Neustart Kurs: Ziele erreichen in 4 Schritten: Die Planung

Wie du deine Ziele planen kannst

So. Punkt 1 wäre erledigt.

Du hast dein Ziel vor Augen, dein Warum in der Tasche und fühlst dich großartig. Nun möchtest du sofort loslegen?

Klasse! Denn jetzt kommt der - für mich - spaßigste Teil an der ganzen Sache: eine ordentliche Planung.

Nun beginnst du damit, dass du dein Ziel genau unter die Lupe nimmst. Ich habe dir ja im letzten Modul geraten, groß zu Träumen.

Diesen großen Traum, den du da vor Augen hast, musst du jetzt analysieren und sozusagen aufsplitten. Du zerlegst ihn dir in kleinere Happen und bastelst daraus deine Landkarte.  Deine Straßenkarte zum Erfolg:

1: Was brauchst du, damit du diese Vision erreichst?

rocket

Deine Aufgabe: 

Hast du dich für ein Ziel entschieden, überlege dir genau, was es heißt, dieses Ziel zu erreichen:

  • Was sind die Zutaten für dieses Ziel?
  • Was musst du dafür erledigen?
  • Welche Tätigkeiten, Fertigkeiten oder welches Wissen brauchst du dafür?
  • Woher bekommst du dieses Wissen? 
  • Was kostet es dich? Kannst du es dir leisten?
  • Brauchst du Hilfe oder Unterstützung? Woher kannst du diese Hilfe bekommen?
  • rocket
    Benötigst du eine gewisse Ausstattung, Equipment oder Ausrüstung dafür? Woher bekommst du diese und was kostet sie?
  • rocket
    Welchen Zeitraum planst du ein?
  • rocket
    Wieviel Zeit brauchst du genau dafür? Täglich? Wöchentlich? Monatlich?
  • rocket
    Musst du dafür woanders zurückstecken? Wo? Ist es kein Problem? Bleibt dabei etwas auf der Strecke? Ist es das wert?

Plane dein Ziel so genau wie nur möglich. Schreibe dir jeden Aspekt auf. Denke genau über jeden einzelnen Punkt nach.

2: Welche Probleme können auf dich zukommen?

Überlege dir schon vorab, welche Probleme auf dich zukommen könnten.

Überlege dir gleich Gegenmaßnahmen dafür. Was machst du, wenn dies und jenes passiert? Auf was musst du dich einstellen? Was musst du wissen?

Diese Tipps helfen dir

Besorg dir gute Biographien von erfolgreichen Persönlichkeiten. Von ihnen kannst du wahrhaftig vieles lernen. Sie alle erlebten auf ihrem Weg Höhen und Tiefen. Schau dir ab, wie sie mit negativen Gedanken, Durchhängern und Rückschlägen zurechtkamen und entwickle deine eigenen Strategien.

wahnsinnig gute Blogs, die es leicht mit Magazinen und Büchern aufnehmen können. Diese Inhalte sind oftmals genauso gut recherchiert wie Printmedien und es steckt viel Erfahrung und Arbeit dahinter. Aber das wichtigste ist die persönliche Note. Viele Blogger schreiben über Dinge die sie selbst erlebt haben. Dieses Wissen brauchst du jetzt. Beschränke dich dabei nicht nur auf den deutschsprachigen Raum. Im englischsprachigen Raum ist die ganze Blog-Sparte um einiges Voraus. Dort findest du Knallerblogs mit richtig guten Inhalten.

Du kannst auch Freunde, Bekannte und Geschäftspartner nach ihren Strategien befragen. Vielleicht hatte jemand das gleiche Ziel wie du? Wie ist er damit umgegangen, wenn es mal schwierig wurde? Welche Probleme legten sich ihm in den Weg? Wie hat er sie gelöst? Was hat er daraus gelernt? Welche Fehler hat derjenige gemacht? Wie hat er sich vorbereitet? Was war sein Antrieb? Wie hat er alles geplant?

3: Etappenziele erstellen:

Du weißt jetzt, was du willst, warum du es willst und was du auf deinem Weg dazu brauchst.

Beginne nun mit der konkreten Planung, indem du dein großes Ziel in viele kleinere Etappenziele herunterbrichst:

Berücksichtige dabei auch alle Punkte, die du unter dem Punkt "Was brauchst du, um deine Vision zu erreichen" schon gesammelt hast. Musst du erst gewisse Fertigkeiten erlernen, bevor du dich an das eigentliche Ziel wagen kannst, beginne deine Planung mit diesen.

Welche Methoden gibt es zur Planung?

Wenn du die klassische Variante wählst, beginnst du mit dem ersten Schritt:

  • Was ist der erste, kleinste Schritt auf dem Weg zu deinem Traum?
  • Was ist der zweite, kleinste Schritt?
  • Was ist der dritte, kleinste Schritt?
  • Und so weiter bis zum Ziel. 

Du arbeitest dich mit dieser Variante vom Anfang bis zum Ende durch und planst so die nötigen Schritte vom Start bis zum Ziel.

Wenn dein Ziel es wäre, ein erfolgreiches Blog-Business zu starten, würde das ungefähr so aussehen:

  • Einen Blog Namen und Nische des Blogs finden
  • Eine Plattform finden, zb WordPress
  • Eine Domain sichern
  • Blog einrichten
  • Angle Double Right
    Ein Theme finden
  • Angle Double Right
    Social Media Accounts einrichten
  • Angle Double Right
    Standardseiten auf dem Blog erstellen
  • Angle Double Right
    erste Artikel schreiben
  • Angle Double Right
    Blog veröffentlichen
  • Angle Double Right
    usw. 

Du kannst aber auch folgende Variante probieren:

Du beginnst beim Ende und arbeitest dich schrittweise zum Anfang vor.

Du startest praktisch mit dem Ziel und überlegst dir: was ist der letzte Schritt vor dem Ziel? Und dann: was ist der Schritt vor diesem Schritt? Und so weiter bist du beim Start angekommen bist.

Nehmen wir diesmal das Beispiel eines Buches:

  • Ziel erreicht: Buch veröffentlicht
  • Lektorat, Design, Layout, Korrekturen, Fotos, usw.
  • Verlage anschreiben
  • Manuskript, Lebenslauf und Expose erstellen
  • Angle Double Right
    Buch korrigieren
  • Angle Double Right
    Buch fertigstellen
  • Angle Double Right
    Jeden Tag 1000 Wörter schreiben
  • Angle Double Right
    Layout, Outline, Einteilung, Stil, Perspektive, usw. wählen
  • Angle Double Right
    Recherche
  • Angle Double Right
    grober Umriss der Story und Charaktere
  • Angle Double Right
    Titel
  • Angle Double Right
    Thema
  • Angle Double Right
    Zeiteinteilung, wann  kannst du schreiben?
  • Angle Double Right
    Arbeitsplatz, Zubehör, Ausstattung, usw 

Du arbeitest dich quasi von hinten nach vorne durch und erstellst deine Etappenziele in umgekehrter Reihenfolge: vom Ziel rückwärts bis zum ersten, kleinsten Schritt.

Diese umgekehrte Variante benutze ich besonders gern.  Ich liebe es, meine Ziele von oben herab zu planen. Auch wenn es komplizierter klingt als es ist, macht es mir diese Art leichter, den nächsten Schritt zu erkennen.

Wenn ich ein Ziel vor Augen habe, fällt es mir leichter zu erfassen, was ich für den vorigen Schritt dorthin benötigen würde.

Probiere einfach beide Varianten aus und du kommst sicherlich dahinter, was dir am meisten liegt.

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