr mit Gedanken an die Vergangenheit.
  12. Vergleiche dich nicht mit anderen, sondern akzeptiere wer und was du geworden bist.
  13. Die Zeit heilt alle Wunden. Es reicht oft schon eine Nacht. Aber oft auch mehr.
  14. Du musst nicht jedem gefallen.
  15. Du musst es nicht jedem Recht machen.
  16. Du musst dich nicht verbiegen oder schauspielern um jemand darzustellen, der du nicht bist.
  17. Du hast das Recht auf Glück, Liebe und Erfolg.

xo

Angelika

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Grenzen: welcher Typ bist du?

Grenzen: welcher Typ bist du?

Grenzen.

Jeder Mensch hat sie bzw. sollte sie haben.

Sie helfen dir dabei, die eigene Persönlichkeit vor energetischen Übergriffen anderer zu wahren.

Jeder geht damit auch anders um. Viele sind generell sehr offen und haben kein Problem andere zu sich heran zu lassen. Andere, gerade introvertierte Menschen, schätzen es wiederum überhaupt nicht, wenn ihnen jemand psychisch oder auch physisch zu Nahe tritt.

Viele wissen zwar wo ihre Grenzen sind, haben aber Angst sie zu verteidigen. Angst davor, jemanden zu beleidigen oder zu enttäuschen.

Ach ja, die Höflichkeit

Ich war einer von der Sorte, die die eigenen Grenzen nicht wahren konnten bzw. wusste ich damals auch gar nicht, was Grenzen überhaupt sind. Ich ließ mir ständig andere Personen zu nahe treten, ließ mich ausnutzen, beleidigen („War ja nur ein Späßchen“ ), unterbuttern.

Ich hatte ja höflich zu sein. Ich fühlte mich dadurch oft ausgelaugt, traurig, gestresst, wertlos. Wusste aber nie wirklich warum. Ich kannte damals das Thema der „eigene Grenzen“ nicht und konnte daher auch nicht einschätzen, warum ich mich so fühlte und wie ich das ändern konnte.

Kommt dir das bekannt?

Gleich werden wir klären, welche Typen es gibt und wie du deine Grenzen wahren kannst:

Wo sind deine Grenzen?

Überlege dir gut, wo du deine Grenzen ziehst und schrecke niemals davor zurück, sie zu beschützen.

So wie du mit dir selbst umgehst, gehen andere mit dir um. Wenn sie bemerken, dass du einmal deine Grenzen offen lässt, werden sie es wieder und wieder versuchen oder einfach darüber hinweg trampeln.

Sei es bei der Ernährung, politischer Gesinnung, persönliche Vorstellungen, Lebensgestaltung, Mode, Berufswahl, Hobbies, Kleidung, Aussehen, usw.

Es gibt so viele Themen. Lass niemand darüber trampeln. Mein guter Freund, Mahatma Ghandi, sagte bereits dazu:

„I will not let anyone walk through my mind with their dirty feet.“

Nimm dir das zu Herzen. Grenzübertretungen verletzen dich innerlich.

Sie können dich ganz tief treffen. Vor allem, wenn dann noch die Hilflosigkeit dazukommt und man nicht in der Lage ist, sich zu schützen.

Als ich noch nicht in der Lage war, meine Grenzen zu wahren, fühlte ich mich oft innerlich beschmutzt.

Ärger über das Verhalten der anderen saugte mir meine Energie aus.

Dabei war ich es doch, die sie über meine Grenzen hinwegtrampeln ließ. Ich war schuld daran, nicht sie. Ich hatte sie nicht daran gehindert. Wenn das Tor offen ist, wird es eingerannt.

Welcher Typ bist du?

Es gibt 7 Arten:

Menschen die…

  • die eigenen Grenzen nicht wahren können
  • die nicht wissen, wo ihre Grenzen überhaupt sind
  • die eigenen Grenzen sehr gut kennen und gut wahren können
  • die eigenen Grenzen zu streng bewachen und niemand an sich heran lassen
  • die Grenzen anderer respektieren
  • die Grenzen anderer ständig übertreten
  • die Grenzen anderer nicht akzeptieren wollen

Finde zuerst heraus, welche Grenzen für dich in Ordnung sind. Wie weit andere gehen können, bis es dir unangenehm wird.

Hast du diesen Punkt geklärt, stecke ihn fest und übertritt ihn nicht bzw. lass ihn von niemandem übertreten.

