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Anleitung zum eigenen Glück

Anleitung zum Glück

Neulich im Gespräch mit einer Bekannten:

Wir unterhalten uns über die Wichtigkeit von wahrer Selbstliebe (Yeah! Mein Lieblingsthema). Ich rate ihr, mehr Selbstfürsorge zu betreiben und regelmäßig etwas zu tun, was sie wirklich gerne mag.

Weißt du, was sie mir geantwortet hat?

Sie sagte: "Ich weiß nicht, was ich gerne tun würde."

Wir haben das Glücklichsein verlernt

Meiner Bekannten geht es so, wie so vielen Menschen in der heutigen Zeit. Vielleicht auch dir? Wir wissen nicht mehr, was wir wirklich wollen.

An allen Ecken und Enden wird dir gesagt, was du tun sollst: Kauf dies, mache jenes, iss das, verhalte dich so, verwende das, usw.

Die Werbung, die dich in der heutigen Zeit von allen Ecken aus anlacht, vermittelt:  die alleinige Glückseligkeit erreichst du nur durch Konsum:

  • Wenn du XY kaufst, dann geht es dir gut.
  • Wenn du XY isst, dann bist du happy.
  • Wenn du nach XY reist, Mensch, dann bist du die glücklichste Person auf der ganzen verdammten Welt.
  • Wenn du die Marke XY verwendest, lachst du den ganzen Tag und lebst auf der rosa Wolke.
  • Wenn du deine Kleidung bei XY kaufst, dann läufst du mit einem Dauergrinser durch die Welt und erlebst die wildesten Abenteuer mit deinen Freunden.
  • Wenn du ein Auto von XY kaufst, bist du ein Abenteurer oder hast die perfekte Familie.

Täglich wird dir gesagt, wenn du XY tust, bist du glücklich. Wenn du so bist wie alle anderen, wirst du akzeptiert. Wenn du XY trägst (isst, unternimmst, kaufst) gehörst du zu dieser und jener "Schicht".

Aber was willst du wirklich? Was brauchst du? Was will dein Herz?

Es kommt mir tatsächlich so vor, als hätten wir das glücklich sein verlernt.

Weißt du eigentlich, was dich wirklich glücklich macht?

Wenn ich so darüber nachdenken, ging es mir früher auch so. Ich musste mein Glück erst wieder finden. Ich musste mich erst selbst kennen lernen, um zu entdecken, was mich wirklich glücklich macht.

Mal abgesehen von den ganzen politisch korrekten Allgemeinplätzen, die dir wahrscheinlich auf der Stelle einfallen - welche dir von der Werbung, den Magazinen und Zeitschriften vorgebetet werden: Zeit mit der Familie, Kaffee mit der Freundin, ein Schaumbad -  fällt es dir vielleicht am Anfang schwer, dich auf etwas zu besinnen.

Nimm dir Zeit dafür. Überlege in Ruhe und schreibe es dir auf. Die Regeln dazu sind einfach:

  • Schreibe alles auf, was du besonders magst. Orte, Reisen, Rezepte, Entspannungstechniken, Filme, Musik, Bücher, Hobbies, Ausflüge, usw.
  • Ja, auf deiner Liste dürfen auch materielle Dinge und gewisse Eitelkeiten stehen (was momentan äußerst verpönt ist, denn man soll gefälligst nur "von innen heraus" glücklich sein).
  • Sei ehrlich zu dir selbst. Schreibe auch das auf, was du vielleicht vor anderen nicht zugeben würdest. Was nicht cool, aber dafür extra entspannend ist.
  • Es ist OK wenn du das Glück auf deine eigene Weise findest. Stehe dazu.
  • Versuche nicht, irgendeinem gesellschaftlichen Ideal zu entsprechen. Notiere dir nur diese Dinge, die du liebst. Die deine Seele nähren, die dich wieder aufbauen.

Vergiss den "sozialen Druck"

Ich war viel zu lange ein People Pleaser. Lange Zeit habe ich gewisse Dinge getan oder auch nicht getan,  weil es einfach "cool" war.

In dieser Zeit war ich auch extrem unzufrieden und - ja klar - unglücklich. Ich habe mich permanent selbst verleugnet und wollte immer so sein, wie jemand anderer.

Doch wenn sogar unsere persönlichen Glücklichmacher nur nach dem Image ausgewählt werden, welches wir präsentieren möchten, ist es nur der logische nächste Schritt, dass wir ausbrennen.

In diesen intimen Momenten der Selbstfürsorge und Selbstliebe musst du unbedingt du selbst sein. Wenn du versuchst, dich selbst zu täuschen, bringt dir die ganze Selbstliebe nichts. Sie laugt dich dann nur noch mehr aus.

Passe deine Liste deinem wahren Ich an

Auf meiner privaten "Angelika-Glücks-Liste" stehen nun ganz andere Dinge, als noch vor einigen Jahren.

Ehrliche Dinge, ohne die ich nicht sein kann. Die mir Zufriedenheit gewähren oder mich einfach wieder glücklich machen, wenn es ein richtig beschissener Tag war/ist.

Dinge, die ich immer wieder gerne mache, ansehe, tue, ohne das sie mir öde werden oder mich nerven. Und es ist mir egal, was andere davon halten. Viele dieser Dinge sind nicht cool, nicht "In" oder "Hip".

Sie würden sich auf Instagram nicht gut machen und werden oft von meinem Umfeld milde belächelt. Aber es ist mir egal. Denn hierbei geht es um mich. Um niemand sonst.

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Überlege gut

  • Was dir nie langweilig?
  • Was liebst du sehen oder zu tun.
  • Was heitert dich auf?
  • Was entspannt dich?
  • Was gibt dir Ruhe, Kraft, Stärke?
  • Was bringt dir Liebe, Frieden und Freude?
  • Was tröstet dich?
  • Was erfreut dich?
  • Was holt dich runter?
  • Was belebt dich?

Hier ein Teil meiner Liste:

  • Bücher: Harry Potter, Das Lied von Eis und Feuer, alles von Jane Austen und den Bronte Schwestern. Alte Kinderbücher. Nicht cool, aber einfach schön. Ich will nicht immer etwas zur Bildung lesen. Ich lese und lerne sehr viel und manchmal muss es eben etwas einfaches sein. Etwas, das mich nur unterhält und Spaß macht.
  • Gemütlichkeit: Decken, Polster, Kerzen, Feuer im Kamin, gute Stoffe, Holz, Natur, Deko.
  • Spiritualität: ich bin ein spiritueller Mensch. Ich befasse mich gerne mit meiner Spiritualität und unterstütze diese Arbeit durch ätherische Öle, Räuchermischungen, Meditation, usw.
  • Kreativität: ich bin gerne kreativ und arbeite mit meinen Händen. Stricken, zeichnen, basteln, usw.
  • Regenwetter: An diesem Punkt ein Geständnis: ich bin ein "Drinni" (= Mensch, der lieber drinnen ist, statt draußen).  Ich liebe ungemütliches, kaltes, graues Wetter. Meine Lieblingszeit im Jahr ist von Oktober bis Februar. (Das Gegenteil eines Drinni ist übrigens ein Draussi: er liebt es, in der Natur zu sein und geht bei jedem Wetter raus).
  • Ein schönes zu Hause: Siehe oben. Für einen Drinni wie mich, der wichtigste Punkt überhaupt. Ich bin gerne und viel zu Hause. Dies ist mein Hafen, mein Nest, meine Sicherheit.
  • Tiere: ich liebe Tiere. Ich profitiere sehr von ihnen und mag es, wenn ich Tiere um mich habe. Ich habe eine Katze, meine Kinder Kaninchen und nächstes Jahr kommt ein Hund dazu. Ich füttere ab Herbst die Vögel in meinem Garten, rette jeden Käfer, der ins Wasser fällt und freue mir eine Ast ab, wenn die Igel und Feuersalamander auf meiner Terrasse umherspazieren.
  • Alleinsein: Ich mag es, meine Freunde und Familie zu sehen, brauche aber zum Ausgleich wieder Ruhe um mich. Zu viele Menschen auf einmal stressen mich. Ich liebe Ruhe und Einsamkeit.
  • Essen: gutes Essen, gerne in geselliger Runde, auch gerne allein und in Ruhe. Am liebsten Suppen, Brei, Eintöpfe, Pasta, alles cremige. Richtiges Soulfood.
  • Sammeln: ich habe eine ziemlich große Sammlung von Wolle und Kochbüchern. Ich liebe sie und würde sie niemals hergeben.
  • Fernsehen: Die Simpsons. Gehen immer. Oder: Sex and the City. Oder alles von Tim Burton.
  • Düfte und Gerüche: es gibt inzwischen einige Düfte in meinem Leben, die automatisch ein Gefühl von Glück erwecken. Weihrauch zum Beispiel. Zimt. Oder der typische Herbstgeruch nach Blättern, eingeheizten Kaminen und Fallobst.
  • Gesellschaftsspiele: meine Kinder kommen jetzt in das Alter, in dem man super Brettspiele mit ihnen spielen kann. Meine Favoriten seit meiner eigenen Kindheit: Cluedo, Monopoly (oder DkT) und das verrückte Labyrinth.

Was steht auf deiner Liste?

Ich kann dir sagen: es ist sehr erfrischend, seine eigene Liste - frei von Konventionen und Erwartungshaltungen - aufzustellen. So hast du immer einen Leitfaden zur Hand, wenn du eine Extraportion Selbstliebe brauchst. Nutze sie gut und täglich.

Denn genau diese Punkte auf deiner Liste sind es, welche dir deine Energie zurückgeben oder dich in schwierigen Zeiten unterstützen können. Vielleicht kannst du einige deiner Punkte auch in deine täglichen Rituale einbauen?

