Letzte Beiträge

Weihnachtspause auf umgekrempelt.at

umgekrempelt.at macht Ferien!

Hallo ihr Lieben,

umgekrempelt.at geht in die Weihnachtspause!

Ich gönne mir einige Tage kreative Auszeit, um im nächsten Jahr wieder mit tollen Artikeln und neuen Ideen für euch am Start zu sein.

Wir lesen uns wieder ab dem 07.01.2019!

Ich wünsche euch allen wunderschöne Weihnachten und einen erfrischten Start ins neue Jahr.

Vielen Dank an alle meine wunderbaren Leser, von denen ich so viel Unterstützung jeglicher Art erfahren darf. Ich freue mich sehr, auch im neuen Jahr wieder tolle Themen für euch aufbereiten zu dürfen.

Habt ihr Wünsche? Oder ein spezielles Thema, dass euch am Herzen liegt? Dann schreibt mir doch über mein Kontaktformular oder direkt auf meine Adresse: hallo@umgekrempelt.at. Ich werde mir diese Themen sehr gerne ansehen und freue mich, wenn ich sie für euch in einem Beitrag erarbeiten kann.

Frohe Weihnachten!

xo

Angelika

Selbstliebe und Weihnachten

Selbstfürsorge // Selbstliebe und Weihnachten: ist das möglich? 5 Tipps, wie du Selbstfürsorge auch während der Feiertage ausüben kannst.

Nur noch vier mal schlafen und es ist Weihnachten, Yeah!

Was von vielen innigst herbeigesehnt wird, wird von so manchen Leid geplagten mit vorauseilenden Schweißausbrüchen quittiert:

Weihnachten.

Für viele das Fest der Liebe, Gemütlichkeit und Entspannung. Für manche das Fest des Stresses, der Hektik und des Familienzanks.

Egal zu welcher Sorte du gehörst: vergiss nicht, während der Feiertage gut auf dich selbst zu achten.

Gerade wenn Weihnachten für dich eine hektische Zeit ist, kann ich dir nur raten, deine Selbstfürsorge nicht zu vernachlässigen. Sei gut zu dir und schaufle täglich Zeit für dich frei.

Ich teile gerne meine 5 Lebensretter-Tipps mit dir, welche mir noch jedes Jahr den Arsch gerettet haben...

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Wann bin ich genug?

Mindset // Bin ich nicht genug? Vom ewigen Druck „mehr“ zu erreichen

„Du bist ein Looser!“

„Du bist „Mittelstand“ (bitte im angeekelten Tonfall aussprechen)!“

„Du bist nicht reich? Was für ein Versager!“

„Wenn du dich mehr anstrengen würdest, würdest du es auch schaffen. Du bist nur zu faul!“

„Du bist kein „Entrepreneur“, hast kein „Business“, kein „StartUp“, bist immer noch angestellt (bitte ebenfalls angeekelt betonen)!“

„Du bist einer der unzähligen Idioten, die noch immer im „Hamsterrad“ zappeln, dabei wäre es doch sooo einfach, wenn du nur meinen Kurs kaufst, meinen Blog liest, mein Buch kaufst, meinen Vortrag anhörst (natürlich kostet der auch was). Und wenn du alles tust was ich dir sage, bist du in einer Woche reich. Und wenn nicht: bist du einfach zu blöd dazu.“

Genau so, in unzähligen Versionen, ist momentan der Ton in der Gesellschaft und den sozialen Medien.

Und ich habe es sowas von satt. Es reicht…

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mit Journaling zum Erfolg

Mindset // Wie du deine Ziele erreichen kannst: mit Journaling zum Erfolg

Ich habe es schon wieder getan!

Auch diesen Monat durfte ich als Gastautorin auf www.happymindmagazine.de einen Artikel veröffentlichen.

Es ist wieder ein super informativer Beitrag geworden und ich bin so stolz, dass ich im Team von Christina mitarbeiten darf.

Diesmal geht es um das Thema: Journaling.

Journaling: eine meiner großen Lieben.