Dann beantwortest du folgende Fragen:

Wie fühlst du dich, beim Kontakt mit anderen Menschen?

  • Gestresst?
  • Genervt?
  • Ist es angenehm?
  • Empfindest du Freude?
  • Wirst du Aggressiv?
  • Genießt du es?
  • Hoffst du, dass es bald vorbei ist?
  • Es es dir ziemlich egal? Geht es dir am Arsch vorbei?

Versuche diese Gefühle zu erkennen. Sei offen und ehrlich für dein Empfindungen und spüre genau nach.

  • Bei wem reagierst du wie?
  • Wie redet dieser Mensch mit dir?
  • Was will er von dir?
  • Tritt er dir auch körperlich näher, als du willst?
  • Sagst du ständig Ja, obwohl es eigentlich ein Nein wäre?
  • Gibst du mehr, als du wolltest?
  • Was lässt du dir alles gefallen oder auch nicht?
  • Wozu äußerst du deine Meinung, was lässt du stehen?
  • Wie reden die Menschen über dich? Ist dies so in Ordnung? Wenn nicht, wehrst du dich?
  • Lässt du über dich bestimmen oder bestimmst du selbst?

Versuche dir diese Fragen in den nächsten Tagen genau zu beantworten.

Zeichen für verletzte Grenzen sind gerne eines oder mehrere dieser Symptome:

  • Unwohlsein
  • Magengrummeln
  • Erregung, Ärger
  • Nervosität
  • Hektik, Stress
  • Wut, Aggression
  • Druck in der Magengegend
  • Herzrasen
  • Zittern
  • Übelkeit
  • Erschöpfung, ein Gefühl des ausgelaugt seins
  • schlechtes Gewissen
  • Enttäuschung

Der schmale Grat

Während du achtsamer gegenüber deinen eigenen Grenzen wirst, wirst du auch bemerken, dass es immer Menschen gibt, die die Grenzen anderer nicht respektieren.

Die eine Sorte aus Unwissenheit oder Dummheit, die sich wirklich nichts dabei denken wenn sie jemandem zu nahe treten: Zum Beispiel kenne ich eine Person, die ständig anderen Frauen die Haare flechten will. Sobald Sie eine Frau mit langen Haaren sieht, greift sie einfach hinein und beginnt sie mit den Fingern zu kämmen und zu flechten.

Die andere Sorte tut es aus purem Egoismus. Sie wollen etwas und der andere hat es zu geben. Jetzt. Sofort. Und dabei ist es ihnen völlig egal, ob sie die Grenzen dieser Person eben verletzt haben oder nicht. Das Ergebnis ist das Ziel.

Wie du deine Grenzen hütest

Diese Entscheidung bringt eine ganz neue Lebensqualität mit sich. Du wirst lernen, zu dir zu stehen und dein Leben nach deinen Werten aus zu richte.

Wenn du Anfangs noch ein schlechtes Gewissen verspürst, wenn du deinen Bereich absteckst, ist das nicht schlimm. Schließlich bist du gerade dabei, eine eingeprägte Verhaltensweise zu ändern und dein Umfeld wird erstmals überrascht sein von deiner neuen Stärke.

Verfalle nur nicht der Versuchung  dich zu rechtfertigen. Es gibt nichts zu rechtfertigen. Du sicherst dir nur deine Integrität, bleibst authentisch. Stehst zu deinen Standards und hältst sie ein. Das schlechte Gewissen wird verschwinden, je öfter du für dich selbst eintrittst. Es ist alles nur Übungssache:

  • Sage Nein, wenn es nicht passt. Formuliere diese Antwort höflich und freundlich. Das wars schon. Mehr brauchst du nicht. Mit jedem Nein, wird es dir leichter fallen.
  • Suche, wenn nötig, ein offenes Gespräch. Gibt es jemanden in deinem Umfeld, der ständig über deine Grenzen trampelt? Dann sprich es an. Zuerst erfordert es etwas Mut, aber auch diese Art von Gespräch kannst du lernen. Es ist wie bei allem: Übung macht den Meister. Bereite dich aber unbedingt auf das Gespräch vor. Bleibe höflich, freundlich und sachlich. Akzeptiere die Möglichkeit, der Ablehnung. Du kannst dein Gegenüber nicht zwingen, es zu verstehen. Das wichtigste ist, dass du deine Grenzen gewahrt hast und in Zukunft ein falsches Verhalten nicht mehr zulassen wirst. Das ist es, was zählt.

