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Buch // Lesetipps für den Februar

Bücher Lesetipps Februar 2019

Ups! Schon Februar? Wie die Zeit vergeht…

Jedenfalls war ich in den letzten Wochen nicht untätig und kann dir deshalb meine Lesetipps für den Februar vorstellen.

Mein vergangener Lesemonat war ganz im Zeichen von Veränderung, Spiritualität und Selbstliebe. Dementsprechend auch meine Empfehlungen:

1. The Magic Ten – Sharon Gannon

Ich habe das Buch Online bestellt und war am Bildschirm ganz begeistert vom bunten Cover. Bei Erhalt des Pakets war ich doch etwas enttäuscht, da es ziemlich dünn ist und das Papier jetzt nicht die beste Qualität aufweist.

Aber der Inhalt ist es ja, warum ich es gekauft habe. Der Untertitel weist schon darauf hin, dass es sich hierbei um einen täglichen, spirituellen Guide handelt für mehr Frieden und Wohlbefinden.

Sharon Gannon stellt darin ihr Programm „Magic 10 and Beyond“ vor. Sie führt einen dabei innerhalb von 10 Wochen zu einem wunderbaren Morgenritual. Jede Woche kommt ein neuer Punkt hinzu.

Unter anderem mit dabei sind ihre 10 Übungen, Magic 10 genannt, welche man indealerweise am Morgen ausführt. Sie bewegen die Wirbelsäule einmal in alle Richtungen, beinhalten auch einen Handstand und einen Pflug. Ich finde diese Abfolge für den Morgen ideal, da sie nicht allzu lange dauert und trotzdem die Beweglichkeit fördert.

Der Hauptgrund, warum ich das Buch behalten habe, waren  die weiteren Tipps für einen ruhigen Morgen. Dabei sind die üblichen Verdächtigen wie zum Beispiel Dankbarkeit, Spiritualität, Meditation, usw. Aber auch neue Anreize und Ideen, wie man einen spirituellen und nährenden Start in den Tag erreichen kann.

Ich, als bekennender Rituale Fan, kann an sowas nicht vorbei.

2. Simplify your home –  Cary Telander Fortin und Kyle Louise Quilici 

Von diesem Buch war ich total begeistert. Ich habe dir ja im Jänner bereits das Buch „Slow“ von Brooke McAlary vorgestellt. Dieses Buch weckte in mir den Wunsch, mich von meinem unzähligen Kram zu trennen (oder wenigstens einen Teil davon). In „Simplify your Home“ geht es einfach darum, wie man einen modernen Minimalismus lebt (der auch für jeden etwas anderes bedeuten kann, abseits von kahlen weißen Wänden und leeren Räumen) und wie man dahin kommt.

Du findest Tipps, wie du am besten von Raum zu Raum vorgehst, nach welchen Kriterien du dir deinen Besitz anschauen solltest und wie du letztendlich entscheidest, was weg kann und was nicht.

3. Ikigai – Ken Mogi

„Ikigai“ hat mir sehr gut gefallen. Es bietet einen Einblick in die japanische Kultur und vermittelt einen Eindruck von der japanischen Kunst der Achtsamkeit. Oder der Kunst des guten Lebens. Oder der Kunst „seinen Sinn im Leben zu finden und danach zu handeln“.

Ikigai ist ein Begriff. Es bezeichnet das Wesen der Japaner, ihren Lebenszweck zu finden und bis zur Perfektion zu kultivieren. Egal ob es sich dabei um Sushi, Bonsais, Sumoringen oder wertvolle Keramikschalen handelt.

Es ist im Prinzip eine Leidenschaft, die auch gar nichts mit dem Beruf zu tun haben muss. Doch jeder Japaner bemüht sich darum, sein Ikigai zu finden und hegt diese Eigenschaft mit Hingabe und Liebe. Oftmals ein ganzes Leben lang.

In Ermangelung eines deutschen Wortes dafür, tue ich mir tatsächlich schwer, diesen Begriff in kurzen Worten zu erklären.

Auf jeden Fall ist es sehr inspirierend. Vor allem, da es eine gleichwertige Einstellung im europäischen Raum nicht zu geben scheint. Klar haben wir Hobbies und Zeitvertreibe.