  • Es ist für mich nicht nur das ideale Werkzeug, um meine Kreativität auszuleben.
  • Es unterstützt mich auch dabei, mir Klarheit über mich selbst zu verschaffen.
  • Dieses „Tool“ nutze ich immer, wenn ich mir etwas vorgenommen habe und dieses Ziel auch erreichen will.
  • Weiters plane ich mehr oder weniger mein ganzes Leben mit Hilfe von nur einem Notizbuch. Welches ich selbstverständlich genau an meine Bedürfnisse anpassen kann.

Lies mehr dazu hier: „Wie du deine Ziele erreichen kannst: mit Journaling zum Erfolg“.

xo

Angelika

Neue Kategorie: Ayurveda Tipp des Tages!

Heißa und Juche!

Es tut sich wieder Neues auf dem Blog!

Wie du schon sicher bemerkt hast, tüftele ich immer noch am idealen Design meiner Webseite.

Momentan bin ich mir ziemlich sicher, dass es so passt und ich fühle mich recht wohl damit. Evtl. noch das Foto auf der Startseite ändern, aber es ist soooo schwer, da etwas passendes zu finden.

Jedenfalls: Um die Fertigstellung des Designs zu feiern – eeendlich! hat ja schließlich nur 12 Monate gedauert 😉 –  gibt es eine neue Kategorie:

Und zwar gibt es ab heute täglich einen Ayurveda Tipp des Tages.

Veröffentlichen werde ich diesen kurzen Tipp täglich auf meinem Instagram Konto: umgekrempelt.at.

Für alle, die kein Instagram haben, werde ich die Tipps zusätzlich jede Woche in einem Artikel auf dem Blog zusammenstellen.

Was’n das?

Die Tipps bestehen jeden Tag aus einem kleinen Ayurveda Input. Eine genauere Erklärung zu diesem Tipp  gibt es dann noch im Text.

Dies ist für alle, die Ayurveda lieben und gerne praktische Tipps, kluges Wissen und anwendbare Ideen dazu lesen und ausprobieren möchten.

Weiters möchte ich die Infos und das Wissen rund um das Thema Ayurveda hier auf dem Blog gerne vertiefen und denke, das ist ein guter Einstieg. Weiterführend werde ich wieder öfter und regelmäßiger Artikel zum Thema veröffentlichen.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß dabei!

xo

Angelika

PS: Denk daran, dich für meinen Newsletter anzumelden! Darin erhältst du drei- bis viermal im Monat tolle Artikel, die so nicht auf dem Blog erscheinen!

 

 

 

mutter theresa

Inspiration // 8 Weisheiten von Mutter Theresa die dein Leben bereichern werden

1.

"Wenn es nichts zu lächeln gibt, dann mach ein Lächeln!"

Bist du schon einmal aufmerksam durch eine Fußgängerzone spaziert? Hast du auch bemerkt, wie verbittert die Menschen sind, die da durcheilen?

Du wirst überrascht sein, wie sich die Mienen und die Herzen erhellen, wenn du diese Menschen von Herzen aus anlächelst. 

Schenke ihnen etwas Freude und Aufmerksamkeit. Damit erhellst du nicht nur den Tag dieser Fremden, sondern auch deinen eigenen:

Ein lächeln auf den Lippen wirkt sich innerhalb weniger Sekunden auf dein persönliches Wohlbefinden aus. Wissenschaftlich erwiesen!


"Gott hat die Armut nicht erschaffen. Wir haben die Armut erschaffen, weil wir nicht miteinander teilen."

Und teilen kann man so viel: Zeit, Ideen, Spaß, Freude, Aufmerksamkeit, Mahlzeiten, Arbeit, Natur, Liebe, Geduld. Und Geld. 

2.

3.

"Ich weiß, dass es Böses gibt. Ich weiß aber auch, dass es Gutes gibt und ich habe mich entschieden, das Gute zu sehen."

Ich finde dies ist eine sehr schöne Einstellung. Ja, es gibt schlechte Menschen und schlechte Taten. Schlechte Worte und schlechte Angewohnheiten. Schlechtes Wetter und schlechte Laune. Aber du entscheidest immer noch selbst, welchen Gefühlen du aufhorchst und welche du zwar anerkennst, aber nicht weiter verfolgst. 

Dazu passend habe ich gerade diesen Spruch auf Instagram entdeckt: 

"Wenn du dich dafür entscheidest, keine Freude für den Schnee zu empfinden, hast du weniger Freude in deinem Leben, aber trotzdem noch die gleiche Menge an Schnee."