Mache sie auf jeden Fall zu einem Fixpunkt in deiner Selbstfürsorge-Routine und sie werden dich unterstützen und dir Kraft schenken.

Viel Spaß dabei.

xo

Angelika

Füttere nicht das Drama

Zuerst ein Geständnis: Dieser Satz ist geklaut. Und zwar stammt er von Madhavi Guemoes, meinem großen Vorbild, von www.kaerlighed.de.

Ich mag ihn so gerne, weil in diesen vier kleinen Worten so viel Weisheit steckt, von der ich sehr viel lernen konnte.

Was damit gemeint ist?

Das schauen wir uns jetzt genauer an:

Du kennst sicher folgende Situation: etwas ärgerliches passiert. Als Beispiel nehmen wir an, jemand aus deinem Umfeld hat eine schnippische Bemerkung über dich gemacht.

In den  allermeisten Fällen wird dieser Vorfall nun so weiter gehen:

  • Du erfährst von dieser Bemerkung und bist zuerst einmal gekränkt und beleidigt.
  • Danach gehst du sofort in Abwehrhaltung und beginnst dich zu verteidigen.
  • Der nächste Schritt ist der Angriff auf die Person selbst, welche dies gesagt hat. Du regst dich auf, schimpfst dich so richtig aus. Bei deinem Partner/in, Freund/in, deinen Eltern, den Arbeitskollegen, in den sozialen Medien usw..
  • Du ärgerst dich den ganzen Tag, bist gereizt. Grübelst darüber nach, lässt die Wut an deinem Umfeld aus.
  • Es fällt dir schwer, Abends einzuschlafen, weil du noch immer darüber nachdenkst.
  • Am nächsten Morgen bist du müde und der erste Gedanke nach dem aufwachen gilt wieder "dieser Person".

Genau dieses Verhalten ist gemeint, wenn man "sein Drama füttert".

Du fütterst den Ärger

Durch dieses Verhalten nährst du den Zorn und den Ärger, du behältst ihn eng bei dir und fütterst ihn beständig, damit er groß und stark wird. Irgendwann überschattet er deinen normalen Alltag, wird allgegenwärtig in deinen Gedanken und Handlungen.

Dieses Verhalten ist extrem energieraubend. Du hast es sicher schon bemerkt: wenn du verärgert bist, wirst du extrem schwach.

Sobald der größte Ärger explodiert ist, fühlst du dich körperlich, geistig und seelisch erschöpft und ausgelaugt.

Du gibst dem Drama Macht über dich

Dadurch, dass du den Fokus komplett auf den Auslöser lenkst, gibst du dieser Person (oder dem "Vorfall") extrem viel Macht über dich. Diese Person hat nun die Zügel in der Hand, du denkst an sie, lässt sie deine Gedanken steuern.

Frage dich in solchen Situationen: Möchtest du das? Möchtest du es wirklich, dass dieser Jemand sich in deinen Gedanken breitmacht? Dass dieser - momentan - ungeliebte Mensch deine Emotionen steuert? Dich lenkt? Sich von deiner Kraft nährt?

Mahatma Ghandi hat dazu gesagt:

"I will not let anyone walk through my mind with their dirty feet."

Und du solltest das auch nicht.

Alle Gedanken, die nicht deinem persönlichen Wachstum dienen, die keinen Frieden, keine Liebe und keine Einsichten auslösen, haben in deinem Kopf nichts verloren.

Auf gar keinen Fall solche, die Personen oder Gegebenheiten gelten, die dich niedermachen und schwächen.

Lass dem Ärger keinen Freiraum. Schenke ihm keine Beachtung und er wird verschwinden.

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Was du stattdessen tun solltest?

  • Du kannst zum Beispiel erst einmal gar nichts tun. Atme einfach tief ein und aus. Lasse dich auf keinen Fall zu einer voreiligen Reaktion hinreißen.
  • Vermeide gemeine Botschaften, die du über Freunde übermitteln lässt oder gehässige Nachrichten via SMS, WhatsApp oder Email.
  • Vermeide generell Reaktionen wenn du wütend, sehr traurig oder sehr glücklich bist. Worte, Taten oder Versprechen aus einem Überschwang an Gefühlen heraus sind meistens zum scheitern verurteilt und du wirst sie in 95% der Fälle später bereuen.Glaub es mir.
  • Der Rat, den dir deine Mutter gegeben hat - nämlich: "Schlafe einmal drüber und alles wird gut" - stimmt tatsächlich: es wird zwar nach einmal drüber schlafen nicht sofort wieder alles gut werden, aber du hast damit Zeit, deine Gedanken und Emotionen zu sortieren. Viele Dinge lassen sich mit etwas Abstand aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Oftmals wirst du erkennen, das es den ganzen Ärger nicht wert ist.

Dazu fällt mir dieser Schatz ein, den ich auf Instagram entdeckt habe (leider weiß ich nicht, von wem er ursprünglich stammt):

"Anger is the punishment we give ourselves for someone else's mistake."

Jemand anderes aus deinem Umfeld hat einen Fehler gemacht und du ärgerst dich darüber. Läuft da nicht etwas falsch? In die verkehrte Richtung?

Dieser Ärger ist nicht deine Aufgabe!

Durch diesen Ärger bestrafst du deinen Körper: du entziehst ihm Fokus, Aufmerksamkeit, Liebe, Energie und lenkst diese wichtigen Ressourcen auf fremde Fehler.

Dies gilt übrigens auch für das "Fremdschämen". Kennst du dieses Phänomen? Jemand begeht eine Dummheit und du schämst dich dafür

JA, ich habe das früher auch getan. Ich weiß, wie es ist. Aber seit ich oben genanntes Zitat kenne und beherzige, denke ich mir: "Das bin nicht ich!"

Ich bin es nicht, der Blödsinn geredet oder getan hat. Ich bin es auch nicht, der gerade eine Dummheit begangen hat. Warum also sollte ich meine innere Kraft darauf verschwenden?

Eben. Es geht mich nichts an. Und dich auch nicht.

Lass die Negativität beim Absender und schone deine Kräfte. Nutze sie für etwas besseres: dich selbst.

xo

Angelika

 

Wie du mit Ayurveda lernst, die Verantwortung für dich zu übernehmen

Ayurveda // Wie du mit Ayurveda lernst, die Verantwortung für dich zu übernehmen

Vor Kurzem wurde ein großer Wunsch von mir wahr:

Ich bin seit September Mitglied im Gastautoren – Team bei der wundervollen Christina vom HappyMindMagazine!!!

Ende September ging mein erster Artikel Online mit dem Titel „Wie du mit Ayurveda lernst, die Verantwortung für dich zu übernehmen“.

Einen kleinen Auszug liest du hier:

„Ayurveda ist ein großer Schatz vollgepackt mit Wissen, das sich seit Jahrhunderten bewährt hat. Obwohl diese besondere Lehre sich über so viele Gebiete erstreckt, wird sie oftmals nur auf die Ernährungsweise beschränkt. Wir übersehen dabei ganz, wie viel wir daraus über unsere Natur als Menschen erfahren und für unser persönliches Wachstum lernen können.

Mit den Ratschlägen zu Ernährung, Bewegung, Gesundheit, Atemübungen und Ritualen bringt es dir genau das, was ein gestresster Mensch in modernen Zeiten benötigt: Innere Ruhe. Geistig und körperlich. In diesem Artikel möchte ich mit dir diesen Schatz erkunden. Nutze diese Weisheit, um zu wachsen…..“

Es ist ein sehr interessantes Thema und wird dir ganz sicher weiterhelfen, auf dem Gebiet der Selbstfürsorge und Eigenverantwortung.

Schau vorbei beim HappyMindMagazine und lies mehr von meinem Artikel unter dem Link www.happymindmagazine.de  oder stöbere durch die weiteren Beiträge zum Thema Yoga, Meditation, Ayurveda und Selbstfürsorge.

Besuche auch ihren tollen Shop*, wo du viele hübsche Ideen und Helferchen findest, für deinen spirituellen Lifestyle.

Die nächsten tollen Artikel sind schon in Vorbereitung und ich werde es dich wissen lassen, sobald sie Online sind.

Einstweilen viel Spaß bei der Eigenverantwortung durch Ayurveda!

xo

Angelika

*unbeauftragte, unbezahlte Werbung, einfach weil ich die Artikel toll finde!

Ayurveda // Warum du immer auf deinen Körper hören solltest

Bis vor Kurzem dachte ich immer, ich wüsste Bescheid.

Ich dachte, ich wüsste was es bedeutet, auf den eigenen Körper zu hören:

Vor Kurzem machte ich ein Experiment: alle paar Wochen wähle ich einen Tag, an dem ich ganz bewusst einen Tag lang auf den Umgang mit mir selbst achte.

Ich habe brav positiv mit mir gesprochen. Habe meine Selbstfürsorge Zeit eingehalten und mich um meine Selbstliebe gekümmert.

Doch einen Punkt habe ich zur Gänze vernachlässigt:

Ich achtete den ganzen Tag lang nicht auf meine körperlichen Bedürfnisse.

  • Vertieft in meine Arbeit am Schreibtisch, habe ich nicht das Wasser getrunken, nach dem mein Innerstes über eine Stunde lang verlangte.
  • Ich bin nicht sofort aufgestanden und aufs Klo gegangen.
  • Ich habe auch das Essen über zwei Stunden rausgezögert und dann nur etwas kaltes runtergewürgt.
  • Als mein Rücken schmerzte und meine Glieder steif wurden, ging ich keine Runde spazieren, sondern arbeitete noch zwei Stunden weiter: steif und leidend.
  • Abends las ich bis in die Puppen, obwohl ich schon vor Stunden müde war und stopfte mir eine Tafel Schoki rein, statt der Gemüsesuppe, die ich eigentlich kochen wollte, aber dann doch zu faul dazu war.

