Neustart Kurs: Ziele erreichen in 4 Schritten: Dein Warum

Warum bist du hier?


Ziele sind etwas ganz besonderes.

Und sie führen gerne ein Eigenleben! Erst sind sie ganz groß und greifbar!

Da! Ich hatte es schon fast!

Dann scheinen sie ewig weit weg zu sein, unerreichbar. Zieren sich wie eine Mimose und lassen sich gerne von anderen Ideen verdrängen oder von fremden Meinungen in Luft auflösen. Wie eine Fata Morgana. 

Damit dir das nicht passiert, ist es Zeit, deine Ziele an ihren rechtmäßigen Platz zu verweisen: nämlich in greifbarer Nähe.

Zuerst beginnst du mit der richtigen Zielsetzung, denn auch dabei kannst du schon viele Fehler im Vorfeld vermeiden, die sonst dein Projekt zum scheitern bringen können:

1. Nicht zu viel auf einmal:

First things first:

Entscheide dich nur für ein Ziel.

Versuche nicht 5 Dinge gleichzeitig zu erreichen. Du wirst scheitern. Du kannst dich immer nur auf ein Ziel voll und ganz konzentrieren. Hast du dieses Ziel erreicht, dann kannst du dich dem nächsten widmen.

Ich weiß, es fällt schwer, andere Dinge außen vor zu lassen. Mir ging es auch lange Zeit so. Aber: immer dann, wenn ich zu ungeduldig war und 3 Dinge zugleich schaffen wollte, habe ich versagt.

Ich spreche also aus eigener Erfahrung wenn ich dir den Rat geben: Eines nach dem anderen. Halte dein Ego und deine Ungeduld in Zaum.

2: Große Ziele sind besser als kleine:

Du hast sicher schon einmal den Rat gehört: "besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach". Damit ist gemeint: begnüge dich mit dem was du hast und greife nicht nach zu großen Dingen.

Ich bin der Meinung: das ist totaler Blödsinn! Deine Ziele müssen so groß sein, wie es nur geht! Dream Big!

Kleine Ziele sind zwar oft ganz nett für zwischendurch, für das Erfolgserlebnis, aber sie sind auch oft den Aufwand nicht wert und werden umso schneller fallen gelassen. Die Gefahr ist einfach zu groß um zu denken: Ach! Ist ja egal, es lohnt sich nicht!

Nur die großen Ziele bringen dich dahin, wo du hin willst. Hätten sich die großen Denker unserer Zeit stets mit den kleinen Dingen begnügt, würden wir immer noch in Höhlen wohnen.

Wenn du dich bei erfolgreichen Personen so umhörst, wie z.B. Elon Musk, Richard Branson oder Tim Ferris, dann bemerkst du eine Eigenschaft, die alle gemeinsam haben: Schon sehr früh in ihrem Leben war Ihnen klar, dass sie einmal erfolgreich werden wollten.

Sie alle hatten ein großes Ziel vor Augen, wurden dafür oftmals belächelt (da es schon fast zu groß erschien) und haben doch erreicht, was sie wollten. Indem sie sich dieses eine Ziel immer vor Augen führten, haben sie auch alle nötigen Schritte getan, um es zu erreichen.

Sie haben nicht aufgegeben, selbst dann, wenn es schwierig wurde.

Auch wenn es nicht dein Ziel ist Milliardär zu werden, kannst du dir von diesen Personen doch einiges abschauen: träume große Träume und mache alles, was nötig ist, um sie zu erreichen.

3: Dein Warum

Jetzt wird es ernst. Warum bist du hier? Was willst du eigentlich? Was willst du erreichen? WEißt du das überhaupt so genau?

Dies ist einer der häufigsten Gründe, warum Menschen an ihren Zielen scheitern: sie wissen gar nicht genau was sie wolle und warum sie dies wollen.

Doch ohne dein Warum wirst du es nie schaffen. Wenn du keinen Grund hast, um hart für deinen Traum zu arbeiten, wirst du es auch nicht tun.

Wenn du dir nur wünschst "etwas länger laufen zu können", wirst du an einem regnerischen Vormittag sicher nicht auf die Laufbahn gehen. Doch wenn du dir vornimmst einen Marathon im nächsten Jahr zu schaffen, wirst du jeden einzelnen Tag - egal bei welchem Wetter - deine Runden drehen. 