 

xo

Angelika

Join the #umgekrempelttribe!

#integrität #authentisch #grenzenwahren

 

 

selbstgefühl, selbstbewusstsein, selbstliebe, selbstakzeptanz

Selbstgefühl, Selbstbewusstsein, Selbstliebe, Selbstwas?

Die Unterschiede:

Selbstgefühl

Das Wichtigste von allen. Selbstgefühl ist das Wissen oder die Kenntnis, vom eigenen Wert. Den Wert den man hat, einfach weil es einen gibt.

Weil man der Mensch ist, der man ist. Ohne Wertung. Einfach perfekt. Dieses Selbstgefühl gilt es zu hegen und zu pflegen, damit es ja nicht verkümmert.

Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein kommt zu einem Teil aus einen selbst.

  • Wie gut bin ich?
  • Was kann ich?
  • Was habe ich erreicht?
  • Was habe ich gelernt?

Man kennt seine Fähigkeiten, vertraut darauf und ist sich „seiner Selbst bewusst“. Es wird aber auch zu einem großen Teil durch die Interaktion mit der Außenwelt und dem eigenen Umfeld vermittelt.

Lob steigert das Selbstbewusstsein, Kritik kann ein kleines oder großes Bisschen davon abtragen. Gerne auch im Vergleich mit anderen.

Selbstliebe

Ist einfach dazu da, sich selber zu akzeptieren wie man ist. Im Prinzip dem Selbstgefühl nicht unähnlich.

Sich was Gutes tun. Auf den eigenen Körper zu schauen, hinein zu horchen und ihm zu geben was er nötig hat.

Ihn zu „warten“ mit guter Ernährung, Leibesübung, geistigen Input, Ruhe aber auch ein kleines bisschen „guten“ Stress, Hobbies, guten Freunden.

Selbstvertrauen

Man vertraut in sich selbst. Seiner Intuition, seinem Können, seiner inneren Stimme.  Es ist eng verwandt mit dem Selbstbewusstsein, aber nicht gleich.

Man vertraut darauf, dass Projekte, die man machen möchte, durch das eigene Wissen oder die eigene Leistung, das Können, erfolgreich sein werden.

Selbstakzeptanz

Selbstakzeptanz ist ähnlich, aber nicht ganz gleich, wie die Selbstliebe. Dazu gehört sich anzunehmen wie man ist, realistisch mit allen Eigenarten, die einen so einzigartig machen.

Der Humor den man hat. Seine Stärken und Schwächen. Die Fähigkeit zur Selbstreflexion und Selbstkritik, aber auch zum Selbstlob.

Alle haben ihren Platz und alle sollten gepflegt werden. Zu wenig ist nicht gut. Zu viel aber auch nicht. Wie immer ist es der goldene Mittelweg.

xo

Angelika

 

machst du auch diesen Fehler, wenn du mit dir selber sprichst

Machst du auch diesen Fehler, wenn du mit dir selber sprichst?

„Du kannst das nicht!“

„Das hast du falsch gemacht, du bist auch für alles zu blöd!“

„Kannst du nicht aufpassen?“

„Du Versager, aus dir wird nie was!“

„Kannst du nicht einmal etwas richtig machen?“

Kommt dir das bekannt vor? Ich glaube schon. Denn tagtäglich sagst du dir unbewusst diese Sätze in deinem Innerem. Zu dir selbst.

Wahrscheinlich legst du sehr viel Wert auf Höflichkeit und Respekt im Umgang mit anderen Personen.

Grüßt sie freundlich, hast immer ein offenes Ohr, gibst positives Feedback, tröstest, motivierst, sprichst Mut zu und bist sehr liebevoll zu deinen Freunden und deiner Familie.

Das ist super, ich gratuliere dir zu deinem mitfühlenden, emphatischen Wesen.

(möchtest du den Unterschied kennen zwischen Mitgefühl und Mitleid, dann schau hier)

Aber hast du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht, wie du mit dir selber sprichst?

Bei mir war das lange Zeit eher ein unfreundlicher Ton der da herrschte. Und es war mir lange Zeit nicht bewusst. Wahrscheinlich geht es dir genauso.

Lange Zeit hatte ich den Trost, den Zuspruch, das positive Feedback nur für meine Freunde, meine Familie, ja sogar für völlig Fremde auf der Straße übrig.

Jeder Tat mir leid, bekam sofort eine 2. (oder auch 3., 4., 5. Chance).