Diese Art der Verdrängung oder Missachtung meines Körpers praktiziere ich schon seit ich denken kann. Es war immer normal für mich, meinen Körper zu ignorieren, um noch schnell etwas fertig zu machen.

Aber behandelt man so einen Menschen – in dem Fall mich selbst – den man wirklich liebt?

Genau das ist Selbstfürsorge in seiner reinsten Form: auf die Signale deines Körpers zu hören

Willst du wahre Selbstfürsorge praktizieren, musst du die Signale deines Körpers achten.

Wenn du deinen Körper liebst, musst du auf ihn hören.

Versuche immer, dich selbst und deinen Körper so zu behandeln, wie du deine beste Freundin behandelst: Würdest du deine beste Freundin nicht aufs Klo gehen lassen, wenn sie muss? Würdest du sie zwei Stunden hungern lassen? Oder ihr keine Jacke anbieten, wenn sie fröstelt?

Bingo!

Für dich und die Selbstfürsorge bedeutet das:

  • Gleich aufs Klo gehen, wenn du musst. Ja, auch Nachts. Auch wenn du nur mehr eine Stunde hast, bis der Wecker klingelt.
  • Niesen, wenn du musst und nicht den Nieser unterdrücken (das ist außerdem extrem ungesund für die Nebenhöhlen).
  • Etwas an- oder ausziehen, wenn es kälter wird oder wärmer.
  • Bzw. rein gehen, wenn es kalt wird und den Schatten aufsuchen, wenn es heiß ist.
  • Essen und trinken, wenn du hungrig/durstig bist. Nicht dann, wenn du Zeit hast. Bist du ein Pittatyp, kann es außerdem passieren, dass du ungehalten und gereizt wirst, wenn du nicht regelmäßig isst.
  • Schlafen gehen, wenn du müde bist. Sofort. Nicht dann, wenn der Film zu Ende ist.
  • Deinen Körper bewegen, wenn du den Drang dazu verspürst.

Ich werde mich in Zukunft mehr darum bemühen, sofort auf meine Bedürfnisse zu reagieren und ich rate dir, dasselbe zu tun.

Eine respektvolle Beziehung lebt von Achtung voreinander

Respektiere und achte diese Anzeichen von körperlichen Bedürfnissen. Sie sind nicht wahnsinnig aufregend oder spaßig.  Sie sind oft langweilig und stören bei der Arbeit.

Nimm sie trotzdem wahr und unterdrücke sie nicht.

Im Ayurveda wird diese Thematik sehr genau behandelt: dein Körper braucht diese Aktivitäten, um etwas abzugeben: sei es ein Übermaß an Energie oder Abfallstoffe in Form von Harn, Kot, Schweiß, schlechter Luft, usw..

Es kann aber auch sein, dass dein Körper dringend etwas braucht: neue Kraft durch Ruhe und Schlaf, neue Energie durch gute Nahrung oder Wasser.  Sauerstoff durch frische Luft und Bewegung im Freien.

Ignoriere dich nicht selbst

Gib dir selbst, was du brauchst. Ein gelungenes Leben im Einklang mit dir selbst beinhaltet, dass du dich auf allen Ebenen um dich kümmerst: körperlich und seelisch, ein stimmiges soziales und berufliches Umfeld, sowie die Möglichkeiten dich auszuleben und der Selbstbestimmung.

Beginne gleich damit, dein Körper wird es dir danken.

xo

Angelika

7 Profitipps für mehr Energie

Die 7 besten Profi-Tipps für mehr Energie

Fühlst du dich oft ausgelaugt?

Bist du erschöpft?

Ist deine Energie am Ende?

Ich freue mich sehr, dir in diesem Artikel die 7 besten Profi Tipps für mehr Energie vorstellen zu dürfen:  Ich habe meine allerliebsten Lieblingsblogger nach Ihren Tipps befragt und darf dir hier ihre Experten-Antworten präsentieren.

Mein riesengroßer Dank geht an meine wunderbaren Kollegen und Vorbilder:

  • Melanie Pignitter
  • Linda Rosenbaum
  • Franziska Schulze
  • Angelika Resch
  • Christina Waschkies
  • Evelin Chudak

Ich danke euch sehr für die Unterstützung und eure inspirierenden Tipps.

Los geht's:

Lies hier die Antworten der Experten: 

Christina Waschkies  //  www.happymindmagazine.de

Frage 1: Wann und warum fühlst du dich besonders erschöpft und ausgelaugt?


Wenn ich unfokussiert und unklar bin, mich anfange zu verzetteln und nicht zielgerichtet arbeite, erlebe ich oft großen Stress und Gefühle von Frustration und Anstrengung. 


Frage 2: Welchen Trick oder welche Gewohnheit wendest du an, um deine Energie wieder aufzuladen? 


Mir helfen dann immer eine kurze körperliche Übung (Progressive Muskelrelaxation, ein Spaziergang, ein Handstand), eine Runde Ujjayi Atmung (tief und langsam mit verengter Stimmritze atmen) und eine Übung aus dem Coaching, mit der ich mir ein paar kraftvolle Fragen stelle, die mir helfen, mich auf das zu konzentrieren, was wirklich jetzt in diesem Moment gemacht werden muss. 

Melanie Pignitter // 

www.honigperlen.at

Melanie Pignitter

Frage 1: Wann und warum fühlst du dich besonders erschöpft und ausgelaugt?


Ausgelaugt! Ja, es kommt des Öfteren vor, dass mir die Puste oder besser gesagt die Energie aus geht. Meist geschieht das dann, wenn ich jede Menge lästigen Kram erledigen muss.


Die Steuererklärung machen, den Geschirrspüler ausräumen, Rechnungen schreiben, Listen anlegen, damit ich den Überblick über all meine To Do`s bewahre oder wenn ich schleunigst in den Supermarkt muss, weil das Toilettenpapier sich dem Ende zuneigt. 


Was meine ich damit? All jene Dinge, die mir weder Freude noch Erfüllung schenken, laugen mich aus. Schreiben, Menschen bei ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen, mir einfach einmal eine Ruhestunde ohne Gedanken schenken, im Wald spazieren, Zeit mit wundervollen Menschen verbringen oder eine verrückte Lebensfreudeaktion - all das laugt mich nicht aus. Im Gegenteil diese Tätigkeiten schenken mir Energie. 


Leider muss jeder von uns ab und an Dinge erledigen, die ihm keine besondere Freude bereiten. Und das ist auch okay so. Schwierig wird die Situation dann, wenn unsere Batterien vor lauter To Do`s und Stress völlig leer sind und wir dennoch weiter machen. Glücklicherweise habe ich diesbezüglich eine innere Alarmanlage.


Frage 2: Welchen Trick oder welche Gewohnheit wendest du an, um deine Energie wieder aufzuladen?


Wenn ich also merke, dass die ganze Lebensenergie „futsch“ ist, dann drücke ich den Alarmknopf und stelle mir folgende Frage: „Ist das, was ich jetzt noch zu erledigen habe, wichtiger als meine Gesundheit? Wichtiger als mein persönliches Wohlbefinden?“


Meistens lautet die Antwort NEIN. Und dann nehme ich einen Rotstift zur Hand und streiche alles, was nicht wichtig genug ist von meiner Erledigungsliste. Es ist noch niemand daran gestorben, weil der Geschirrspüler drei Tage lang nicht ausgeräumt wurde. 


Es ist auch noch nie jemand erkrankt, weil er seine Buchhaltung nicht rechtzeitig gemacht hat. Und es ist auch noch nie jemand verkümmert, weil er im Job oder im eigenen Business zwei Gänge zurück geschalten hat.


Im nächsten Schritt höre ich dann ganz tief in mich hinein und frage mich:“ Was brauche ich stattdessen?“ Ist es Liebe, der Austausch mit einer mir vertrauten Person, eine Meditation, eine Online-Auszeit, Ruhe oder doch ein Abenteuer voller Lebensfreude.


Mein Bauchgefühl antwortet daraufhin immer recht schnell. Und ich nehme diese Antwort dann ernst und erfülle dieses Bedürfnis innerhalb der nächsten 48 Stunden.

Evelin Chudak  // www.modernhippie.de

Frage 1: Wann und warum fühlst du dich besonders erschöpft und ausgelaugt?

Wenn ich zu lange in Großstädten bin fühle ich mich ausgelaugt. Die vielen Menschenmengen und Eindrücke machen mir nach ein paar Tagen zu schaffen.

Auch wenn ich von negativ eingestellten Menschen umgeben bin, fühle ich mich so als ob sie mir die Energie regelrecht aussaugen. 

Aber auch, wenn ich mich körperlich wenig bewege, fange ich mich an schlecht zu fühlen. Es fühlt sich dann so an, als ob die Energie ins stocken gerät.

Frage 2: Welchen Trick oder welche Gewohnheit wendest du an, um deine Energie wieder aufzuladen? 

Mein Herz sehnt sich dann immer ganz schnell nach Ruhe und Natur. Ein langer Spaziergang in der Natur tut dann Wunder.

Meine Batterien kann ich aber auch sehr gut durch Yoga und Meditation wieder aufladen. Durch Yoga bringe ich alles wieder in Bewegung und durch die Meditation weiß ich ganz genau was in mir los ist.


Franziska Schulze //www.franziska.love

Frage 1: Wann und warum fühlst du dich besonders erschöpft und ausgelaugt?

Wenn ich nicht bei mir bin. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis mein Akku leer ist und ich mich schlapp und unausgeglichen fühle.