"Besser entschuldigen als beschuldigen."

Versuche immer das Gute in den Menschen zu sehen. Denke dir: "Er / Sie wird schon seine / Ihre Gründe haben."

Verschwende deine Kraft nicht auf Beschuldigungen. 

4.

Hol dir deine Tipps für mehr Energie

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Lerne die Kunst der Selbstfürsorgekreiere neue Gewohnheiten für deinen Alltag und verbinde dich mit deinem InnerstenDamit du wieder aus deiner Kraft schöpfen kannst.

5.

"Niemals urteilen."

Nur allzu schnell sind wir mit Anschuldigungen und Beschuldigungen zur Stelle. Wir deuten mit unserem Finger auf die Fehler und Schwächen unserer Mitmenschen. 

Dies ist nicht nur eine schlechte Angewohnheit: es ist auch einer der größten Energieräuber unserer Zeit. 

Du kannst niemals in einen Menschen hineinschauen. Du weißt nicht, wie gerade die Umstände für denjenigen sind und warum er jetzt gerade so handelt. Denke daran, bevor du ein Urteil sprichst. 

"Tue kleine Dinge mit großer Liebe."

Nicht jeder von uns ist dazu ausersehen, Aids zu heilen oder das Problem des Welthungers zu lösen. 

Aber auch in unserem alltäglichen Leben können wir Besonderes leisten. Erledige deine täglichen Aufgaben mit großer Hingabe und Liebe. 

Bemühe dich bei allem was du tust darum, es so gut wie möglich zu machen. So kannst du jeden Abend stolz auf dich sein.

6.

7.

"Es kommt nicht darauf an, wie viel wir geben. Es kommt darauf an, wie viel Liebe wir in dieses Geben legen."

Was ist wohl mehr wert: 

Die Hilfe einer Person, welche eigentlich gar nicht da sein will und "etwas besseres" vorhätte. Welche die Hilfe unwillig gewährt und es nur tut, weil man es eben so macht oder weil sie Eindruck schinden muss. 

Oder: 

Die Hilfe einer Person, der es ein wahres Bedürfnis des Herzens war, zu helfen. Die freiwillig kommt und gerne für einen da ist. 

"Die schrecklichste Armut sind die Einsamkeit und das Gefühl, ungeliebt zu sein. Es gibt in dieser Welt mehr Hunger nach Liebe und Wertschätzung als nach Brot."

In den reichen, westlichen Ländern ist vielleicht die wahre, rohe Armut - wo es an Nahrung, Wasser, Medizin, Bildung, Kleidung, usw. fehlt - nicht mehr so oft anzutreffen. 

Dafür hat sich bei uns eine andere Form der Armut breitgemacht: die Armut an Aufmerksamkeit und Liebe. 

Du brauchst nur einen Blick in ein Altenheim zu werfen und du weißt, wovon ich spreche.

In unzähligen Wohnungen unserer Städte und Dörfer sitzen einsame Seelen, die niemanden haben, der ihnen seine Zeit schenkt. Der einfach zuhört oder eine Runde Rommè mit ihnen spielt. 

Schaue dich aufmerksam um. Gibt es in deinem Umfeld, vielleicht in deiner Familie jemanden, der arm an Aufmerksamkeit ist?

Schenke demjenigen deine Zeit. Es muss ja nicht täglich sein. Aber über einen Besuch oder einen Ausflug alle zwei, drei Wochen (oder einmal im Monat) würde sich dieser Jemand sicher freuen. 

Vielleicht kannst du auch an einem Besuchsdienst im Altenheim oder Krankenhaus teilnehmen? Oder einfach mal bei der alten Frau Nachbarin anklopfen?

8.

16 kraftvolle Zitate für mehr Selbstliebe

16 kraftvolle Zitate für mehr Selbstliebe

Selbstliebe generieren.

Selbstakzeptanz aufbauen.

Selbstfürsorge leben.

Diese Themen begleiten uns ein ganzes Leben lang. Sie sind die wichtigsten Bereiche überhaupt in unserem Alltag:

  • Ohne Selbstliebe können wir schwer ein erfülltes Leben führen.
  • Ohne Selbstakzeptanz werden wir nie richtig frei in unseren Entscheidungen sein.
  • Ohne Selbstfürsorge können wir keine wahre Wertschätzung für uns selbst kreieren.

