Herz und Verstand
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Wieso es so hilfreich ist, ein Tagebuch zu führen

Warum es so hilfreich ist, ein Tagebuch zu führen

Ich nenne es ja lieber „mein Journal“. Tagebuch hört sich so nach „Liebes Tagebuch, rate wer mich heute angelächelt hat…“ an.

Also: heute geht es darum, warum es so hilfreich ist ein Journal zu schreiben.

Ich führe mein Journal jetzt seit über zwei Jahren und kann mir ein Leben ohne gar nicht mehr vorstellen.

In mein Journal schreibe ich alles mögliche. Es sind keine Berichte, was mir an diesem Tag so passiert ist (Heute war ich beim Billa und habe die XY getroffen). Sondern eher eine große Sammlung all meinerHerzensangelegenheiten:

  • Dinge für dich ich dankbar bin
  • Ziele
  • Erfolge
  • Routinen, zB meine Morgenroutine, mein Pflegeritual, meine wöchentlichen Routinen, usw.
  • Rezepte
  • Es kleben auch viele Bilder, Tickets, Fotos und Erinnerungen darin
  • diverse Listen, zB Dinge, die ich im vorigen Jahr erreicht habe, Projekte die ich angehen möchte, Bücher die ich lesen will, Trainingspläne, Wunschlisten, Musiklisten, usw.
  • Erkenntnisse über mich selbst
  • Probleme und Lösungen
  • Ideen
  • Arbeits- bzw. Zeitpläne fürs Büro und den Blog
  • Affirmationen und Mantren
  • Zeichnungen
  • inspirierende Zitate, Sprüche, Gedichte und kurze Textpassagen aus meinen Lieblingsbüchern
  • Vorsätze und Pläne
  • Gedanken und Gefühle
  • Dinge, über die ich mir Gedanken machen muss, aber im Moment keine Zeit oder Energie habe
  • Eine Seite für Braindump: Gedanken die mein Gehirn verstopfen, irgendwie relevant sein könnten, aber im Moment keine Bedeutung für mich haben, werden hier für eine spätere Bearbeitung deponiert.
  • und vieles mehr

Es ist ungemein hilfreich um mein Leben auf die Reihe zu kriegen

Es schwirren so viele Gedanken durch meinen Kopf, jeden Tag, jede Sekunde. Mein Journal nutze ich dazu, sie alle wahr zu nehmen und zu bearbeiten.

Es ist mir Erinnerungsstütze, Motivation, Lesebuch, Ideenkollektion, Skizzenblock und Sammlung der schönsten Momente meines Lebens gleichzeitig.

Es hilft mir, meine Pläne zu verwirklichen, meine Ziele zu erreichen und die Motivation aufrecht zu erhalten. Und es ist der Platz für meine spirituellen Übungen, der Ort wo ich meine Energie bündele und meine „Seelenarbeit“ durchführe. Wo ich meine Affirmationen schreibe und meine guten Gedanken festhalte.

Ein Tagebuch ist eine unglaubliche Stütze und Bereicherung für das Leben

Ich empfehle es dir aus ganzem Herzen. Nenne es wie du willst. Dein Tagebuch, dein Journal, deine Kollektion, dein Buch.

Auf jeden Fall ist es Wert, ihm eine Chance zu geben. Probiere es aus, notiere alles, was deinen Geist und dein Herz umtreibt. Sei aber vollkommen offen und belüge dich nicht selbst, nur du wirst es jemals sehen. Keine Scheu. Aber nur durch Ehrlichkeit wirst du auch wirkliche Erkenntnisse über dich erlangen.

Du wirst erstaunt sein, wie sich die Gedanken fügen, wie dein Herz zu sprechen beginnt und du dich selber besser kennen lernst, wenn du nur offen und aufrichtig bist.

xo

Angelika

3 Kommentare

  1. Sandra Matteotti sagt

    Ich führe seit Jahren Notizbücher. Sie vereinen wie bei dir alles mögliche: Exzerpte aus Büchern, Zitate, Ideen, Gedanken, Pläne – alles, was das Leben so mit sich bringt.

    Ich habe vor kurzem aber gemerkt, dass ich die alten Bücher nicht mehr anschaue – selbst wenn ich reinblättere – es ist vorbei. Und da habe ich eine ganze Kiste alter Journale weggeworfen. Das war ok. Nun entstehen wieder neue.

    • Angelika sagt

      Alte Tagebücher wegwerfen habe ich noch nicht geschafft. Ich sammle noch etwas. Irgendwie kann ich mich nicht davon trennen, etwas hindert mich daran.

      • Sandra Matteotti sagt

        Es waren viele. Sehr viele. Dutzende. Ich bin grad in der Minimalismusphase…

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