Frage 2: Welchen Trick oder welche Gewohnheit wendest du an, um deine Energie wieder aufzuladen?

Ich glaube nicht an Zaubertricks. Ich brauchte Jahre, um zu lernen wirklich bei mir zu sein und zu mir und meinen Bedürfnissen zu stehen. Dabei haben mir aber zwei Dinge enorm geholfen: immer wieder zurück zu einem tieferen Atmen zu finden - das stärkt die eigenen Präsenz und die Wahrnehmung. Das zweite ist in der Theorie ähnlich simpel und doch gar nicht so einfach umzusetzen: Ehrlichkeit. Als ich anfing ehrlicher zu mir selbst und anderen zu werden, hat sich viel in meinem Leben gewandelt.  

Angelika Resch  //  www.hellopippa.com

Frage 1: Wann und warum fühlst du dich besonders erschöpft und ausgelaugt?

Manchmal nehm ich mir, obwohl ich's eigentlich besser weiß, ein bisschen zu wenig Zeit für mich selbst. Ich bin ein Mensch, der irrsinnig gerne "alleine" und für sich ist, große Menschenmengen laugen mich aus, Gespräche ermüden mich.

Frage 2: Welchen Trick oder welche Gewohnheit wendest du an, um deine Energie wieder aufzuladen? 

Hab ich dann mal Wochen mit vielen Meetings, Events oder Reisen, brauche ich danach immer ein paar Tage "Angie-Zeit", die ich hauptsächlich in der Natur, oder allein auf meiner Yogamatte verbringe.

Linda Rosenbaum //  www.indigoleben.de

Linda Rosenbaum

Frage 1: Wann und warum fühlst du dich besonders erschöpft und ausgelaugt?

Wenn ein Tag besonders hektisch war, das Telefon gefühlt ständig klingelt und alle Leute gleichzeitig etwas von mir wollen, fühle ich mich gestresst und verliere meine innere Ruhe.


Abends bin ich dann einerseits total hibbelig und gleichzeitig ziemlich erschöpft. Ich habe an mir selbst beobachtet, dass ich mich auf der einen Seite schnell gestresst und überfordert fühle, mich aber andererseits auch schnell langweile, wenn ich nichts Neues lerne. Dazwischen die Waage zu halten, fällt mir manchmal schwer und ist eine ständige Lernaufgabe.

​Frage 2: Welchen Trick oder welche Gewohnheit wendest du an, um deine Energie wieder aufzuladen?

Mir ist es wichtig, auf eine ausgewogene Balance zwischen Aktivität und Ruhe zu achten.
Wenn ich merke, dass ich mich energielos fühle, spüre ich in mich rein, um zu ergründen was mir guttut. Durch dieses Reinspüren, kann ich flexibel auf meine Bedürfnisse reagieren und dadurch die jeweils richtige Maßnahme ergreifen.  


Da ich ein Bewegungsmensch bin, hilft es mir fast immer einen Spaziergang durch den Wald zu machen oder eine Runde zu Joggen. Sport ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, der mir viel Kraft gibt. Wenn mein Bewegungsdrang gestillt ist, schaue ich, ob ich noch etwas in meinem Inneren brauche.

Dann mache ich entweder Energiearbeit, um Kraft zu tanken und Themen zu klären, nehme ein Bad oder lese ein Buch.
Sollte ich mich jedoch über einen längeren Zeitraum hinweg kraftlos fühlen, schaue ich mir meine Gesamtsituation an und versuche etwas an meinen Lebensumständen zu ändern, um mich lebendiger zu fühlen. Dazu nehme ich auch immer wieder die Hilfe von einem Coach in Anspruch.

Angelika Stranger  //  www.umgekrempelt.at

Frage 1: Wann und warum fühlst du dich besonders erschöpft und ausgelaugt?

​Meine größten Energieräuber sind viele und laute Menschen, laute Umgebungen und Stress. 

Es ist sehr kräfteraubend für mich, wenn Tage- und Wochenlang jede freie Minute verplant ist. 
Auch zehrt es sehr an meiner Energie, wenn ich permanent mit Menschen umgeben bin. Wenn es eng und laut ist.

Frage 2: Welchen Trick oder welche Gewohnheit wendest du an, um deine Energie wieder aufzuladen? 

Auf Zeiten von Stress und Aktivitäten folgen Zeiten der kompletten Stille und Ruhe. Ich höre kein Radio, sehe nicht fern und treffe auch niemanden. Mache keine Termine aus. 

Dann entspanne ich mich bei ruhigen Tätigkeiten: ich meditiere, lese sehr viel oder arbeite mit meinen Händen. Ich stricke, bin kreativ, zeichne, erstelle Collagen usw. Ich fokussiere mich extrem auf mich und orientiere mich wieder neu. Gerne sitze ich auch einfach nur da, so 10 bis 15 Minuten und tue nichts. Schaue nur aus dem Fenster oder in die Ferne (im Winter beobachte ich die Vögel am Vogelhaus). Das gibt mir Kraft.

10 Gründe warum Selbstfürsorge so wichtig ist

"Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war:


von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, 
weg von mir selbst.


Anfangs nannte ich das „gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist 
Selbstliebe“.

Diese treffende Aussage stammt aus der Rede, die Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag hielt - er hat sie auch selbst geschrieben.

Diese Worte sind die Grundessenz dessen, was Selbstfürsorge für mich bedeutet. Nur aus diesem Grund solltest du, sollten wir alle, täglich Selbstfürsorge betreiben: wegen der Selbstliebe.

Selbstfürsorge oder Selfcare sind "gelebte Selbstliebe" und sie umfassen mehr, als Schaumbäder und Kerzen (obwohl beide ziemlich cool sind).

Ich nenne dir 10 Gründe, warum du unbedingt täglich Selbstfürsorge praktizieren solltest:

 1. Wegen der Selbstliebe

Oben hast du es schon gelesen: Selbstfürsorge ist gelebte Selbstliebe. Du selbst musst der wichtigste Mensch in deinem Leben sein. Du selbst hast dir deine Liebe und Aufmerksamkeit verdient.

Du hast auch nur diesen einen Körper: ein Leben lang den gleichen. Wenn du willst, dass er dich 80, 90 oder mehr Jahre durch den Alltag bringt, musst du ihn gut behandeln.

Genauso wie du deine Seele gut behandeln musst. Durch die Selbstliebe lernst du dich zu akzeptieren, wie du bist. Konzentriere dich immer auf deine Stärken und akzeptiere deine "Schwächen".

Und wenn du dich erstmal selber zu 100% annimmst, wie du bist, kannst du auch andere akzeptieren, so wie sie sind.

 2. Es ist Zeit nur für dich

Wann hast du das letzte Mal etwas nur für dich getan? Wann warst du zum letzten Mal bewusst mit dir selbst alleine?

Sehr viele Menschen in der heutigen Zeit sind nicht mehr in der Lage, alleine zu sein. Scheinbar müssen alle Aktivitäten mindestens zu zweit absolviert werden.

Wieviele Personen kennst du, die gerne alleine ins Kino gehen? Oder sich mal trauen alleine in einem Restaurant zu essen? Oder die alleine ein Spa-Wochenende buchen?

Eben. Ich kenne auch niemanden (außer mich selbst).

Dabei ist die Zeit mir dir allein so wichtig, um dich selbst besser kennenzulernen, siehe nächster Punkt:

 3. Du lernst dich selber besser kennen

Die Zeit, in welcher du dich mit dir selbst befasst, ist ein guter Lehrmeister in Sachen Selbsterkenntnis:

  • Wie willst du wissen, was du wirklich willst, wenn dir ständig jemand dreinredet?
  • Wenn dir ständig die Beschwerden und Lästereien deiner Freundinnen und Bekannten dazwischenplatzen, wie möchtest du so einen klaren, erhebenden Gedanken fassen?
  • Wie willst du einen Gedanken zu Ende führen, wenn du dauernd die Liebes- oder Kindergeschichten deiner Freunde im Kopf hast?

Es ist so, so, so wichtig, öfters Pausen von der Gesellschaft zu nehmen, sich abzukanzeln und ein gutes Gespräch mit dir selbst zu führen. In der Stille und im Selbstgespräch mit dir, erfährst du allerhand über dich, dass du sonst womöglich nie erfahren hättest.

Indem du in dich hineinhörst - vielleicht magst du auch meditieren - erlebst du  Erkenntnisse, die du im normalen Gedankenkarusell niemals wahrgenommen hättest.

Da sich deine Gedanken im Alltag einfach zu schnell drehen und dauernd von außen mit anderen Eindrücken befeuert werden, fällt es oftmals schwer, die darunterliegenden Erkenntnisse herauszufiltern.

Darum sind die Zeiten in Ruhe, mit dir allein so wichtig für die eigene Erfahrung.

Wenn du dann genau hinhörst, flüstert dir dein Herz seine Botschaften zu. Ich bin immer wieder erstaunt, was ich da zu hören kriege.

Oftmals ist es informativ, sehr interessant. Ab und zu höre ich gar nicht gerne, was mir mein Innerstes mitteilt.

Aber ohne diese fixen Zeiten mit mir selbst, würde ich diese Dinge über mich gar nicht wissen und könnte auch nicht dementsprechend handeln.

Akzeptiere die Botschaften aus deinem inneren und handle danach. Oft ist es schwer. Wenn dir zum Beispiel dein Herz sagt, dich von gewissen Personen oder Tätigkeiten zu trennen. Aber wer weiß besser Bescheid über dich selbst als du.

 4. Für mehr Energie

Regelmäßige Selfcare Rituale und Routinen sind deine "Seelen - Aufladekabel". Wir alle haben jeden Tag nur ein begrenztes Maß an Energie zur Verfügung. Mal mehr, mal weniger, je nachdem was gerade um uns herum passiert.