In diesem Artikel findest du 16 kraftvolle Gedanken zu diesem Thema.

Sie helfen dir dabei, dich zu erinnern, wie wichtig deine eigenen Werte sind und warum du dich gut um dich selbst kümmern musst.

1.

"and i said to my body. softly. ‘i want to be your friend.’ it took a long breath. and replied ‘i have been waiting my whole life for this.”― Nayyirah Waheed

2.

"Looking at life from a different perspective makes you realize that it's not the deer, that is crossing the road, rather it is the road crossing the forest" - Muhammad Ali

3.

"Beeing different is so much more special than trying to be someone else." - Misty Copeland

4.

"I don't care what you think about me. I don't think about you at all." - Coco Chanel

5.

"Am Zorn festhalten ist wie Gift trinken und erwarten, dass der andere dadurch stirbt." - Buddha

6.

"It' all about falling in love with yourself and sharing that love with someone, who appreciates you, rather than looking for love to compensate for a selflove deficit." - Eartha Kitt

7.

“A bird sitting on a tree is never afraid of the branch breaking, because her trust is not on the branch, but on it's own wings" - Unbekannt, Instagram

8.

"No person is your friend who demands your silence or denies your right to grow." - Alice Walker

Hast du den Kontakt zu dir selbst verloren?

Hol dir kostenlos mein neues Ebook und lerne, wie du deine Energie wieder aufladen und Selbstliebe in deinen Alltag integrieren kannst.

9.

"If you see beauty in something, don't wait for others to agree." - Sherihan Gamal

10.

"Knowing your own darkness is the best method for dealing with the darknesses of other people." - Carl Jung

11.

"How you meet yourself is how the world meets you. Honor your uniqueness, your beauty, your power & your Universe will do the same." - Natalie Benson

12.

"The art of knowing is knowing what to ignore." - Rumi

13.

"I am not this hair.  I am not this skin. I am the soul that lives within." - Rumi

14.

"The slaves of today are not driven with whips, but with schedules." - John Steinbeck

15.

"Everything you do matters. Everything you don't do also matters." - Amy Kaur

16.

"Accept no one's definition of your live. Define yourself." - Robert Frost

 

xo

Angelika

Zum Teufel mit Hygge

Zum Teufel mit Hygge

Bei uns heißt das immer noch Gemütlichkeit!

Und die gibt es schon seit Jahrzehnten, Jahrhunderten!

Zuerst einmal: Hygge an sich ist super! Es ist perfekt geeignet für die Selbstfürsorge und bringt dir einen großen Batzen Selbstliebe, weshalb ich die "Praktik" an sich uneingeschränkt empfehlen kann.

Was mich stört: das es schon wieder ein "ausländischer" Trend sein muss.

Die Gemütlichkeit (und nichts anderes ist Hygge) gibt es bei uns in Österreich schon immer.

  • Das schlichte, langsame und bewusste Leben.
  • Das "auf sich besinnen".
  • Es sich daheim so richtig gemütlich zu machen, das Leben so gut es geht auszukosten, es sich wohl sein lassen.
  • Die Umgebung und die wunderbare Natur zu schätzen und zu genießen, inklusive unserer gewachsenen Berg- und Almenkultur.
  • Gegessen wird bei uns ebenfalls bodenständig, saisonal und langsam. Die Mahlzeiten werden selbst gekocht und gerne mit der Familie eingenommen.
  • Es gibt auch hier die eingeheiztem Kamine oder Kachelöfen, die noch oft das ganze Haus wärmen und Kerzen (wenn auch nicht so viele wie in Dänemark, die sind immerhin Weltmeister im Kerzenverbrauch).
  • Dann gibt es noch unzählige Sagen und Geschichten, die man sich seit jeher erzählt und die Zeit wurde und wird gerne mit der Familie verbracht, wodurch sich auch in jeder Familie eigenständige Rituale und Routinen entwickelten.
  • Vom gelebten Brauchtum ganz zu schweigen, welches aus jedem Fest etwas besonderes macht (wie zum Beispiel das Räuchern an Weihnachten, Silvester und Drei Königstag).