Ein Ziel ist nur so gut, wie sein Warum. Wenn du dich jetzt gesünder ernähren willst, nur weil es dein Instagram Vorbild täglich auf seinen Fotos propagiert, garantiere ich dir, dass du scheitern wirst.

Willst du aber deine Ernährung ändern weil du weißt, das es gesund für dich ist, weil du abnehmen musst, gesundheitliche Probleme vermeiden willst, du fitter werden willst, einen rosigen Teint haben und weniger krank sein willst, dann ist dies der richtige Zugang zur Veränderung.

Dein Warum muss stärker sein, als jeder Zweifel! Dein Warum muss stärker sein, als jede widersprüchliche Meinung, die aus deinem Umfeld kommen wird (und diese Stimmen werden kommen, ganz sicher). Dein Warum muss stärker sein als dein Schweinehund, deine Schuldgefühle und deine Gelüste.

Es muss so groß und so stark sein, dass du es gar nicht mehr erwarten kannst loszulegen und jeden einzelnen Tag daran zu arbeiten.

Dann wirst du es schaffen. Nicht weil du jemanden kopieren oder gefallen willst. Sondern weil du es willst! Weil du es musst! Weil du ohne dieses Ziel nicht mehr leben kannst oder willst! Weil du es unbedingt schaffen musst, weil dein Leben dann keinen Sinn mehr hat!

So setzt du dir ein wahrhaftig starkes Ziel, für das du bereit bist, hart zu arbeiten. Und darum muss es auch groß genug sein. Denn dieser Aufwand und dein ganzes Herzblut sind bei kleinen "Zielchen" verschwendete Liebesmüh.

rocket

Deine Aufgabe: 

Nimm dir ein Blatt Papier zur Hand und schreibe dein Manifest:

  • Was willst du?
  • Warum willst du es?
  • Was ist so superkalifragilistischexpialigetisch gut daran, dass du bereit bist, alle nur erdenklichen Schritte zu unternehmen, um es zu erreichen?
  • Warum ist es so unbedingt nötig, dass du es erreichst? 
  • Wieso muss es unbedingt sein, dass du es erreichst?
  • Was wird sich verändern, wenn du es erreicht hast?
  • rocket
    Was passiert, wenn du es nicht erreichst? (Du kannst ruhig etwas übertreiben 😉 )

Schreibe so eindringlich wie möglich. Und: sei ehrlich zu dir selbst!

4: Der Glaube:

Dieser Punkt ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen und führt sehr, sehr oft dazu, das so ungemein viele Träume auf der Strecke bleiben: 

Der Glaube daran, dass du es schaffst!

Du musst zu 100% an dich selbst glauben. Arbeite intensiv an deiner Einstellung. Wenn du von Anfang an zweifelst, ob es richtig ist und du nur mit halbem Herzen dabei bist, wirst du es schwer haben auf deinem Weg.

Sehr viele Personen setzen sich zwar große Ziele, glauben aber insgeheim selbst nicht an ihren Erfolg. Diese Personen sind zum Scheitern verurteilt. Du erkennst sie ganz leicht an Aussagen wie: "Mal sehen, was es bringt" oder "Schauen wir mal, wie weit ich komme" oder "Ich lasse es mal auf mich zukommen." Oder "Ich habe mir ja eigentlich vorgenommen XY zu tun, mal sehen was daraus wird." Oder "Eigentlich wollte ich ja XY tun, aber ach, was solls! Mach ich mal ne Ausnahme!"

Das ist der Unterschied zwischen Gewinnern und Verlierern: Gewinner wollen immer auf Platz eins. Verlierer sind mit einem Platz unter den TopTen zufrieden.

Wenn du nicht selbst an dich glaubst, wer dann? Du bist deine eigene Triebfeder. Du selbst, deine Gedanken, dein Glaube an dich sind das nötige Momentum, dass dich in Schwung versetzt. Nutze es aus.

Sabotiere dich nicht schon zu Beginn selbst, indem du dein Vorhaben klein redest, ins lächerliche ziehst oder erlaubst, dass sich jemand darüber lustig macht.

Klar, es werden nicht alle in deinem Umfeld die gleiche Meinung haben wie du. Aber Niemandem steht es zu, über deine Vorhaben herzuziehen. Setze gleich von vorneherein Grenzen und stehe zu dir und deinem Wunsch.

Mache von vorneherein klar: eine Beleidigung deiner Pläne ist eine Beleidigung für dich selbst.


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