Hast du schlecht geschlafen, am Vorabend noch einen Streit ausgefochten oder erlebst gerade die stressigste Zeit überhaupt in deinem Job, dann hast du von Haus aus weniger Energie zur Verfügung, als nach einem 3 Wöchigen Entspannungsurlaub.

Die tägliche Fürsorge für dich selbst gibt dir diese Energie wieder zurück. Du lädst dich praktisch täglich selbst wieder auf.

Nur so kannst du jeden Tag wieder mit einem zu 100% gefüllten Lebensakku starten.

Hast du den Kontakt zu dir selbst verloren?

Hol dir kostenlos mein neues Ebook "Der Selfcare Baukasten" und lerne, wie du deine Energie wieder aufladen und Selbstliebe in deinen Alltag integrieren kannst.

 5. Du lernst deine Grenzen kennen

Durch die Arbeit an und mit dir selbst, lernst du deine Grenzen kennen .Je mehr du dich mit dir selbst beschäftigst, umso besser wirst du erkennen können, wo du einen Schlussstrich ziehen willst.

Diese Grenzen sind deshalb so wichtig, weil sie dir helfen, deine Energie zu wahren. Wenn du ständig etwas machst, das du eigentlich nicht willst, oder ständig Leute triffst die du nicht magst - die vielleicht sogar geringschätzig sind und sich über dich lustig machen oder dich ausnutzen - wirst du am Ende frustriert, ausgelaugt und aggressiv sein.

Ich kenne das. Ich war jahrelang ein grenzenloser Mensch. Ich habe zu allem Ja gesagt, akzeptierte es, dass Leute ihre "Späßchen" über mich machten, habe Dinge getan auf die ich überhaupt keine Lust hatte, nur um die Personen um mich herum zufrieden zu stellen.

Als ich begann meine Grenzen zu ziehen und auch zu wahren, wurde ich zu einem neuen Menschen.

Die eigenen Grenzen zu kennen ist das wichtigste im Umgang mit dir selbst. Das Zweitwichtigste ist, diese Grenzen auch zu verteidigen.

 6. Arbeit an deiner Einstellung

Sobald du beginnst, dich mehr mit dir selbst zu beschäftigen und deine Grenzen kund zu tun, wirst du bemerken, dass sich ganz viel mit deiner persönlichen Einstellung verändert.

Du wirst entspannter mit den Reaktionen anderer umgehen können. Du lernst, Nein zu sagen, wo es nötig ist und sagst freudig Ja, wenn du merkst, es passt gut für dich.

Dies ist eine Kunst, die sehr viele, vor allem wir Frauen, nicht so gut beherrschen.

Du fühlst dich vielleicht für das Wohlbefinden von allem und jedem Verantwortlich. Dem ist aber nicht so. Du bist nur für das eigene Wohlbefinden (und wenn du Kinder hast, für deren) verantwortlich. Du schuldest niemandem etwas.

Diese Erkenntnis, dass du niemandem etwas schuldig bist, ist ein großer Meilenstein auf dem Weg zu innerer Freiheit. Du schuldest nur dir selbst etwas: Liebe!

An diesem Punkt wirst du in der Lage sein, Schuldgefühle komplett abzulegen.

Ja, es ist ab und zu unangenehm, für sich selbst einzustehen. Aber danach wirst du stolz auf dich sein. Den es war ein Akt der Selbstliebe. Deine Lebensenergie wird es dir danke,

 7. Ausgleich im Alltag

Selbstfürsorge Rituale und persönlichen Routinen sind dein Ausgleich zu einem modernen Alltag mit all seinen Anforderungen.

Es sind kleine Ruheinseln oder Zufluchtsorte für dich, an denen du ganz für dich sein kannst.

Jetzt tust du nur etwas, worauf du Lust hast. Du Tust etwas, dass dich seelisch und körperlich nährt. Etwas, dass dich weiterbringt und deine müden Geister wieder erfrischt.

Es ist ein unglaublich gutes und befreiendes Gefühl, wenn du dir eine Stunde für dich selbst gönnst. Ganz ohne schlechtem Gewissen.

 8. Du wirst gelassener

Da du nun weißt, wer du wirklich bist, wirst du automatisch gelassener werden. Wenn du dich selbst besser kennst, kannst du Vertrauen in dich entwickeln.

Dieses Vertrauen in dich selbst, deine Fähigkeiten und deine Stärke verschafft dir die nötige Ruhe und Gelassenheit, um alles auf dich zukommen zu lassen.

Wir alle können unsere Zukunft nur bis zu einem gewissen Grad kontrollieren. Es fällt vielen daher schwer, zu akzeptieren, dass sie die Zukunft zum Großteil nicht planen, ändern oder kontrollieren können.

Wenn du dir selbst vertraust, kannst du entspannt deinem Leben entgegenblicken. Denn du hast die Erkenntnis: alles kommt, wie es kommen muss. Und alles, was kommt, wirst du meistern. Du stellst dich den Problemen, wenn sie da sind und deine Fähigkeiten helfen dir, sie zu lösen.

 9. Du kannst anderen besser helfen und mehr Liebe geben

In vielen Köpfen geht der Gedanke um, Selbstfürsorge ist egoistisch. Es herrscht die Meinung, wenn man sich zu viel um sich selbst kümmert, ist man ein Egomane und hat für das Umfeld nichts übrig.

Das stimmt so aber nicht. Es ist schon eine Art Egoismus. Aber - wie Charlie Chaplin es auch nennt - gesunder Egoismus.

Nur wenn du dich um dich selbst gut kümmerst, bist du in der Lage den Anforderungen eines modernen Alltags zu entsprechen. Der Sprung zwischen Karriere, Familie, Freunden, Partner, Alltag, usw. ist nicht einfach.

Gerade dafür brauchst du deine ganze Kraft. Wie willst du dies alles schaffen, wenn deine Energie verbraucht ist?

Es ist also kein falscher Egoismus, wenn du dir regelmäßig Zeitfenster für dich selbst einräumst. Du hast es dir verdient. Und dein Umfeld auch.

 10. Es bringt dich im Leben weiter

Die folgenden Eigenschaften haben alle erfolgreichen Menschen gemeinsam:

Sie kennen ihre Fähigkeiten, vertrauen auf ihr Können und wissen was sie wollen.

Diese Eigenschaften kannst du aber nur entwickeln, wenn du dir Zeit für dich nimmst, um zu erkennen, wer du bist.

Wenn du dich selbst nicht liebst und dir und deinen Fähigkeiten nicht vertraust - oder sie vielleicht gar nicht kennst - wie willst du dann in einem Gebiet erfolgreich werden?

Wenn du dir selbst nicht vertraust, werden es andere auch nicht.

Selbstsicherheit, Selbstakzeptanz und Selbstliebe sind die Schlüssel zum Erfolg. Kunden, Geschäftspartner, Chefs usw. werden es bemerken, wenn du dich wohl fühlst.

Man erkennt es sofort, ob jemand weiß was er will oder ob seine Meinung schwankt.

Nutze daher die Pausen der Selbstfürsorge dazu, dich intensiv um dich selbst zu kümmern, innere Kraft aufzubauen und deine Stärken zu entdecken. Dann geh los und erreiche deine Ziele!

xo

Angelika

9 Tipps, damit dich garantiert niemand ernst nimmt

Du willst versagen?

Auf ganzer Linie?

Du willst, dass dich niemand ernst nimmt?

Vielleicht auch Kunden verlieren? Oder Geschäftspartner?

Vielleicht möchtest du auch deine Ziele nicht erreichen?

Kein Problem. Ich habe die Lösung für dich.

Wenn du willst, dass dich garantiert niemand ernst nimmt, dann brauchst du nur folgende Tipps zu beachten.

Sie sind getestet und auf Erfolg geprüft von unzähligen Probanden in meinem Umfeld. Ich habe mir für dich die Mühe gemacht und diese Erfahrungen ausgewertet.

Viel (Miss-)Erfolg:

 1. Wasser predigen und Wein saufen

Der erste Tipp für mehr Unseriosität im Leben ist der einfachste: dazu musst du einfach gar nichts tun.

Du musst nicht tun, was du sagst.

Mach deinen Mitmenschen Vorschriften, stelle Regeln auf, gib gute Ratschläge und Tipps und halte dich nicht daran.

Leute lieben es, wenn ihnen jemand etwas vom Leben erzählt, der selbst nichts davon versteht. Sie finden es ganz super, wenn ihnen jemand Ratschläge gibt, der diese selber nicht ernst nimmt.

2. Süße Unverbindlichkeit

Sei so unverbindlich wie nur irgend möglich.  Vermeide es, dich auf etwas festzulegen. Sage niemals bei Terminen fix zu.

Antworte auf jede Anfrage mit: "Das weiß ich jetzt noch nicht, ich sage es dir einen Tag/ eine Stunde/ fünf Minuten/eine Sekunde vorher".

Oder benutze einfach den Klassiker: "Das entscheide ich ganz spontan".

Lass dich nicht festnageln. Trage keine Termine in deinen Kalender ein. Schließlich könnte sich jederzeit etwas besseres auftun. Geh kein Risiko ein.

Alle anderen werden von deiner lockeren Art beeindruckt sein.

Sie lieben den Nervenkitzel, nicht zu wissen, ob diese Verabredung in einer Woche nun stattfindet oder nicht.

Schließlich kann es dir doch keiner Übel nehmen, wenn du deine Abmachungen nach dem Wetterbericht vereinbarst (oder deiner Stimmung oder ob sich noch eine bessere Möglichkeit auftut oder ob du Lust dazu hast).

3. Sei gehässig

Rede so schlecht wie nur irgendmöglich über andere Personen.