Gerade heute, im Luxus eines Zeitalters ohne Hungersnot, Krieg und Kälte, spielt die Gemütlichkeit in Österreich immer noch eine große Rolle.

53 Ideen für mehr Selbstliebe und innere Kraft

  • Du bist ständig erschöpft und ausgelaugt?
  • Hast keine Energie?
  • Nimmst dir zu wenig Zeit für dich selbst und bist immer nur für die anderen da?

Um wieder mehr aus deiner inneren Kraft schöpfen zu können, habe ich diese 53 wunderbaren Ideen für dich kreiert: für mehr innere Kraft und Selbstliebe. Hol sie dir Hier:

Warum, um Himmels Willen, muss dafür ein "dänisches Lebensgefühl" bemüht werden?

  • Wir praktizieren diese Art des Lebens schon seit langem, wieso kann man das nicht einfach schätzen?
  • Warum verleugnen wir unsere eigenen Traditionen und bemühen uns stattdessen um dänische?
  • Warum kann ich nicht einfach sagen: Gemütlichkeit? Im Prinzip ist es das gleiche.

Ich kann diese Art zu leben auch auf die österreichische Art machen und muss nicht tausend Kilometer weit weg danach suchen.

Es ist schon gut, wenn Traditionen und Bräuche auf ihren Wert geprüft werden. Es gehört ebenso zum Lauf der Zeit, dass Traditionen verschwinden, wie es die Zeit gebietet, dass Neue hinzukommen.

Aber einen bestehenden Wert nur aus Lifestylegründen gegen einen ausländischen zu ersetzen, ergibt für mich keinen Sinn.

Ich bin froh, eine Österreicherin zu sein

Auch wenn ich nicht immer stolz darauf bin, was sich in Österreich so abspielt, würde uns allen ein wenig mehr Nationalstolz gut tun. Und auch wenn  mir vieles nicht gefällt, was in den USA so passiert, könnten wir Österreicher uns bei diesem Thema gerne eine Scheibe von den Amis abschneiden, anstatt verschämt unser Herkunftsland abzuwerten und klein zu machen (es ist auch ohne unsere Hilfe schon klein genug).

Wir müssen nicht mit Gewalt alles österreichische aus unseren Wurzeln entfernen und gegen etwas "exotisches" eintauschen, nur weil es sich gerade besser anhört oder eben modern ist.

Es gibt auch bei uns eine Fundgrube an Besonderheiten, die uns einzigartig machen in der Welt. Wie wäre es, wenn wir mehr darauf schauen, statt immer neidisch zu den Nachbarn zu schielen?

Wie wäre es, wenn wir uns einfach einen gemütlichen Abend zu Hause bereiten, anstatt zu hyggeln?

Just my two cents.

XO

Angelika

 

 

Eine einfache Übung für mehr Zufriedenheit im Alltag

Hast du dich auch schon einmal gefragt, warum glückliche Menschen glücklich sind?

Wie sie das mit der Zufriedenheit hinkriegen?

Wie sie es schaffen, immer nur das Gute zu sehen?

Ich kann es dir sagen:

Sie haben einen anderen Blickwinkel. Eine andere Sichtweise auf die Dinge. 

Bei vielen passiert das automatisch, sie sind einfach so geboren. Andere müssen sich bei jeder Gelegenheit wieder für die positive Art der Betrachtung entscheiden.

Segen oder Last

Dies ist nicht nur ein Ratschlag für ein ausgeglichenes, gelassenes Leben. Es ist auch gleichzeitig eine wunderbare Achtsamkeitsübung, welche dir dabei hilft, deine Dankbarkeit zu kultivieren. Du wirst dabei erkennen, was du bereits an wunderbaren Dingen und Menschen in deinem Leben hast. Welchen Reichtum du bereits dein Eigen nennen darfst.

Der Trick dabei ist: du musst den Fokus auf die positiven Seiten des Geschehens lenken.

Das wars schon, nicht mehr. Es geht ganz schnell, so nebenbei.

Zu Beginn muss du dich natürlich in jeder Situation bewusst dafür entscheiden. Es ist einfach eine Übungssache und geht nicht von heute auf Morgen.

Doch wenn du dich täglich darin übst, wird es dir sehr bald schon in Fleisch und Blut übergehen.

Es geht dann wie von selbst und dein Gehirn wird seinen Fokus automatisch auf die positiven Seiten richten.