Nur ich nicht. Für mich gab es nur Schelte.

Was richten diese Worte in deinem Inneren an?

Bei solch harschen Worten ist es nicht verwunderlich, das sich die Selbstliebe nach und nach verabschiedet und das Selbstbewusstsein und -gefühl am Boden liegen.

Selbstgefühl, Selbstliebe ist wie ein kleines Pflänzchen, das täglich genährt werden muss. Wird es nicht gehegt und gepflegt, geht es ein.

Die Selbstliebe ist keine Mimose, aber ein gewisses Maß an Zuwendung ist nötig. Und zwar täglich. Ist sie erstmal zu einer großen Pflanze herangewachsen, ist sie dafür sehr robust und standhaft.

Bitte verwechsle Selbstliebe jetzt nicht mit purem Egoismus. Das ist wieder ein anderes Thema. Wer sich selbst liebt, versteht es durchaus, auch andere zu lieben und weiterhin mitfühlend zu sein.

Wenn du dich selbst liebst, hast du automatisch genug Ressourcen um andere zu lieben, ohne dich dabei klein zu fühlen.

Du gibst die Richtung vor

Gefühle und Emotionen treten zwar oft plötzlich auf, dennoch entscheidest du selbst, ob du sie so anerkennst oder nicht.

Du entscheidest die Richtung, aus der der Wind weht. Positiv oder Negativ. Eine Entscheidung.

Wenn du wütend wirst, ist es deine ureigenste Entscheidung, ob du der Wut folgst. Daran knabberst. Stundenlang. Nicht schlafen kannst und eine wütende Mail schreibst oder eine wütende Nachricht hinterlässt.

Du kannst dich aber auch dafür entscheiden ruhig zu bleiben. Zu meditieren, deine Gefühle sacken zu lassen. Eine Nacht darüber zu schlafen und am nächsten Tag zu entscheiden, wie du weiter vorgehst.

Es liegt in deiner Hand. Verändere einfach den Blickwinkel.

Bemerke den Unterschied

Der erste Schritt zur Veränderung ist immer die Erkenntnis. Erkenne, wann du zu dir sprichst und ob es positiv oder negativ ist.

Zur besseren Veranschaulichung empfehle ich dir diese Übung:

  • Mache für drei oder vier Tage eine Strichliste. Immer wenn du dich innerlich selbst beschimpfst oder negativ mit dir sprichst, machst du einen Strich.
  • Am besten beginnst du damit, wenn du eher ruhigere Tage vor dir hast, zum Beispiel an einem Wochenende. Im größten Stress des Jahresabschlusses in deiner Firma, mit zig Konferenzen am Tag, wirst du deine innere Stimme nicht hören können.

Du wirst staunen, wie viele Striche zusammenkommen. Und dieser Prozess lief vorher automatisch, unbewusst ab.

Der Unterschied ab heute ist: ab jetzt bemerkst du es und kannst aktiv Dagegen steuern!

Dein Schaltwort für positive Gedanken

Denke dir ein Codewort aus, ein Schaltwort.

Dieses Schaltwort unterbricht den Gedanken, der gerade aufkommt und gibt dir eine Pause zu entscheiden, wie es weitergeht.

Sage zum Beispiel immer „Stopp“, sobald du einen negativen Gedanken aufspürst. Drehe ihn bewusst ins Gegenteil:

  • Statt eines „Du bist zu blöd für alles“ gibt es ein „Mach dich nicht fertig. Das kann jedem passieren. Schlaf mal drüber und morgen ist alles wieder gut.“
  • Statt eines „Du bist zu dick, alle anderen schaffen es, dass sie abnehmen, nur du nicht!“ ein „Super wie viel du schon erreicht und verändert hast. Bleib dran! Ausrutscher passieren.“
  • Statt eines „Jetzt hast du schon wieder alles verbockt!“ Ein „Gräm dich nicht, Fehler passieren. Morgen machst du es besser.“

Führe diese Übung bewusst einige Wochen lang durch und nach und nach wird sie zur Gewohnheit werden.

Wird dieser Ablauf automatisiert, werden deine Selbstgespräche von sich aus positiver sein.

66 Tage, sagt die Wissenschaft, und eine neue Gewohnheit ist verankert. Diese zwei Monate schaffst du doch mit links, oder?

Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben

Du wirst sehen, wenn du es erst einmal geschafft hast, den Fokus auf den Ton in einem Selbstgespräch zu legen, bemerkst du erst, wie oft am Tag überhaupt du mit dir sprichst (was vorher komplett unbemerkt ablief).