Ziehe über deine Konkurrenz her und lasse sie im schlimmst möglichen Licht dastehen.

Lass kein gutes Haar an deinen Kollegen oder Angestellten.

Sie sind alles Idioten. Versager. Looser.

Die Welt sollte die Wahrheit erfahren. Sorge dafür.

4. Der Klügste bist immer du

Gehe prinzipiell davon aus, dass jeder dümmer ist als du.

Lass die Idioten das auch spüren. Kunden finden es ganz toll, wenn sie von deiner Weisheit angeführt werden.

Geschäftspartner werden sich in deinem Licht sonnen und hören sich gerne deine Ratschläge an (vergiss dabei nicht auf Punkt 1 ).

Lass deine Umgebung an deinem breit gefächerten Wissen teilhaben. Lass es sie spüren, dass sie ohne dich aufgeschmissen sind.

Nur du allein kannst sie retten. Sie werden die Erde auf der du wandelst anbeten.

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5. Du brauchst nichts dazulernen, du bist schlau genug (siehe Punkt 4)

Bilde dich nicht weiter. Auf keinen Fall.

Bildung ist Zeitverschwendung. Da du ohnehin der klügste von allen bist, hast du es nicht nötig.

Wozu das Gelaber von irgendwelchen Möchtegerns lesen oder gar anhören?

Du vergeudest deine Zeit, wenn du dich in einen Kurs setzt und dafür auch noch bezahlen sollst.

Bildung ist Augenauswischerei. Für diejenigen, die hoffen einmal so zu werden wie du.

6.  Schuld sind immer die anderen

Merk dir das. Du trägst keine Schuld.

Wenn du dich nur etwas anstrengst, findest du für all deine Probleme einen Schuldigen.

Das Leben ist um vieles leichter, wenn du diese Bürde nicht mehr tragen musst.

Dein Umfeld, die Umstände, deine Eltern, deine Mitarbeiter und Kollegen, deine Freunde. Ja, sogar deine Kinder und dein Hund können die Ursachen deiner Schwierigkeiten sein.

Sei kreativ. Es gibt unzählige Möglichkeiten.

7. Sei so unorganisiert wie es nur geht

Vorbereitung ist etwas für Schwächlinge. Richtige Meister gehen einfach so in ein Gespräch.

Da dein Gegenüber ohnehin alles liebt, was du sagst und tust, sieht es großzügig darüber hinweg, wenn du deine Unterlagen nicht zur Hand hast.

Dein Gesprächspartner ist auch nicht beledigt, wenn du seinen Namen nicht weißt (oder wer er überhaupt ist und was er von dir will. Ist es überhaupt ein "Er"? Das findest du schon raus.). Er weiß, wie unwichtig er im Vergleich zu dir ist.

Du brauchst dir auch keine Notizen zu machen. Du merkst dir das schon, du bist super. Notizen sind überbewertet.

Und wenn du etwas vergisst? Mach dir keine Sorgen deswegen. Wenn der andere so viel labert, dass du nicht mitkommst, ist das nicht dein Problem.

8. Du bist der König

Wer bitte hat diesen Spruch erfunden: der Kunde ist König?

Du bist der König. Der Kunde soll dir sein Geld gefälligst freudestrahlend abliefern. Mit Forderungen oder Sonderwünschen braucht er erst gar nicht zu kommen.

Du darfst dies auch gerne auf rüde Art und Weise laut ausdrücken.

Der Kunde hat das Angebot zu akzeptieren, dass du ihm bietest. Du weißt besser was er braucht. Außerdem ist es nur gerecht, wenn alle das Gleiche bekommen.

Mache dir auf keinen Fall die Mühe, für jeden Kunden ein eigenes Paket zu schnüren. Alle Kunden sind gleich. Merk dir das.

Gehe nicht auf sie ein, höre nicht zu. Zieh dein Ding durch.

Manchmal muss man die Menschen eben zu ihrem Glück zwingen.

9. Bemühe dich um eine schlechte Angewohnheit

Wenn es dir möglich ist, lege dir eine - oder mehrere - dieser Angewohnheiten zu:

  • Sei cholerisch und aggressiv
  • Sei überheblich und abwertend
  • Wirke gehetzt (du bist wichtig, wichtige Personen sind immer gehetzt)
  • Übertreibe und bausche deine Geschichten auf
  • Sei gestresst, wenn du keinen Stress hast, mache dir selbst welchen
  • Vermeide um alles in der Welt sämtliche entspannende Tätigkeiten wie Meditation oder Sport. Du brauchst deine ganze Aggressivität für diese Welt
  • Erzähle der ganzen Welt ständig wie toll du bist. Damit sie es niemals vergessen.

 

An die Arbeit

Ich denke, es gibt einige Vorbilder in deinem Umfeld und du erkennst sie in dieser Anleitung wieder.

Du kannst viel von ihnen lernen. Negativbeispiel nennt man das.

Wenn du dir etwas von deinen neuen Vorbildern abschaust und meine Tipps einhältst, garantiere ich dir einen bombastischen Misserfolg.

Ich freue mich immer sehr darüber, die Meinung meiner Leser zu erfahren. Hinterlasse mir doch einen Kommentar, welche Tipps oder Antitipps du für Misserfolg bzw. Erfolg parat hast!

Ich wünsche dir viel Spaß dabei, deine Ziele nicht zu erreichen.

xo

Angelika

Der Sinn des Lebens

Zugeben: es ist eine unter den schwierigeren Fragen, die man sich stellen kann:

"Was ist der Sinn meines Lebens?"

Lange Zeit habe ich darüber nachgedacht. Mal war ich der Meinung, es gibt ganz bestimmt einen Sinn dahinter. Dann habe ich mir wieder gedacht: Aaaach! Ist doch alles nur Eso-Quatsch!

Gerade an Tagen, an denen es mir schlecht ging. An Tagen, an denen ich an allem zweifelte, was ich tat.  Dann, wenn sich fiese Gedanken einschleichen: "Du kannst nichts! Du bist nichts! Alles was du machst ist Scheiße!"

An solchen Tagen zweifelte ich oft daran, dass mein Leben überhaupt irgendeinen Sinn hat.

Andererseits weigerte ich mich dann wieder zu Glauben, dass ich nur das Produkt einer schier unendlichen Zahl an biologischen Zufällen bin.

Wir alle sind keine Zufallsprodukte. Es muss doch einen Plan dahinter geben, warum wir alle da sind, wo wir sind.

Es muss einen Grund geben, warum das Leben genau so ist, wie es ist. Warum du und ich und wir so sind, wie wir sind. Nur: welchen?

Ich lese gerade das Buch "Be here now" von Ram Dass*. Ein wirklich wunderbares Buch, lies es auch. Es hat mir wahrhaftig die Augen geöffnet, warum es so ist, wie es ist.  Woher wir kommen, wohin wir gehen. Ein tolles Buch über die Liebe, die Einigkeit und über das Vertrauen darin, dass alles so kommt, wie es kommen muss.

Gestern Abend, ich habe noch im Bett einige Seiten in dem Buch gelesen und gerade das Licht ausgemacht, überkommt mich diese Einsicht:

Jetzt hab ich es! Ich habe den Sinn meines Lebens erkannt! Ich habe den Sinn deines Lebens erkannt.

Möchtest du die Antwort wissen, die ich gefunden habe?

Bitte sehr:

Den Sinn deines Lebens findest du in deinen Talenten und Begabungen. 

Es ist so einfach, warum bin ich da nicht früher draufgekommen?

Deine Gaben

Ich bin der Überzeugung, dass jedem Menschen etwas mitgegeben wurde. Nämlich deine Talente und Begabungen. Etwas, in dem du, er oder sie, ganz besonders gut ist.

Einige schreiben tolle Geschichten, andere musizieren oder machen Kunst, wieder andere können ganz toll Dinge erklären oder erfinden überhaupt komplett neue Sachen.

Jeder hat spezielle Gebiete, auf denen er begabt ist und diese  auch leidenschaftlich gerne ausübt.

Ich bin der Meinung, dass du - dass wir -  diese Gaben nicht ohne Grund bekommen haben 

Was wäre, wenn der Sinn deines Lebens darin besteht, mit diesen Gaben etwas zu leisten? Etwas an die Welt zurückzugeben?

Ich liebe es zu schreiben und zu lesen und bin der Meinung, dass ich durch meinen Blog vielen Menschen helfen kann. Dies ist mein Sinn: ich nutze das Geschenk des Schreibens und helfe damit Menschen, sich selbst mehr zu lieben, Fürsorge für sich selbst zu praktizieren und ihre Ziele zu erreichen.

  • Genauso wie die Autoren, die ich gerne lese, durch ihre Bücher, mein Leben bereichert haben.
  • Die Gabe des Erklärens ist so wichtig für alle Lehrenden, die ihren Schülern nützliches Wissen weitergeben.
  • Zuhören ist besonders wichtig in Therapien - oder einfach in einem guten Gespräch - und es hilft unzähligen Menschen beim bewältigen ihrer Probleme. 
  • Ohne Erfindungen würden wir immer noch in Höhlen wohnen und im Winter erfrieren.

Jede einzelne dieser Begabungen ist ein Wunder. Und diese Wunder wurden nur aus einem Grund an die Menschen verteilt:

Um damit Gutes zu tun! Um Liebe in die Welt zu bringen, zu helfen und sich gegenseitig zu unterstützen. Um die Angst zu vertreiben.

Das ist der Sinn deines Lebens: durch deine Talente und dein Können die Welt zu bereichern und deinen Mitmenschen (oder besser gesagt: allen deinen Mitlebewesen) zu helfen.

