Wie du herausfindest wer du wirklich bist

By Angelika Stranger | Mindset/Persönlichkeit

Jan 05
Weißt du, wer du wirklich bist?

Kennst du dich selbst?

Weißt du, wer du wirklich bist?

Trägst du deine Maske?

Hast du vergessen wie es in deinem Inneren aussieht, weil du schon zu lange eine bestimmte Rolle spielst?

Hast du den Kontakt zu dir selbst verloren?

Willst du so sein, wie du oder wie jemand anderer?

Wer bist du überhaupt?

Viele Menschen kennen sich selber nicht. Sie kennen nur das Bild von sich selbst, dass sie einst gestaltet haben, um ihrem Umfeld zu entsprechen. Um sich selbst und ihren Vorstellungen gerecht zu werden.

Sie wollen oder können nicht akzeptieren, wer sie sind, mit allen ihren Eigenschaften und streben danach, so zu sein wie ihre Vorbilder.

Dadurch verleugnen sie sich schlicht selbst und begraben ihre eigenen Wünsche, Leidenschaften und Talente im tiefsten Inneren.

Die wenigsten wissen daher, wer und wie sie wirklich sind.

Das Ziel für uns alle sollte sein: uns selbst zu leiben und so anzunehmen, wie wir sind. Dazu musst du aber erst einmal wissen, wer du bist, du musst deine Talente erkennen und diese  fördern, anstatt anderen nachzueifern.

Meine gute Freundin Pema Chödrön sagt dazu:

„Do start where you are“

Aber wo genau ist das?

Um mich selber besser kennen zu lernen hat mir folgende Übung geholfen, die ich dir hier zeige.

Ich möchte dass du dir mindestens zwei Stunden Zeit nimmst. Suche dir eine ruhige Umgebung, in der du klar und ungestört denken kannst.

Wenn es dir möglich ist, meditiere vorher noch um deinen Geist und dein Herz zu öffnen. Die Übung wird dir danach um einiges leichter fallen.

Setze dich nun hin, mit Stift und Papier, und notiere dir folgende Spalten oder Einteilungen:

  • Was mag ich? Was mag ich nicht?
  • Wie bin ich? Wie bin ich nicht?
  • Was kann ich gut? Was kann ich nicht gut?
  • Wie möchte ich gerne sein und wie erreiche ich das?
  • Wie möchte ich nicht sein und wie erreiche ich das?

Trage nun in jeder Spalte ein, was dir dazu einfällt. Sei ehrlich zu dir selbst, sonnst bringt dir die Übung gar nichts.

Was mag ich?

Alles was du magst. Dinge, Essen, Tiere, Mode, Einrichtung, Serien, Talente, Hobbies, Arbeiten, Natur, Länder, Reisen, Abenteuer, usw.

z.B. Katzen, Nougat, Gelb, Blau, Nudelsuppe, Nudeln, Decken und Polster, Duftöle, Weihnachten, Halloween, Bücher, einen eingeheizten Kaminofen, frisch gefallenen Schnee, Blogartikel schreiben, usw.

Was mag ich nicht?

Siehe oben im Gegenteil.

z.B. Artischocken, Spinnen, Lila, Marzipan, Bierzelte, laute Musik, große Menschenmassen, Stress, unruhige Menschen, lügen, Tratsch, usw.

Wie bin ich?

Wie bist du? Wie siehst du dich selbst? Sei ehrlich. Ideal ist es, wenn du dazu ein paar Freunde interviewen könntest. Sage ihnen, sie sollen dich aus ihrer Perspektive beschreiben. Wenn du diese Möglichkeit nicht hast und diese Liste selbst schreibst, musst du zu 100 Prozent ehrlich zu dir selber sein.

Schreibe also nicht auf, wie du sein willst (das kommt später), sondern wie du bist. Wenn du nur Skifahren gehst, weil es deine Freunde auch tun, Skifahren aber eigentlich hasst, dann schreibe nicht auf, das du gerne Ski fährst. Auch wenn du dies nach außen so kommunizierst. Es ist eine Lüge.

Beispiele: Freundlich, höflich, nett, begeisterungsfähig,  lerne gerne Neues, brauche viel Ruhe und Zeit für mich und mit mir selbst, meine Gefühle sieht man mir meistens sofort an, kann andere gut motivieren, usw.