Du bemerkst, wie oft am Tag du die Gelegenheit hast, dich selbst fertig zu machen. Oder selber hoch zu ziehen. Dir liebevolle Botschaften zu schicken. Dir zu sagen, was für einen tollen Job du da machst.

Das alles ist deine bewusste Entscheidung.

Dein Selbst wird es dir durch reichlich Wachstum danken.

Liebe sollte immer bei dir selbst beginnen. Erst wenn du erfüllt bist, kannst du Liebe erfolgreich weitergeben.

xo

Angelika

 

 

 

Weißt du, wer du wirklich bist?

Wie du herausfindest wer du wirklich bist

Kennst du dich selbst?

Weißt du, wer du wirklich bist?

Trägst du deine Maske?

Hast du vergessen wie es in deinem Inneren aussieht, weil du schon zu lange eine bestimmte Rolle spielst?

Hast du den Kontakt zu dir selbst verloren? Willst du so sein, wie du oder wie jemand anderer?

Wer bist du überhaupt?

Viele Menschen kennen sich selber nicht. Sie kennen nur das Bild von sich selbst, dass sie einst gestaltet haben, um ihrem Umfeld zu entsprechen. Um sich selbst und ihren Vorstellungen gerecht zu werden.

Sie wollen oder können nicht akzeptieren, wer sie sind, mit allen ihren Eigenschaften und streben danach, so zu sein wie ihre Idole (wer immer das auch sein mag).

Dadurch verleugnen sie sich schlicht selbst und begraben ihre eigenen Wünsche, Leidenschaften und Talente im tiefsten Inneren.

Die wenigsten wissen daher, wer und wie sie wirklich sind.

Das Ziel für uns alle sollte sein: uns selbst zu lieben und so anzunehmen, wie wir sind. Dazu musst du aber erst einmal wissen, wer du bist, du musst deine Talente erkennen und diese  fördern, anstatt anderen nachzueifern.

Meine gute Freundin Pema Chödrön sagt dazu:

„Do start where you are“

Aber wo genau ist das?

Um mich selber besser kennen zu lernen hat mir folgende Übung geholfen, die ich dir hier zeige.

Ich möchte dass du dir mindestens zwei Stunden Zeit nimmst. Suche dir eine ruhige Umgebung, in der du klar und ungestört denken kannst.

Wenn es dir möglich ist, meditiere vorher noch um deinen Geist und dein Herz zu öffnen. Die Übung wird dir danach um einiges leichter fallen.

Setze dich nun hin, mit Stift und Papier, und notiere dir folgende Spalten oder Einteilungen:

  • Was mag ich? Was mag ich nicht?
  • Wie bin ich? Wie bin ich nicht?
  • Was kann ich gut? Was kann ich nicht gut?
  • Wie möchte ich gerne sein und wie erreiche ich das?
  • Wie möchte ich nicht sein und wie erreiche ich das?

Trage nun in jeder Spalte ein, was dir dazu einfällt. Sei ehrlich zu dir selbst, sonnst bringt dir die Übung gar nichts.

Was mag ich?

Alles was du magst. Dinge, Essen, Tiere, Mode, Einrichtung, Serien, Talente, Hobbies, Arbeiten, Natur, Länder, Reisen, Abenteuer, usw.

z.B. Katzen, Nougat, Gelb, Blau, Nudelsuppe, Nudeln, Decken und Polster, Duftöle, Weihnachten, Halloween, Herbst, Bücher, einen eingeheizten Kaminofen, frisch gefallenen Schnee, Blogartikel schreiben, usw.

Was mag ich nicht?

Siehe oben im Gegenteil.

z.B. Artischocken, Spinnen, Lila, Marzipan, Bierzelte, laute Musik, große Menschenmassen, Stress, unruhige Menschen, lügen, Tratsch, usw.

Wie bin ich?

Wie bist du? Wie siehst du dich selbst? Sei ehrlich. Ideal ist es, wenn du dazu ein paar Freunde interviewen könntest. Sage ihnen, sie sollen dich aus ihrer Perspektive beschreiben. Wenn du diese Möglichkeit nicht hast und diese Liste selbst schreibst, musst du zu 100 Prozent ehrlich zu dir selber sein.

