Der Unterschied, den jeder kennen sollte

By Angelika Stranger | Mindset/Persönlichkeit

Mrz 18
Der Unterschied, den jeder kennen sollte

Und zwar geht es um zwei Worte, welche oft identisch benutzt werden. Sie trennt aber einen himmelweiter Unterschied.

Und zwar geht es um: Mitleid und Mitgefühl.

Ich erkläre dir den Unterschied und warum es so wichtig ist, ihn zu kennen. Ich weiß, es wird dir helfen, diese beiden Gefühle “richtig zu benutzen”.

Mitleid

Mitleid bedeutet mitleiden. Wenn dir jemand etwas negatives erzählt und du “leidest mit”, übernimmst du dessen Gefühle in dieser Situation und sein Problem wird plötzlich zu deinem Problem.

Du brauchst deine guten Energien komplett auf für etwas, dass dich eigentlich gar nicht betrifft. Machst dir Sorgen, denkst nach, bist traurig oder wütend.

Du machst das Leiden des anderen zum eigenen Leiden.

Du zerbrichst dir den Kopf eines anderen. Suchst Lösungen, für Probleme, die dich nicht betreffen und vernachlässigst deine eigene Arbeit.

Mitgefühl

Mitgefühl ist mitfühlen. Du hörst zu, erkennst die Ängste und Sorgen deines Gesprächspartners an, gibst ihm Rückhalt, zeigst Verständnis und “fühlst mit”.

Aber nach diesem Gespräch, nachdem du für denjenigen da warst, ist das Thema erledigt.

Du sitzt nicht noch stundenlang da und grübelst nach. Du lässt die Sorgen und die Traurigkeit des anderen bei ihm. Lässt sich sie nicht dein Leben bestimmen.

Die Probleme von anderen sollen dich nicht negativ belasten. Schau ob ihr helfen kannst (konstruktiv) und sei dankbar dafür, dass es dir selber gut geht.

Und dann: schalte ab.

Du bist nicht für die ganze Welt verantwortlich

Du kannst nicht die ganze Welt retten.

Ja, es ist furchtbar tragisch, wenn die beste Freundin gerade verlassen wurde und es ist schlimm, dass der beste Freund gerade Pleite gegangen ist.

Aber: nur weil du jetzt dasitzt und weinst, wird der oder sie sein  Problem nicht lösen. Nur weil du jetzt wütend bist, hilfst du dadurch niemandem weiter.

Im Gegenteil: du schadest dir dadurch nur selber, indem du Energie verbrauchst für Dinge, die nicht in deiner Macht liegen.

Eine gewisse emotionale Distanz ist nötig

Wahre eine gewisse emotionale Distanz.

Das soll jetzt nicht heißen, dass du völlig teilnahmslos durch die Welt stapfen und jeden, der dir mit seinen Problemen kommt, mit einem “Mir doch egal” anblöken sollst.

Es bedeutet lediglich seine emotionalen Grenzen zu ziehen, seinen inneren Schatz an Energie nicht zu vergeuden.

Und ja: du kannst trotzdem noch ein guter Partner, Freund, Sohn/Tochter, usw. sein- Einfach indem du dem anderen gibst was er braucht: Zuspruch, den sogenannten Fels oder einfach nur ein offenes Ohr.

Fazit

Mitfühlen – Ja

Mitleiden – Nein

Zuhören – Ja

Aufopfern – Nein

 

Wie gehst du damit um? Hast du schon Erfahrungen gemacht mit Mitleid und Mitgefühl?

#mitleid #mitgefühl

xo

Angelika

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  • […] Ist sie wirklich so schlimm, wie es das Opfer darstellt? Dann hat es vollstes Mitgefühl verdient (Mitgefühl, nicht Mitleid). Ist das Problem wirklich so groß, hilf, wo du nur helfen kannst. Ist es aber nur zum Teil wahr […]

  • […] Es gibt Menschen, die fühlen sich für die ganze Welt verantwortlich. Die Probleme der anderen werden zu den eigenen Problemen, die gesamte  Energie wird für die (vermeintliche) Lösung derer Probleme vergeudet (siehe auch: Mitgefühl vs. Mitleid) […]

  • […] (möchtest du den Unterschied kennen zwischen Mitgefühl und Mitleid, dann schau hier) […]

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