Aber mit wahrlicher Hingabe, bis zur Perfektion, werden diese selten gepflegt. Und gerade das gefällt mir sehr und hat die Lust in mir geweckt, mehr über Japan und die Menschen dort zu lernen.

4. Mit dem Herzen eines Buddha – Tara Brach

Dieses Buch war sehr lehrreich für mich. Es geht darum, wie wir uns selbst sehen. Es geht um all die negativen Gedanken, die Glaubenssätze und vorgefertigten Meinungen, die wir über uns haben (und welche in den seltensten Fällen positiv sind) und welche uns tagtäglich in unserer Entfaltung behindern.

Ich habe mich wirklich selbst entdeckt, viele Fehler und Negativspiralen in meinem Alltag aufdecken können und mein Mindset neu ausgerichtet.

Das Buch ist  ein Augenöffner. Es ändert die Art, wie wir über uns denken, wie wir mit uns selbst sprechen, welche Meinung wir über uns haben. Es macht stark, führt einen zur puren, radikalen Selbstakzeptanz und hilft dabei, sich selbst wieder zu lieben, egal wie man ist.

5. Be Here Now – Ram Dass

Leider habe ich das Buch nur auf Englisch erhalten, auf Deutsch gab es nur völlig überteuerte, gebrauchte Ausgaben.

Dieses Buch ist ein Traum.

Als ich es ausgepackt habe, dachte ich nur „Hä? was ist das für ein Scheiß?“ Es wirkt total billig gemacht. Der mittlere Teil wirkt wie auf Backpapier gedruckt und die Schrift ist teilweise schwer zu erkennen, da oftmals schwarze Schrift über schwarze Grafik  gedruckt wurde und dies auf backpapierbraunem Hintergrund.

Aber in diesem Buch siegt wahrhaft der Inhalt (wie immer sollte man sich also nicht von Äußerlichkeiten täuschen lassen). Ich würde es jederzeit wieder kaufen und überlege wirklich, ob ich mir nicht doch eine dieser überteuerten deutschen Ausgaben zulege.

Es ist in drei Teile gegliedert: der erste Teil ist die Biographie des Autors, der zweite Teil ist der wirkliche Inhalt und der dritte Teil ist eine Art spirituelles „Rezeptbuch“ mit Anleitungen für ein spirituelles Leben.

Es geht darum, wie wir Menschen im Hier und Jetzt leben. Wir alle denken dauernd an die Zukunft oder die Vergangenheit. Alles was wir tun, hat einen „Sinn“, ist ausgerichtet auf eine spätere Wirkung, einen späteren Erfolg, ein Ziel. Wir hängen unser Herz an Dinge, Gegenstände, Erfolge, Anerkennung (Stichwort Verhaftungslosigkeit).

Dabei haben wir komplett verlernt, nur zu sein. Im hier und jetzt. Ram Dass erklärt diese Thematik so wunderbar, so verständlich und mit so viel Liebe, dass ich mir bei jedem einzelnen Satz gedacht habe: „Ja eh klar, ist doch logisch. Warum bin ich nicht selbst draufgekommen? Warum habe ich das verlernt? Warum mache ich das nicht so?“

Dieses Buch hat mich wirklich im Herzen berührt und ich habe es gerade zum zweiten Mal gelesen. Ich lese täglich ein paar Seiten darin, immer Morgens, und mein Tag beginnt immer glücklich, zufrieden und voll Vertrauen in mich selbst.

Dieses Buch ist ein Muss und darf in keiner spirituellen Bibliothek fehlen. Ich liebe es, ich liebe die Botschaft darin und die Optik und Haptik können diesen Eindruck nicht mildern. Eher steigern sie noch meine Bewunderung, da dieser wunderbare Inhalt auf so bescheidene Weise auf Papier gebracht wurde.

Die Botschaft steht eben für sich selbst.

 

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Das waren meine Tipps für den Februar, wir lesen uns wieder im März! Ich wünsche dir viel Spaß beim erkunden meiner Tipps.

xo

Angelika

 

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