Schreibe also nicht auf, wie du sein willst (das kommt später), sondern wie du bist. Wenn du nur Skifahren gehst, weil es deine Freunde auch tun, Skifahren aber eigentlich hasst, dann schreibe nicht auf, das du gerne Ski fährst. Auch wenn du dies nach außen so kommunizierst. Es ist eine Lüge.

Beispiele: Freundlich, höflich, nett, begeisterungsfähig,  lerne gerne Neues, brauche viel Ruhe und Zeit für mich und mit mir selbst, meine Gefühle sieht man mir meistens sofort an, kann andere gut motivieren, usw.

Wie bin ich nicht?

Siehe oben, das Gegenteil. Geduldig, ruhig, gelassen, kritikfähig, kritisch, kann keinen Smalltalk, usw.

Was kann ich gut?

In was bist du richtig, richtig gut? Wo liegen deine Talente?

Oftmals gehen unsere Interessen und unsere Talente weit auseinander. Es liegen uns oftmals andere Dinge besser, als diese, welche wir als Hobbies oder Beruf auswählen.

Richtest du dich nach deinen wahren Talenten, wirst du erkennen, das du um vieles mehr und schneller Fortschritte machst, als an Beschäftigungen, die dir einfach nicht liegen.

Das soll jetzt nicht heißen, dass du keinen anderen Betätigungen mehr nachgehen solltest. Es soll heißen, es lohnt sich, einmal zu schauen was du wirklich kannst und diese Talente dann auch zu fördern.

Ich kann stricken, superschnell und trotzdem sinnerfassend lesen, Kraftsport, kochen, Kreativität, dekorieren, Lernen, Listen, Planung und Organisation, usw.

Was kann ich nicht gut?

Siehe oben, das Gegenteil:

Kopfrechnen, Ausfallschritte machen, im Winter auf Schnee mit dem Auto eine Bergstraße hochfahren, Skifahren, Knödel kochen, usw.

Wie möchte ich sein und wie kann ich das erreichen?

In diese Spalte kommen deine Ziele. Was hast du dir vorgenommen? Was willst du erreichen? Was würdest du gerne tun? Wohin würdest du dich gerne verändern?

Ein Business aufbauen, sportlicher, ehrlicher, klar Ja oder Nein sagen, zu mir selber stehen, gebildet, integer,  ein guter Zuhörer, belesen, mutig, ein guter Freund, …

Wie möchte ich nicht sein und wie kann ich das erreichen?

Das Gegenteil von oben. Ich möchte keine Klatschtante sein, faul, demotiviert oder demotivierend, ungebildet, neidisch… Die Klassiker eben.

Ans eingemachte

So weit so gut. Nun kommt der schwierige Teil. Alle Punkte die du dir notierst, müssen nun mit der größtmöglichen, brutalsten Ehrlichkeit nochmal überdacht und neu bewertet werden.

Wenn du dir genau überlegst und bewusst machst, wie du manche Dinge im Leben angehst, bemerkst du, das du sie vielleicht gar nicht willst oder falsch angepackt hast oder sie gar nicht deinen eigenen Bedürfnissen entsprechen.

Aber das wichtigste dafür ist, ich sag es nochmal, 100%ige Ehrlichkeit.

Belüge dich nicht selbst, nur um in einer Kategorie besser abzuschneiden oder dich vor Entscheidungen zu drücken. Damit machst du die Übung zunichte und es kommt ein falsches Bild von dir zu Tage.

Nun hast du ein konkretes Bild von dir selbst. Wer du bist. Was dich ausmacht. Mit all deinen Werten und Wünschen. Danach kannst du nun dein handeln richten und dein Leben führen.

Fazit

Diese Übung war so überraschend für mich. Es kam ein ganz anderer Mensch zu Tage, als ich dachte, der ich war. Ich bemerkte die Hüllen die ich mir angelegt hatte um mir, meiner Familie, der ganzen Welt, zu gefallen. Diese Hüllen wirkten so gut, dass ich selbst vergessen hatte, wer sich eigentlich wirklich darunter befand.

Ich bin mir sicher, dir wird es ebenso ergehen. Jeder von uns versteckt die ein oder andere Eigenschaft, um sich in besserem Licht zu präsentieren.

Aber alle Eigenschaften gehören zu dir, auch die „schlechten“. Und es ist besser sie zu akzeptieren und vielleicht zu versuchen, sie zu verbessern (sofern dies möglich ist), anstatt sie in dir selbst zu begraben.

