Herz und Verstand
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Warum du nicht von der Anerkennung anderer abhängig sein solltest

Lob und Anerkennung

Lob tut gut. Es verursacht ein tolles Gefühl, wenn die eigene Leistung, Persönlichkeit oder Entscheidungen von anderen anerkannt werden. Es motiviert und spornt an, es beim nächsten mal noch besser zu machen.

Anerkennung ist eine super Sache und man sollte auf jeden Fall immer zu seinen Leistungen stehen und stolz darauf sein. Leider passiert es allzu oft, dass wir nach dieser Anerkennung süchtig werden. Wir tun Dinge nicht mehr um der Sache, sondern um der Ehre willen.

Und was ist, wenn deine Entscheidungen von der weltlichen Jury nicht gut geheißen werden?

Wenn ihr mal nicht gefällt, was du so treibst? Ich kenne viele, die ihre Entscheidungen dann bitter bereut haben oder sie gar rückgängig machen wollten. Deren Stimmung wahrhaftig vom Urteil anderer abhängig ist. Die selber nicht mehr in der Lage sind, Entscheidungen zu treffen, ohne sie vorher mit ihrer Umwelt abzuklären.

Doch das ist genau das Gegenteil von dem was du erreichen willst: nämlich bedingungslose Selbstakzeptanz. Kritik kann sehr konstruktiv sein, aber du entscheidest immer noch selbst, wie nahe du sie dir zu Herzen nehmen willst.

Ich habe seit einigen Jahren einen recht kurzen Kurzhaarschnitt. Und seit Jahren gibt es konstant eine Person (immer die gleiche) dir mir – stets ungefragt, denn bei Dingen des persönliches Geschmackes frage ich niemals jemanden um seine Meinung – ihre Meinung unter die Nase reibt: die Frisur ist hässlich.

Ich lasse Kritik solcher Art inzwischen einfach abperlen.

1. ist sowas nicht konstruktiv, sondern gemein und

2. ist es meine Frisur und ich liebe sie. Warum sollte ich mir also die Haare anders schneiden, nur weil jemand anderem das nicht gefällt? Es ist mein Kopf.

Wenn wir von der Anerkennung durch andere abhängig werden, wie sollen wir dann jemals unsere eigene Werte anerkennen können?

Du solltest immer dein eigener Gradmesser sein. Der Beifall sollte an erster Stelle aus dir selber kommen. Wenn dich dann die Außenwelt wahrnimmt, ist es eine feine Sache. Ein kleiner Bonus sozusagen. Aber wenn ihr etwas nicht gefällt: Scheiß drauf!

Der einzige Mensch, der in deinem Leben die Entscheidungen trifft, bist du.

Die erste Instanz solltest immer du selbst sein

Erkenne deine Erfolge an und sei stolz darauf. Dieser Stolz auf dich selbst muss aber aus deinem Innersten kommen und nicht an der Anerkennung von Außen festgemacht sein. Sei dein größter Fan!

Fazit:

  1. Du
  2. Die anderen

xo

Angie

 

 

 

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