Wie bin ich nicht?

Siehe oben, das Gegenteil. Geduldig, ruhig, gelassen, kritikfähig, kritisch, kann keinen Smalltalk, usw.

Was kann ich gut?

In was bist du richtig, richtig gut? Wo liegen deine Talente?

Oftmals gehen unsere Interessen und unsere Talente weit auseinander. Es liegen uns oftmals andere Dinge besser, als diese, welche wir als Hobbies oder Beruf auswählen.

Richtest du dich nach deinen wahren Talenten, wirst du erkennen, das du um vieles mehr und schneller Fortschritte machst, als an Beschäftigungen, die dir einfach nicht liegen.

Das soll jetzt nicht heißen, dass du keinen anderen Betätigungen mehr nachgehen solltest. Es soll heißen, es lohnt sich, einmal zu schauen was du wirklich kannst und diese Talente dann auch zu fördern.

Ich kann stricken, superschnell und trotzdem sinnerfassend lesen, Kraftsport, kochen, Kreativität, dekorieren, Lernen, Listen, Planung und Organisation, usw.

Was kann ich nicht gut?

Siehe oben, das Gegenteil:

Kopfrechnen, Ausfallschritte machen, im Winter auf Schnee mit dem Auto eine Bergstraße hochfahren, Skifahren, Knödel kochen, usw.

Wie möchte ich sein und wie kann ich das erreichen?

In diese Spalte kommen deine Ziele. Was hast du dir vorgenommen? Was willst du erreichen? Was würdest du gerne tun? Wohin würdest du dich gerne verändern?

Ein Business aufbauen, sportlicher, ehrlicher, klar Ja oder Nein sagen, zu mir selber stehen, gebildet, integer,  ein guter Zuhörer, belesen, mutig, ein guter Freund, …

Wie möchte ich nicht sein und wie kann ich das erreichen?

Das Gegenteil von oben. Ich möchte keine Klatschtante sein, faul, demotiviert oder demotivierend, ungebildet, neidisch… Die Klassiker eben.

Ans eingemachte

So weit so gut. Nun kommt der schwierige Teil. Alle Punkte die du dir notierst, müssen nun mit der größtmöglichen, brutalsten Ehrlichkeit nochmal überdacht und neu bewertet werden.

Wenn du dir genau überlegst und bewusst machst, wie du manche Dinge im Leben angehst, bemerkst du, das du sie vielleicht gar nicht willst oder falsch angepackt hast oder sie gar nicht deinen eigenen Bedürfnissen entsprechen.

Aber das wichtigste dafür ist, ich sag es nochmal, 100%ige Ehrlichkeit.

Belüge dich nicht selbst, nur um in einer Kategorie besser abzuschneiden oder dich vor Entscheidungen zu drücken. Damit machst du die Übung zunichte und es kommt ein falsches Bild von dir zu Tage.

Fazit

Diese Übung war so überraschend für mich. Es kam ein ganz anderer Mensch zu Tage, als ich dachte, der ich war. Ich bemerkte die Hüllen die ich mir angelegt hatte um mir, meiner Familie, der ganzen Welt, zu gefallen. Diese Hüllen wirkten so gut, dass ich selbst vergessen hatte, wer sich eigentlich wirklich darunter befand.

Ich bin mir sicher, dir wird es ebenso ergehen. Jeder von uns versteckt die ein oder andere Eigenschaft, um sich in besserem Licht zu präsentieren.

Aber alle Eigenschaften gehören zu dir, auch die „schlechten“. Und es ist besser sie zu akzeptieren und vielleicht zu versuchen, sie zu verbessern (sofern dies möglich ist), anstatt sie in dir selbst zu begraben.

Aufgabe

Deine Aufgabe ist nun, diese Hüllen nacheinander abzulegen um dein wahres Ich zu befreien. Lerne dein wahres ich zu lieben, zu akzeptieren und zu fördern. Dein Leben wird um so vieles einfacher, wenn du erst im Einklang mit dir selber lebst und dich nicht mehr verstellst .

Viel Erfolg! Vielleicht lässt du uns teilhaben und schreibst mir in den Kommentaren wie es dir dabei ergangen ist? Ich würde mich sehr freuen.

xo

Angie

#umgekrempelttribe #bodypositive #stehzudir #seiduselbst #ichbinich

 

 

 

 

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