Serie Opfer – Retter – Macher – Heilige // Teil 4: Heilige

By Angelika Stranger | Mindset/Persönlichkeit

Mai 01
Opfer - Retter - Macher - Heilige

Herzlich Willkommen zu meiner neuen Serie Opfer – Retter – Macher – Heilige. In dieser Serie versuche ich die häufigsten Menschentypen, die mir so in meinem täglichen Leben begegnen, zu durchleuchten. Heute, im vierten Teil, stelle ich dir den Heiligen vor.

Was ist ein Heiliger?

  • Die Heiligen stehen über allem. Gerne rümpfen sie die Nase über unsere weltlichen Probleme.
  • Sie leben gerne in Ihrer eigenen Blase und lassen selten jemand von außerhalb ihres Kreises eindringen.
  • Heilige sind gerne sehr spirituell oder religiös. Sie leben nach strengen Regeln und erwarten dies auch von anderen. Gerne sind sie auch sehr dogmatisch und bekehrend.
  • Sie haben hohe, moralische Ansprüche, denen jeder Folge zu leisten hat.
  • Sie erheben auch gerne den moralischen Zeigefinger und lassen einen damit oftmals vor Scham in Grund und Boden versinken.
  • Sie genießen ihre (vermeintliche) Überlegenheit und fühlen sich als etwas besonderes.
  • Sie wollen die Menschheit retten, indem sie ihr die eigenen Vorstellungen aufdrängen will.
  • Vielfach kommen sie aus der Ecke der Esoteriker oder sind „Hardcore“ Yogis. Sie kennen die Bhagavad Gita auswendig und können zu jeder sich bietenden Gelegenheit einen indischen Guru, Gelehrten oder Philosophen zitieren.
  • Sie pflegen einen disziplinierten und strengen Lebensstil mit vielen Vorschriften zum Thema Essen, Geisteshaltung, körperliche Betätigung.
  • Nur der eigene Weg ist der Beste.

Wie geht man mit einem Heiligen um?

  • Erkenne ihre Leistungen an. Ihre strengen Routinen und die Disziplin sich selbst gegenüber sind sehr schwer einzuhalten. Sie verfügen über einen starken Geist.
  • Gehe mit gutem Beispiel voran. Erkenne die Wege der anderen an, wie sie sind. Vielleicht kannst du dem Heiligen somit etwas von deiner Lockerheit vermitteln.
  • Lass dich nicht beeinflussen. Du willst kein Rohkost-Veganer-Intermittierend Fastender werden? Dann tu es auch nicht.
  • Nimm sie dir als Vorbild, aber im moderaten Mass. Yoga tut gut, aber du musst nicht um drei Uhr morgens aufstehen um 90 Minuten deine Asanas zu praktizeren. Passe es ruhig an dein Leben an.
  • Erkenne, dass ihr Rhythmus nicht dein eigener sein muss. Lebe dein Leben in deinem Rhythmus.

Bist du selber ein Heiliger?

  • Dann sei nicht so streng mit den anderen und dir selbst.
  • Genieße deine Spiritualität, aber vergiss auch nicht auf die alltäglichen Freuden deines Lebens.
  • Es ist nicht so schlimm, wenn du einen Tag nicht perfekt bist. Du machst einfach am nächsten Tag weiter.
  • Leben und leben lassen. Gehe mit gutem Beispiel voran, aber akzeptiere es auch, wenn dir dein Gegenüber nicht folgen möchte.
  • Lass die Moralkeule etwas öfter stecken. Durch Vorträge und Belehrungen erreicht man nur Sturheit und Trotz bei anderen, da du ihre Lebensweise damit kritisierst. Versuche ein Vorbild zu sein und sie werden die eher nacheifern.
  • Sei stolz auf dich selbst und deine Disziplin, vergiss aber nicht darauf, deinem Körper Ruhe zu gönnen und ihn zu verwöhnen. Kasteie dich nicht immer selbst.
  • Versuche die etwas zu öffnen und deine Welt für andere zugänglicher zu machen. Vielleicht kannst du auch in die Welt von anderen schauen und dir Inspiration holen.

So, das wars mit meiner Serie über Opfer – Retter – Macher – Heilige. Ich hoffe es war hilfreich für euch. Vielleicht konntet ihr etwas schmunzeln, habt euch selber erkannt oder einige Tipps mitnehmen.

Es war mir eine Freude.

xo

Angelika

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