Als Starthilfe gebe ich dir einige Beispiele, damit du weißt, was genau damit gemeint ist:

  • Du kommst Abends nach Hause, fix und fertig vom Tag. Deine Kinder tollen herum und stürmen auf dich zu: sie  wollen mit dir  Spielen. Dadurch fühlst du dich gleich noch gestresster. „Was? Jetzt nach der Arbeit noch Spielzeit?“ Nun veränderst du den Blickwinkel: Erkenne bewusst, wie wunderbar es doch ist, zu deiner Familie nach Hause zu kommen, die sich so darüber freut, dass du da ist. Wie toll es doch ist, Kinder zu haben, die dich so lieben und jede Sekunde mit dir verbringen wollen. Welch ein Segen eine gesunde und intakte Familie ist.
  • Du stehst im Stau. Du ärgerst dich gerade fürchterlich über die anderen Verkehrsteilnehmer und weißt, du wirst einen wichtigen Termin verpassen.  Verändere den Blickwinkel: Den Stau kannst du nicht ändern. Du kannst nur die Art und Weise ändern, wie du damit umgehst: suche bewusst nach den Vorteilen. Freue dich über geschenkte, freie Zeit. Höre Musik, einen Podcast oder ein Hörbuch. Organisiere und Ergänze deinen Terminkalender. Führe ein lange überfälliges Telefonat. Meditiere. Oder denk einfach mal in Ruhe nach. Wie oft hast du dazu schon Zeit?
  • Deine Yoga-Stunde wurde gestrichen und der Ersatz macht kein Kundalini Yoga sondern Yin Yoga? Du bist extra eine halbe Stunde hergefahren und jetzt wird das nichts, mit der Erleuchtung? Verändere den Blickwinkel. Besuche die Stunde trotzdem und genieße die unerwartete Erfahrung. Nutze alles, was du lernen kannst und freue dich über neue Inputs. Vielleicht ist es dennoch genau das richtige für dich? Und wenn nicht, hast du etwas neues gelernt und deinen Horizont erweitert.

Im Grunde geht es in allen oben genannten Fällen um die gleiche Lektion

Wenn du deine Gedanken vom Negativen weg, hin zum Positiven veränderst, veränderst du deine gesamte Wahrnehmung.

Somit kannst du bewusst eine Situation zum Gutem lenken und aus jedem Problem einen Vorteil ziehen. Und wenn es schlicht keinen Vorteil gibt, denke einfach daran:

Was kannst du aus dieser Situation lernen?

Vielleicht Geduld? Oder Gelassenheit. Frieden zu kultivieren, ruhig zu bleiben oder dich nicht stressen zu lassen? Es gibt in jeder Schwierigkeit eine Lektion, die du mitnehmen kannst. Du musst nur genau hinsehen.

Du kreierst dein Glück selbst, indem du steuerst, was und wie du etwas aufnehmen willst.

Segen oder Last.

Diese Übung ist so einfach. Kultiviere sie im Alltag und du wirst sehen, wie sie eine ganz andere Einstellung verschafft. Du wirst daran wachsen. Versprochen.

Und du wirst weit weniger Energie damit verschwenden, dich zu ärgern und stattdessen inneren Frieden gewinnen.

xo

Angelika

 

Du kannst alles schaffen, was du willst? Die “24h Lüge”.

Jan und Milena, welche die tollen "Ein guter Plan" Planer produzieren, hatten neulich auf ihrem Instagramaccount folgenden Text:

""Wir haben alle dieselben 24 Stunden am Tag.“ Dieses schädliche Mantra wird gerne mal von „erfolgreichen Unternehmer*innen“ als Zeichen ihres Erfolges und massiven Talents verwendet. Uns bringt es regelmäßig auf die Palme.
.
Du hast nicht die gleichen 24 Stunden, wie besagte Unternehmer*innen wenn du:
.
- dich um zusätzliche Personen außer dir selbst kümmerst
- du Haushaltsarbeiten nicht an Dritte abgeben kannst
- du lange pendeln musst
- du durch Krankheit eingeschränkt bist
.
Uns fallen noch viele andere gute Gründe ein, warum wir nicht alle die gleiche Menge Zeit zur Verfügung haben. Können wir bitte aufhören, so zu tun, als könnten/sollten wir uns alle ständig nur um unsere berufliche Selbstverwirklichung kümmern?"