Aufgabe

Deine Aufgabe ist nun, diese Hüllen nacheinander abzulegen um dein wahres Ich zu befreien. Lerne dein wahres ich zu lieben, zu akzeptieren und zu fördern. Dein Leben wird um so vieles einfacher, wenn du erst im Einklang mit dir selber lebst und dich nicht mehr verstellst .

Viel Erfolg! Vielleicht lässt du uns teilhaben und schreibst mir in den Kommentaren wie es dir dabei ergangen ist? Ich würde mich sehr freuen.

xo

Angie

#umgekrempelttribe #bodypositive #stehzudir #seiduselbst #ichbinich

 

 

 

 

Selbstgefühl und Selbstakzeptanz

Lass dein Selbstbild nach außen strahlen

Vor längerer Zeit, zu Beginn meiner Persönlichkeitsentwicklung, war ich übergewichtig. Ich bin es noch immer, habe aber schon einiges abgenommen und meine Reise ist ja noch lange nicht zu Ende.

Zum Schluss, bevor ich mich endlich zu einer Änderung durchringen konnte, war ich äußerst unzufrieden. Ich habe mich so gut wie gar nicht mehr gepflegt.

Nur mehr das Notwendigste: waschen, kämmen, Zähne putzen. Aber kein Nagellack, keine Bodylotion oder Creme, kein Haargel oder sonstiges.

Ist doch alles viel zu schade für mich

Mein Fehler war mein Mindset! Ständig war ich in den Gedanken gefangen, ich wäre nichts wert. Ergo hätte ich auch „nichts Gutes“ verdient. Schließlich war ich dick. Erkennst du den Gedankengang?

Dünn = Wertvoll

Dick = nichts Wert

Fatal! Dieses Gedankengerüst war sehr tief in mir verankert und erstreckte sich auf alle Aspekte meines Lebens. Speziell bei allem körperlichen war es besonders tief verwurzelt.

  • Ich war der Meinung, eine gute Bodylotion wäre zu schade, da ich so viel verbrauche bei meiner großen Fläche, die zu pflegen wäre. Also besser keine.
  • Ich war der Meinung, ich brauche keine schöne Uhr, da sie nur die Aufmerksamkeit auf meine fetten Handgelenke lenkt.
  • Ich war der Meinung, ich brauche kein Makeup, da es nur meine dicken Backen hervorhebt.
  • Und so ging es weiter. Kein Nagellack, da fette Finger. Keine schicke Frisur, da fetter Kopf.

Ich wollte am liebsten unsichtbar sein, unbemerkt, unerkannt. Dementsprechend wählte ich auch meine Kleidung aus. Sackartig, flatternd, nur ja nicht figurbetont und auf keinen Fall bunt.

So schlich ich durchs Leben und hoffte, ja von niemandem entdeckt zu werden. Denn es könnte ja böse Kommentare kommen.

Ein falsches Selbstbild

Das wichtigste aber habe ich übersehen: ich vermittelte ein fatales, äußerst schlechtes Bild an mich selbst, aber auch: an mein Umfeld.

  • Wenn ich es mir selbst nicht wert bin, auf mich acht zu geben, wie sollte es dann den anderen wert sein?
  • Wenn ich mit mir selbst schlecht umgehe, tun es andere auch.
  • Wenn ich Witze über mich mache, tun es andere.
  • Wenn ich schlecht über mich spreche, folgen andere meinem Beispiel.

Und das alles, mit meiner Erlaubnis.

Ich bin es Wert

Als ich endlich zu dieser Einsicht gelangte, war ich ziemlich traurig. Vor allem aber war ich zornig auf mich, dass ich es so weit hatte kommen lassen. Dass ich mich selbst so im Stich gelassen habe.

Also ging ich einkaufen und kaufte mir die beste Creme, die ich schon immer haben wollte. Ich kaufte mir wieder Makeup und einen roten Nagellack. Ich schnitt mir die Haare zu einem modernen Kurzhaarschnitt und kaufte mir neue Kleider.

Ich hatte eingesehen: ja, ich bin dick. Und ich werde noch eine längere Zeit – oder für immer – dick sein. Und egal welche Kleidung ich trage oder wie ich mich herausputze (oder nicht), es macht mich nicht schlanker.

  • Aber ich habe, obwohl ich dick bin, auch das recht hübsch zu sein und das Beste aus mir zu machen.
  • Und mir und meinem Körper Gutes zu tun.
  • Meine Seele mit Wellness zu streicheln.
  • Die Kleidung zu tragen die mir gefällt.
  • Anerkennung für meine Leistungen verdient.
  • Erfolgreich zu sein.
  • Achtung und Respekt von anderen verdient.
  • Liebe von mir selbst verdient.