53 Ideen für mehr Selbstliebe und innere Kraft

  • Du bist ständig erschöpft und ausgelaugt?
  • Hast keine Energie?
  • Nimmst dir zu wenig Zeit für dich selbst und bist immer nur für die anderen da?

Um wieder mehr aus deiner inneren Kraft schöpfen zu können, habe ich diese 53 wunderbaren Ideen für dich kreiert: für mehr innere Kraft und Selbstliebe. Hol sie dir Hier:

Denke einmal genau darüber nach, was du gut kannst:

  • Bist du ein guter Zuhörer?
  • Kannst du gut reden?
  • Kannst du besonders gut Sachverhalte darlegen und erklären?
  • Bist du ein Sportler?
  • Hast du das Talent dafür, mit Tieren umzugehen?
  • Bist du ein excellenter Mathematiker?
  • Kannst du Häuser bauen?
  • Malst du?
  • Spielst du ein Instrument?
  • Liebst du es zu schreiben?
  • Hilfst du gerne anderen Menschen?
  • Liebst du Kinder?
  • Hast du ein besonderes Hobby, dass du mit Liebe ausübst?
  • Kannst du sehr gut planen und organisieren?
  • Liebst du Zahlen?
  • Erfindest du gerne Geschichten oder Lieder?
  • Hast du einen grünen Daumen?
  • Oder heilende Hände?

Alles hat sein Recht, jedes Talent hat seinen Wert und alle Vorlieben können Gutes bewirken. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, diese Wunder anzuwenden.

Du musst dich nur darauf besinnen und du wirst deinen eigenen Sinn erkennen. Und dann gehe und versprühe die Liebe und das Gute in der Welt.

Was kannst du tun?

Du musst jetzt nicht im Alleingang die Welt retten oder eine NGO aufziehen. Wenn du es kannst: nur zu! Aber mach dir selbst keinen Druck.

Ich bin der Meinung, dass gerade die kleinen Dinge im Leben eine große Wirkung haben können.

Wenn du ein guter Zuhörer bist, höre zu. Zuhören ist eine Kunst. Viele Menschen sehnen sich danach, dass ihnen jemand einmal wirklich zuhört.

Mutter Theresa hat gesagt:

"Die größte Armut ist die Einsamkeit und das Gefühl, unbeachtet und unerwünscht zu sein."

  • Hilf jemandem, indem du für ihn da bist und ihm zuhörst. Egal was er dir erzählen mag.
  • Wenn du gut erklären kannst, könntest du vielleicht jemandem Nachhilfe oder Sprachunterricht geben?
  • Und wenn du gerne malst, zeichne Bilder für einen wohltätigen Zweck.
  • Organisierst du gerne? Super! Veranstalte einen gemeinnützigen Flohmarkt und spende den Erlös.

Es gibt so viele Möglichkeiten. Schreibe ein Buch oder einen Blog. Gib Kurse und Seminare, hilf in einem Tierheim, gib dein Wissen über Heilkunde und Kräuter weiter, hilf den Alten, Schwachen und Kranken.

Ich bin mir sicher, du findest etwas und du wirst großartig darin sein. Aber bitte: lass diese besonderen Geschenke des Universums nicht verkümmern. Entfalte sie und du kannst die Welt jeden Tag besser machen.

Niemand kann die Welt von einem Tag zum anderen in ein Paradies verwandeln. Aber wenn wir alle unser Bestes geben, wird es von Tag zu Tag, von Woche zu Woche schöner.

Denn auch ein tropfender Wasserhahn füllt das Becken irgendwann ganz auf.

xo

Angelika

* Dies ist ein Affiliate Link. Das heißt: wenn du über diesen Link das angezeigte Produkt kaufst, erhalte ich eine kleine Vermittlungsprovision.

Was du willst und was du brauchst

"Und was machst du so?"

"Ich beschäftige mich auf meinem Blog mit Selbstfürsorge, persönlichem Wachstum und moderner Spiritualität.

"Ach Selbstfürsorge? Du meinst das, wo man tun kann was man will und es sich so richtig gut gehen lässt?"

So oder so ähnlich läuft fast jedes Gespräch mit einem Neuling auf dem Gebiet der Selfcare ab.

Scheinbar ist dies die Definition von Selbstfürsorge, die von einem Großteil der Gesellschaft vertreten wird bzw. was darunter verstanden wird: "Alles tun, was ich mag, dann geht es mir automatisch gut."

Das stimmt aber nicht.

Diese Einstellung ist nicht nur falsch, sondern sogar gefährlich für die Gesundheit.

Was ist sie dann? Die Selbstfürsorge?

Bei der Selbstfürsorge geht es darum - wie der Name schon sagt - für dich Sorge zu tragen.

Am Anfang steht immer die Frage nach den eigenen Bedürfnissen.

Frage dich: Was brauche ich gerade? Welches Bedürfnis habe ich? Was tut mir gut?

Danach erst entscheidest du dich dafür, wie du dieses Bedürfnis bedienen möchtest (z.B. mit Ruhe, einem Bad, einem Buch, einer Meditation, einem guten Essen.).

Und hierbei gilt es auf Folgendes zu achten:

Erkenne den Unterschied zwischen "brauchen" und "wollen".

Denn was du willst und was dein Körper gerade braucht, sind meistens komplett verschiedene Dinge.

Sich nur mehr Luxus zu gönnen, weil man es gerade will, ist nicht der Sinn der Selbstfürsorge.

Neulich habe ich in einem Buch ("Selfcare for the Real World" von Nadia und Katia Narain) folgenden Vergleich gelesen:

Sorge für dich selbst so, wie du es für ein Kind tun würdest.

Wenn du ein Kind hast, ist es klar was ich meine. Aber hast du keines, dann stell dir folgendes Bild vor:

Dein Kind möchte etwas essen. Es möchte eine Tafel Schokolade.

Nun hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Du gibst sie ihm, weil es sie will. Weil es so süß ist, dein Kind und weil Schoki halt so lecker schmeckt.
  2. Du gibst sie ihm nicht, weil das Kind ein gesundes Hauptgericht / gesunde Nahrung braucht.

Ich denke du weißt worauf ich hinaus will.

Jeder wird sich bei seinem Kind für die zweite Wahl entscheiden.

53 Ideen für mehr Selbstliebe und innere Kraft

  • Du bist ständig erschöpft und ausgelaugt?
  • Hast keine Energie?
  • Nimmst dir zu wenig Zeit für dich selbst und bist immer nur für die anderen da?

Um wieder mehr aus deiner inneren Kraft schöpfen zu können, habe ich diese 53 wunderbaren Ideen für dich kreiert: für mehr innere Kraft und Selbstliebe. Hol sie dir Hier:

Warum entscheiden wir uns selbst dann immer für die erste Möglichkeit?

Weil es oftmals bequemer ist, zugegeben. Es ist oft einfacher, sich für die Dinge zu entscheiden, die man will. Egal ob sie einem gut tun oder nicht.

Es ist einfacher das Fast Food zu essen, als ein frisches Gericht zu kochen.

Und ab und zu ist es auch Ordnung. Der Großteil der Entscheidungen muss sich aber an den Bedürfnissen orientieren.

Das ist richtige Selbstfürsorge. Beispiele:

  • Willst du morgens länger schlafen und dafür gestresst in den Tag starten, nur um ein paar Minuten Schlaf herauszuschinden? - Oder brauchst du es eher, eine Stunde früher aufzustehen, um deinen Tag in Ruhe zu beginnen?
  • Isst du den ganzen Sack Gummibärchen, weil du es gerade willst? Für ein kurzfristiges Glücksgefühl? - Oder nimmst du stattdessen das Gemüse, weil es dein Körper braucht und du dich langfristig damit gut fühlst?
  • Gehst du auf die dritte Party diese Woche, weil du es willst und es so viel Spaß macht? - Oder entscheidest du dich dafür, daheim zu bleiben, weil du die Ruhe dringend nötig hast?
  • Schaust du dir einen Netflix Marathon an? Oder machst du eine Stunde Yoga?

Unsere Bedürfnisse und deren Lösungen sind nicht immer die gleichen. Natürlich kann was du willst und brauchst manchmal dasselbe sein:

  • Du brauchst Entspannung und du willst ein Bad - Bingo!
  • Du brauchst frische Luft und willst spazieren gehen.

Selbstfürsorge ist natürlich oft gemütlich und ruhig und auf dich selbst bezogen. Aber eben nicht immer.

Darum lohnt es sich, genauer hin zu hören.

Den Unterschied zu lernen und vor allem: auch anzuwenden.

Die besten Wünsche bringen dir nichts, wenn du ihnen keine Taten folgen lässt. Selbstverständlich liegt es bei dir, wie du dich entscheidest.

Aber wenn du es aus der Sicht einer Mutter betrachtest, wirst du automatisch die richtige Wahl treffen.

Denn: Ein Stück Schoki (nicht die ganze Tafel) nach dem Gemüse ist ganz sicher noch drin.

xo

Angelika

Willst du deine Ziele erreichen, vermeide die Dankbarkeitsfalle

Gleich zu Beginn sei gesagt: Ich bin ein großer Freund der Dankbarkeit:

  • Sie hilft dir, zu erkennen, was du bereits in deinem Leben geschafft hast.
  • Sie unterstützt dich dabei, dich selbst zu lieben. Die Liebe in deinem Leben zu entdecken und wert zu schätzen.
  • Sie ist ein wirksamer Schutz gegen das permanente Vergleichen mit anderen. Hast du erst erkannt, welche Segnungen du bereits in deinem Leben hast, musst du nicht mehr neidisch auf die deiner Mitmenschen blicken.

Wenn du ein Tagebuch führst, ist es eine besonders gute Übung dir täglich 3 bis 5 Dinge zu notieren, für die du dankbar bist. (Wenn du noch kein Tagebuch führst, empfehle ich dir, mit einem zu beginnen.)