Natürlich regte diese Aussage eine Diskussion in den Kommentaren an und seitdem denke ich darüber nach.

Ich bin da ganz auf Jan und Milenas Seite: Diese Meinung - wir alle hätten dieselben Zeitressourcen zur Verfügung -  ist schlichtweg falsch.

Ja, jeder Tag hat 24 Stunden. Schon klar. Aber nicht jeder kann frei über diese Zeit verfügen. 

Mit dieser Aussage werden nur Enttäuschung und Frustration geschürt.

Ich weiß, dass es sie gibt: die Entrepreneure und Ausnahmeerscheinungen, die in einem Jahr eine Six-Figure-Business aufgebaut haben.

Ich habe alle ihre Bücher gelesen, ihre Kurse gemacht, ihre Blogs studiert und mich mit ihnen verglichen. Am Ende war ich ein unzufriedenes, frustriertes, enttäuschtes Häufchen Elend. Weil ich es nicht geschafft habe, was in ihren Büchern doch so einfach beschrieben war.

Bis ich endlich den Unterschied erkannte: Ihre 24 Stunden sind anders als meine bzw. sie sind anders, als die Tage von allen anderen.

Und: sie alle hatten keine weiteren  Verpflichtungen, außer ihren Jobs! Ihre restliche Zeit stand ihnen zur freien Verfügung.

Und das macht verdammt nochmal einen großen Unterschied!

Viele von uns haben viel zu tun

Einen Job, soviel ist klar, haben so gut wie alle einen. Genauso gut, wie wir alle einen Haushalt haben.

Aber da fangen die Unterschiede schon an:

  • Es macht definitiv einen Unterschied, ob nur eine oder zwei erwachsene, berufstätige Personen in einem Haushalt leben oder eine Familie mit einem oder mehreren, kleinen Kindern.
  • Ob man sich den Haushalt teilt, nur einer ihn erledigen kann oder ob man eine Putzhilfe hat.
  • Ob man von 8 bis 12 Uhr arbeitet, von 09 bis 05 Uhr, nur am Montag, Mittwoch und Donnerstag oder gar nicht.
  • Und es wird noch schwieriger:  ich sage nur: Familienarbeit! Auch Familien kosten Zeit. Ab dem Zeitpunkt, da sich zusätzliche Verpflichten in Form von Familienarbeit auftun, haben wir schon nicht mehr die volle, freie Kontrolle über unsere Zeit: vielleicht musst du für deine Oma mitkochen, bei deinem Großvater putzen oder für jemanden den Haushalt führen? Zur Familienarbeit gehören auch Einkäufe, Fahrten zu Ärzten, in die Apotheke, zu Therapien oder sonstige Besorgungen für schwächere Mitglieder der Familie.
  • Genauso wie es einen Unterschied macht, ob man kein Kind, ein Kind, zwei oder viele Kinder hat (mit allem was dazugehört: Kindergarten, Schule, Kinderhobbies, Kurse, Sport, Freizeit, usw.).
  • Es kommt auch auf den Wohnort darauf an: es ist ein Unterschied ob ich alles in 5 Minuten zu Fuß erreichen kann oder mit dem Auto erst 20 Minuten in den nächsten, größeren Ort fahren muss.
  • Oder, wie im Post von Jan und Milena: Pendler müssen teilweise bis zu 3 Stunden am Tag verbringen um zu ihrem Job und wieder nach Hause zu kommen.
  • Dann kommt noch dazu, dass sehr viele (vorwiegend Frauen) Pflegearbeit zu Hause übernehmen für Eltern, Schwiegereltern, Partner oder Kinder.
  • Oder es gibt Personen, die aufgrund einer Krankheit oder Behinderung viele Stunden beim Arzt verbringen müssen.

Ja, wir haben zwar alle 24 Stunden am Tag, aber es ist eine Lüge, dass wir alle gleich frei darüber entscheiden können, wie wir sie verwenden. Und das ist keine faule Ausrede, das ist die Realität.

Nicht alle haben Unterstützung und viele müssen sich alleine durchschlagen. Einige sind mit Umständen konfrontiert, an denen Sie nichts ändern können, die sie zu akzeptieren haben und nach welchen Sie ihr Leben richten müssen.

