Du trägst die Verantwortung für deine Gefühle

By Angelika Stranger | Mindset/Persönlichkeit

Jun 21
Du bist selbst verantwortlich für deine Gefühle

Neulich hat mir Instagram wieder einen Denkanstoß verpasst:

Ich folge einem Account über Fitness. Die Autorin hat darin einen Post veröffentlicht, indem sie sich beschwerte, dass Sie beim Training in der Kraftkammer immer öfter von Frauen verächtlich angeglotzt wird, auf sie gezeigt wird, über sie getratscht wird.

Sie tat ihren Ärger kund, was ich sehr gut nachvollziehen konnte.

Am nächsten Tag folgte ein Post von ihr, mit einer weiteren Ansicht: Ihr Freund hat sie darauf aufmerksam gemacht, dass es vielleicht an ihr selbst liegt.

Dass die anderen gar nicht über sie gelästert habe, dass sie nicht auf sie gezeigt und nicht über sie getratscht haben.

Daraufhin sponn sie den Faden weiter. Vielleicht lag es an ihrer eigenen Unsicherheit, dass sie sich so gefühlt hat?

Vielleicht war sie unsicher und hat einfach einen Grund gesucht, um ihre Unsicherheit zu bestätigen. Vielleicht hat sie einfach die falschen Gefühle zugelassen?

Wäre sie cool und selbstsicher in die Kraftkammer marschiert, mit dem Wissen, ein Recht darauf zu haben da zu sein, hätte sie die Situation ganz anders interpretiert.

Dann hätte sie die Blicke der Damen nicht als gemein, sondern als bewundernd angesehen. Und bemerkt, dass das Fingerzeigen gar nicht ihr galt.

Dieser Gedanke gefällt mir sehr

Meine Erkenntnis aus dieser ganzen Misere:

Wir sind alle selbst zuständig, für unsere Gefühle.

Du kannst negative Gedanken zulassen oder nicht. Du kannst positive Gedanken nähren oder verhungern lassen.

Du entscheidest, wie du dich fühlen willst.

Um beim Beispiel der Bloggerin zu bleiben: sie hat sich unbewusst für die Unsicherheit entschieden, somit eine Situation anders interpretiert als sie war und sich runterziehen lassen.

Weiters hat sie andere Menschen beschuldigt, an ihren Gefühlen (Ärger, Trauer, Scham) “schuld” zu sein.

So gehts

  1. Der erste Schritt ist es, seine Gefühle zu erkennen. Wie sehr hat mich dieses Geschehen beeinflusst? Was fühle ich? Bin ich wütend? Traurig? Fröhlich?
  2. Hast du deine Gefühle erkannt, kannst du sie hinterfragen. Was bringt dir dieses Gefühl? Warum fühlst du dich so? Warum stört dich das? Hat das überhaupt mit dir zu tun? Ist es dein Problem, wenn sich andere durch dein Aussehen, Verhalten, Kleidung, usw. gestört fühlen? (Die Antwort lautet “Nein”)
  3. Durch diesen Vorgang wirst du ebenfalls erkennen, dass nur du allein die Verantwortung trägst, wie du dich fühlst. Wenn andere über dich reden, ist das ihr Problem. Sie haben offensichtlich ein Problem mit ihrer eigenen Einstellung. Du bist jetzt am Zug und entscheidest, ob du dich davon tangieren lässt oder nicht. Lass die Negativität bei demjenigen, der sie aussendet. Return to sender.

 

Je mehr du dieses Verhalten bewusst übst, umso besser kannst du deine Gefühle einordnen. Du wirst sehen, es wird dein Leben auf alle Fälle positiv beeinflussen.

Viel Erfolg!

xo

Angelika

#bodypositive #bodyimagemovement #bodypositivemovement

 

 

 

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  • Ja, bewusst üben und das möglichst regelmäßig und über Jahre. Ich mache das in einer Meditationsgruppe. Da kann man sich dann auch noch darüber austauschen.

  • […] Denn nur du selbst hast es in der Hand, wie du dich fühlen willst. Welche Gedanken du ernst nimmst. […]

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