Was du willst und was du brauchst

By Angelika Stranger | Selfcare/Wellness

Sep 25

"Und was machst du so?"

"Ich beschäftige mich auf meinem Blog mit Selbstfürsorge, persönlichem Wachstum und moderner Spiritualität.

"Ach Selbstfürsorge? Du meinst das, wo man tun kann was man will und es sich so richtig gut gehen lässt?"

So oder so ähnlich läuft fast jedes Gespräch mit einem Neuling auf dem Gebiet der Selfcare ab.

Scheinbar ist dies die Definition von Selbstfürsorge, die von einem Großteil der Gesellschaft vertreten wird bzw. was darunter verstanden wird: "Alles tun, was ich mag, dann geht es mir automatisch gut."

Das stimmt aber nicht.

Diese Einstellung ist nicht nur falsch, sondern sogar gefährlich für die Gesundheit.

Was ist sie dann? Die Selbstfürsorge?

Bei der Selbstfürsorge geht es darum - wie der Name schon sagt - für dich Sorge zu tragen.

Am Anfang steht immer die Frage nach den eigenen Bedürfnissen.

Frage dich: Was brauche ich gerade? Welches Bedürfnis habe ich? Was tut mir gut?

Danach erst entscheidest du dich dafür, wie du dieses Bedürfnis bedienen möchtest (z.B. mit Ruhe, einem Bad, einem Buch, einer Meditation, einem guten Essen.).

Und hierbei gilt es auf Folgendes zu achten:

Erkenne den Unterschied zwischen "brauchen" und "wollen".

Denn was du willst und was dein Körper gerade braucht, sind meistens komplett verschiedene Dinge.

Sich nur mehr Luxus zu gönnen, weil man es gerade will, ist nicht der Sinn der Selbstfürsorge.

Neulich habe ich in einem Buch ("Selfcare for the Real World" von Nadia und Katia Narain) folgenden Vergleich gelesen:

Sorge für dich selbst so, wie du es für ein Kind tun würdest.

Wenn du ein Kind hast, ist es klar was ich meine. Aber hast du keines, dann stell dir folgendes Bild vor:

Dein Kind möchte etwas essen. Es möchte eine Tafel Schokolade.

Nun hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Du gibst sie ihm, weil es sie will. Weil es so süß ist, dein Kind und weil Schoki halt so lecker schmeckt.
  2. Du gibst sie ihm nicht, weil das Kind ein gesundes Hauptgericht / gesunde Nahrung braucht.

Ich denke du weißt worauf ich hinaus will.

Jeder wird sich bei seinem Kind für die zweite Wahl entscheiden.

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Warum entscheiden wir uns selbst dann immer für die erste Möglichkeit?

Weil es oftmals bequemer ist, zugegeben. Es ist oft einfacher, sich für die Dinge zu entscheiden, die man will. Egal ob sie einem gut tun oder nicht.

Es ist einfacher das Fast Food zu essen, als ein frisches Gericht zu kochen.

Und ab und zu ist es auch Ordnung. Der Großteil der Entscheidungen muss sich aber an den Bedürfnissen orientieren.

Das ist richtige Selbstfürsorge. Beispiele:

  • Willst du morgens länger schlafen und dafür gestresst in den Tag starten, nur um ein paar Minuten Schlaf herauszuschinden? - Oder brauchst du es eher, eine Stunde früher aufzustehen, um deinen Tag in Ruhe zu beginnen?
  • Isst du den ganzen Sack Gummibärchen, weil du es gerade willst? Für ein kurzfristiges Glücksgefühl? - Oder nimmst du stattdessen das Gemüse, weil es dein Körper braucht und du dich langfristig damit gut fühlst?
  • Gehst du auf die dritte Party diese Woche, weil du es willst und es so viel Spaß macht? - Oder entscheidest du dich dafür, daheim zu bleiben, weil du die Ruhe dringend nötig hast?
  • Schaust du dir einen Netflix Marathon an? Oder machst du eine Stunde Yoga?

Unsere Bedürfnisse und deren Lösungen sind nicht immer die gleichen. Natürlich kann was du willst und brauchst manchmal dasselbe sein:

  • Du brauchst Entspannung und du willst ein Bad - Bingo!
  • Du brauchst frische Luft und willst spazieren gehen.

Selbstfürsorge ist natürlich oft gemütlich und ruhig und auf dich selbst bezogen. Aber eben nicht immer.

Darum lohnt es sich, genauer hin zu hören.

Den Unterschied zu lernen und vor allem: auch anzuwenden.

Die besten Wünsche bringen dir nichts, wenn du ihnen keine Taten folgen lässt. Selbstverständlich liegt es bei dir, wie du dich entscheidest.

Aber wenn du es aus der Sicht einer Mutter betrachtest, wirst du automatisch die richtige Wahl treffen.

Denn: Ein Stück Schoki (nicht die ganze Tafel) nach dem Gemüse ist ganz sicher noch drin.

xo

Angelika

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