Diese jetzt als Faulpelze hinzustellen ist gemein. Deren Wünsche als nichtig (denn was sonst sind sie, wenn unterstellt wird, man hätte sie nicht genug gewollt) abzutun, ist eine Abwertung der Ideale dieser Person.

JA! Man soll an seinen Träumen arbeiten und seine Ziele hartnäckig verfolgen. Aber nicht alle werden es in der gleichen Zeit schaffen, da nicht alle die "gleiche Zeit" zur Verfügung haben.

Und das ist OK, wenn es bei dir ein Jahr - oder mehr - länger dauert. Du bist deswegen ganz sicher kein Versager.

Hast du den Kontakt zu dir selbst verloren?

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Ein gefährlicher Tausch

Von vielen Entrepreneuren (z.B. Natalie Bacon oder Alex und Lauren von Create and Go) hört man auch immer wieder, dass sie sämtliche Freizeit nur mehr ihrem Business gewidmet und ihre Freunde und Familien aus ihrem Leben verbannt hatten (weil sie "Zeit kosteten").

Und wenn man, so wie sie, ein erfolgreiches Geschäft aufbauen möchte, müsse man damit rechnen, keine Zeit mehr mit Freunden verbringen zu können. Man müsse die Familienzeit beschränken und jeden Morgen, jeden Abend, sowie jedes Wochenende durcharbeiten.

Diesen Tipp,  "Zeit mit der Familie" gegen "Zeit für das Geschäft" zu tauschen, finde ich sehr, sehr gefährlich. 

Ja, ein Business aufzubauen ist super. Ja, es ist harte (und vor allem: viel) Arbeit und man kann wahrhaftig stolz auf sich sein, wenn man es geschafft hat.

Aber dafür seine Freunde und seine Familie zu opfern, ist der schlimmste Rat überhaupt und: es ist es nicht wert.

  • Wenn ich mich ein, zwei Jahre oder mehr nur um mich selbst kümmere, keine Sekunde mehr in meine Freundschaften und meine Familie investiere, wer bleibt denn dann noch übrig, um mit mir meinen Erfolg zu feiern?
  • An was werden sich meine Kinder erinnern? Eine Kindheit mit abwesenden Eltern und viel Geld? Oder erinnern sie sich eher an liebevolle Eltern, die Zeit für sie hatten und dafür nicht Geld wie Heu?
  • An was wirst du dich auf dem Sterbebett erinnern? Die Zeit, die du in dein Geschäft investiert oder die Zeit, die du mit deinen Lieben verbracht hast?

Es gibt da ein tolles Buch von einer Krankenschwester, welche jahrzehntelang Sterbende auf ihrem letzten Weg begleitete. Es heißt "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen" von Bronnie Ware.

Und rate mal: keine einzige dieser Personen hat sich gewünscht, mehr gearbeitet zu haben.  Ausnahmslos alle haben es bereut, zu viel gearbeitet und zu wenig Zeit mit ihren Familien verbracht zu haben.

Nur für Geld oder ein Geschäft ist dieses Opfer in meinen Augen zu groß.

Erfolg ist neutral

Merke dir eines: Erfolg ist neutral! Es ist ihm egal, wie du ihn erreicht hast, wie lange du dafür gebraucht hast und auf welchem Gebiet du daran arbeitest.

Setze dir wunderbare Ziele, versuche immer, deine Träume wahr werden zu lassen. Strebe nach Erfolg und Karriere, wenn du magst.

Aber lass dich nicht von falschen Vorbildern und Vergleichen fertig machen. Dein Leben ist nun einmal so, wie es ist und höchstwahrscheinlich ist es nicht dasselbe, wie meines oder das von allen anderen.

Nur du kannst wissen, was los ist. Lass dir niemals ein schlechtes Gewissen eintrichtern oder dich abwerten.

Nimm dir also Zeit die du brauchst, gehe die Schritte zu deinem Erfolg in deinem Tempo und lass dir von niemanden einreden, du hättest versagt, wenn du nicht innerhalb eines Jahres ein Millionär bist.

Jeder kann seine Träume wahr werden lassen, aber jeder macht es in seinem Tempo!

xo

 

Angelika