Die ganze Dankbarkeit kann sich aber - falsch praktiziert -  in eine fiese Falle verwandeln.

Nämlich dann, wenn die Zufriedenheit zur Ausrede wird, warum man die eigenen Ziele nicht erreicht hat.

Die Sache mit der Zufriedenheit

Die meisten Menschen haben Pläne.

Jeder von uns. Du bestimmt auch, oder? Je größer desto besser (und das stimmt wirklich).

Alle haben etwas, was sie sich wünschen, begehren und unbedingt haben wollen.

Aber: so gut wie niemand erreicht diese Ziele. Warum?

Weil sie zu zufrieden sind.

Wenn es um die Themen Ziele, Pläne und Träume geht, sind die häufigsten Argumente, die ich zu hören kriege, eines oder mehrere der folgenden:

  • "Ich habe ja schon so viel erreicht, irgendwann muss genug sein."
  • "Ich bin dankbar, wieviel ich habe, ich brauche nicht mehr."
  • "Mir geht es momentan so gut, lieber nichts riskieren."
  • "Ich bin zufrieden, so wie es ist. Ich habe alles, was ich brauche. Wozu noch mehr?"
  • "Es gibt doch so viele Menschen auf der Welt, denen es so schlecht geht und mir geht es so gut. Ich muss es doch nicht übertreiben."

Habe ich dich gerade ertappt?

Mach dir nichts draus. Du bist nicht allein. Sehr vielen Menschen geht es gleich wie dir. Mir ist es jahrelang selbst so ergangen.

Die gute Nachricht: Du kannst das ändern.

Ich war früher genauso.

Alle drei Aussagen habe ich früher, genauso wie oben beschrieben, selbst gemacht. Ich habe sie auch geglaubt.

Ich war jahrelang selber überzeugt davon: wenn man schon so viel Glück hat im Leben wie ich, sollte man dankbar sein. Ja nicht zu viel fordern vom Leben. Lieber mit dem Begnügen, was man hat. Zufriedenheit gilt.

Stimmts?

Nein!

Stimmt nicht!

Nur weil man sich in Dankbarkeit üben sollte, ist das keine Aufforderung, sämtliche Ziele im Sand verlaufen zu lassen.

Soll heißen: Arbeite an deinen Zielen und Träumen. Sei zufrieden und dankbar, für jeden Schritt, den du erreicht hast.

Im Umkehrschluss bedeutet das: jammere nicht, sei nicht immer so unzufrieden und vergleiche dich nicht mit anderen, die vielleicht schon einen Schritt weiter sind.

Arbeite aber unbedingt weiter an dir. Du bist zwar schon super, aber du kannst noch besser werden. Und dabei ist es egal um was es geht: um menschliche Aspekte oder beruflichen Erfolg. Egal. Hauptsache du bleibst nicht stehen und entwickelst dich weiter.

Ein Beispiel gefällig?

Ok, nehmen wir den Klassiker: die Diät.

Du willst 20 Kilo abnehmen.

Im Moment hast du 5 Kilo geschafft.

Jetzt gibt es genau zwei Sichtweisen:

  1. Du kannst dich jetzt zurücklehnen und die 5 Kilo genießen. Immerhin hast du schon 5 Kilo erreicht. Wenn du dich jetzt auf deiner Dankbarkeit ausruhst, werden es auch nur diese 5 Kilo bleiben. Zufrieden sein gilt. Oder:
  2. Du bist dankbar für die 5 Kilo, die du schon erreicht hast. Du freust dich riesig darüber und nimmst sie als Motivation, mehr zu erreichen. Nämlich die nächsten 5 Kilo. Und so weiter bis du 20 Kilo geschafft hast.

Na?

Erkennst du den Unterschied?

Diesen Fehler in der eigenen Denkweise machen jeden Tag unzählige Menschen.

Das ist die Dankbarkeitsfalle

Sie hält uns davon ab, mehr zu erreichen. Sie richtet uns unser Leben äußerst bequem ein.

Schuld dafür ist dein Körper, dein Gehirn: es ist darauf aus, alles so bequem und mit so wenig Aufwand wie möglich zu erreichen.

Darum ist es deinem Schweinehund auch lieber, mit der Schoki auf der warmen Couch zu sitzen, als am Abend eine Runde zu joggen.

Meistens ist sie  nur eine Ausrede dafür, warum wir nicht mehr erreicht haben, weil wir eigentlich zu faul, zu unmotiviert und disziplinlos waren. Aber damit wir uns unser eigenes Versagen nicht eingestehen müssen, erzählen wir uns und anderen lieber das Märchen der Dankbarkeit und Zufriedenheit.

Und diese Ausrede wird täglich tausende male bemüht. Von allen möglichen Personen.

  • Von der Hausfrau, die ihren Traum vom zweiten Bildungsweg aufgibt.
  • Vom Pensionisten, der nun doch keine Weltreise macht.
  • Vom Buchhalter, de sich doch nicht traut, die eigene Firma zu eröffnen.
  • Von der Sekretärin, die nun doch keinen Blog startet.
  • Vom Städter, der nun doch nicht aufs Land zieht.
  • Vom Übergewichtigen, der sich nun doch nicht an seine Diät hält.
  • Von der Künstlerin, die nun doch keine Shop eröffnet.

Kennst du die Zahl Googol? Das ist eine Zahl mit 100 Nullen (JA, sie inspirierte die Namensgebung von Google. Eine Anspielung auf die Zahl der Suchergebnisse, die Google liefert). Genausoviele Ausreden gibt es auf der Welt: Googol.

Hast du den Kontakt zu dir selbst verloren?

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Der Unterschied

Erfolgreiche Menschen, egal aus welcher Sparte, üben sich fast alle in Dankbarkeit. Sie ruhen sich  nicht auf ihren Erfolgen aus, sondern machen weiter. Das ist der kleine aber feine Unterschied zwischen Erfolg und Niederlage.

Die Dankbarkeit sollte niemals größer sein als unser Wille zu Erfolg.

Mit deinem Verzicht kannst du niemandem helfen

Wenn wir uns speziell die letzte Aussage von oben ("Es gibt doch so viele Menschen auf der Welt, denen es so schlecht geht und mir geht es so gut. Ich muss es doch nicht übertreiben." ) genauer anschauen, gibt es da einiges, das mich stört (und gerade diese war früher meine Lieblingsaussage).

Zuerst einmal sei gesagt:

  • Ja, es gibt um einiges mehr Menschen auf der Welt, die es schlechter haben als wir, als es Menschen gibt, die es besser haben.
  • Ja, wir leben in einem reichen Land und ein Großteil unserer Sorgen sind Luxussorgen.
  • Ja, es ist ein Privileg, sich mit Tätigkeiten wie der Selbstfürsorge zu beschäftigen, viele haben diese Möglichkeiten nicht.
  • Ja, wir haben viel Geld und leben in einem wahnsinnig großzügigen Sozialstaat.

Jetzt kommt das große aber:

  • Nur weil du auf etwas verzichtest, haben diese Menschen nicht mehr.
  • Nur weil du darauf verzichtest im Monat 500 Euro mehr zu verdienen, hat deswegen kein indisches Müllbergkind 500 Euro mehr. Es hat deswegen nicht einmal einen Cent mehr.
  • Nur weil du darauf verzichtest, ein geliebtes Projekt voranzutreiben, hat deswegen kein Mensch irgendwo auf der Welt eine bessere Chance auf das gelingen seines Projektes.
  • Nur weil du auf dein persönliches Wachstum verzichtest, weil du denkst es ist "Luxus", wird niemand auf der Welt deswegen "mehr" haben.

Das ist der falsche Ansatz.

Damit hilfst du niemandem. Du schadest nur dir selbst, denn am Ende deines Lebens wirst du es mit Sicherheit bereuen, nicht alles gegeben und getan zu haben, was du wolltest.

Und die Arbeit an dir selbst ist niemals verschwendete Zeit. Persönliches Wachstum bringt in dich in allen Aspekten deines Lebens weiter.

Hast du aber ausreichende Mittel (finanziell, beruflich, zeitlich und menschlich), die du dir erschaffst durch die Arbeit an dir und deinen Zielen, kannst du sehr vielen dieser Menschen helfen.

Sei es durch Projekte, Spenden oder ehrenamtliche Arbeit (die du nur durch Zeit finanzieren kannst).

Diese Möglichkeit bekommst du aber nur, wenn du an dir arbeitest und deine Träume verfolgst.

Sei dankbar, dass es dir besser geht als den Armen dieser Welt und arbeite daran, das zu erreichen, was du willst. Dann bist du in der Lage, zu helfen (so dies dein Wunsch ist).

Fazit:

Dankbar sein ist ein wesentlicher Faktor um

  • am Boden zu bleiben
  • dich nicht dauernd zu vergleichen
  • zu schätzen was du hast
  • zu schätzen, wie gut es uns geht
  • zu ehren, wo du herkommst

Wenn du gerne Biografien von erfolgreichen Persönlichkeiten liest, so wie ich, dann findest du in so gut wie jeder den Hinweis auf die Dankbarkeit.

Alle großen Personen üben sich in Dankbarkeit. Sie lassen sich aber auch nicht davon aufhalten. Trotzdem streben sie nach mehr.

Mit Dankbarkeit ehrst du den Moment, deine bisherigen Leistungen, dein tolles Leben bis JETZT.

Sie ist keine Ausrede dafür, wenn du zu faul warst für deine Hausaufgaben. Nur mit Dankbarkeit/Zufriedenheit alleine, hilfst du niemandem. Am allerletzten dir selbst.

xo

Angelika