Das ist wirkliche Selbstliebe. Das war der erste Schritt zu meinem Selbstgefühl.

Ich bin es wert von mir selber und anderen geliebt zu werden

Ich bin es wert meinem Körper nur das Beste zu geben, sei es Nahrung, Pflege, Kleidung, Sport, Bildung, Kultur, Arbeit und so weiter.

Aber verzichte auf keinen Fall auf das schöne Gefühl, deinen Körper und deinen Geist zu pflegen. Körperpflege ist Seelenpflege. 

Nimm dir alles was du brauchst. Gönn dir alles, was du willst.

Du vermittelst eine Botschaft

Du musst dir vor allem bewusst werden, dass du mit jeder Handlung, jeder Tat, ein Bild von dir nach außen vermittelst.

Die Menschen die dich treffen, wissen nicht, das du im inneren der coolste, witzigste, intelligenteste Mensch bist. Sie sehen nur dein Äußeres. Das ist nun mal der erste Eindruck. Leider kann man die Seele eines Menschen erst auf den zweiten Blick erkennen.

Innerhalb einer Zehntelsekunde entscheiden andere, wie sie dich wahrnehmen. Ist diese Chance vergeigt, wird es schwieriger für dich, denjenigen vom Gegenteil zu überzeugen. Für einen zweiten Eindruck muss er dich erst besser kennenlernen.

Aber nach einem schlechten ersten Eindruck, kommt es häufig nicht mehr dazu.

Kommst du also verlottert und unsicher daher, werden die die Menschen auch so war nehmen. Und so behandeln. Wirst du so behandelt, wirst du dich reflexartig noch mehr zurückziehen.

Du siehst also, es ist eine Spirale nach unten.

Tritt ans Licht. Dein Äußeres muss so wundervoll wie dein Inneres sein.

Eine Bekannte von mir trägt immer Blusen und schönen Schmuck. Sogar zum Skifahren. Du kannst dir denken, welchen Eindruck sie damit vermittelt. Sie schafft es sogar in einer Skihütte, sich Respekt zu erhaschen. Mit klobigen Skischuhen, Skihose und einem Germknödel vor sich.

Du siehst also, wie du mit deinem Äußeren Meinungen beeinflussen kannst.

Dabei kann das für jeden etwas anderes sein. Nicht alle mögen Lippenstift. Oder Nagellack. Nicht jeder steht auf Kleider oder Blusen, sondern trägt lieber Jeans.

Dass muss auch nicht sein. Du weißt schon selbst, was du dir wünschst, was dir steht.

Hauptsache es ist sauber, gepflegt, passend.  So vermittelst du einen starken Eindruck. So prägst du den ersten Eindruck von dir positiv.

Ein Tipp

Ich habe eine kleine Routine, die ich jeden Morgen ausübe. Und zwar führe ich ein Journal (oder Tagebuch, wie auch immer). Nebst anderen Punkten schreibe ich darin jeden Tag 10 wunderbare Dinge über mich selbst auf.

Diese Dinge dürfen ruhig sehr hochtrabend sein. Sie sind dazu da, dich zu motivieren.

Schreib gerne: ich bin die beste Autorin der Welt, ich bin das erfolgreichste Mitglied meiner Firma, ich bin erfolgreich, ich bin reich, ich bin die bekannteste Person meiner Stadt, usw.

Diese kleine Übung bringt deinen Geist in Schwung und fällt dir jeden Tag leichter. Sie lenkt deinen Fokus darauf, was du alles kannst, weißt, schaffst, erreicht hast, verdient hast, usw..

Sie übt deinen Geist darin, positiv über dich selbst zu denken.

Fazit

Der Punkt ist: so wie du dich siehst und präsentierst,  nimmt dich auch die Welt wahr. Die super Nachricht dabei: Du hast es selbst in der Hand. Du selbst kannst es steuern. Du bist der Meister deines ersten Eindruckes.

Die Arbeit an deinem Selbstgefühl lohnt sich. Beginne also mit obigen Schritten. Es verändert einfach alles.

Ich würde mich sehr über einen Kommentar von dir freuen. Vielleicht lässt du mich an deiner Geschichte teilhaben?

xo

Angelika

#bodypositive #bodyimagemovement #selbstgefühl