Wie du mit Affirmationen arbeitest

By Angelika Stranger | Inspiration/Tipps

Mrz 29

Das Wort Affirmation hast du sicher schon gehört.

Weißt du auch, was genau das ist?

Und was sie dir bringen können?

Ich bin immer wieder überrascht, wie einfach die Arbeit mit ihnen ist, wie wirkungsvoll und groß das Ergebnis sein kann.

Ich erkläre dir heute, wie du mit diesen Glaubenssätzen arbeiten kannst, um ihre volle Wirkung zu entfalten.

Was sind Affirmationen?

Eine Affirmation (lat.: Bestätigung, Bejahung) ist eine Art positiver Glaubenssatz. Ein Satz, der symbolisiert, was du erreichen möchtest. Mit ihnen kannst du dein Gehirn umprogrammieren um positive Verhaltensweisen in dein Leben zu rufen bzw. schlechte abzulegen.

Wie du deine persönliche Affirmation gestaltest

Achte bei der Formulierung darauf, dass du nur positiv sprichst und Verneinungen vermeidest. Formuliere deinen Text so, als wäre er bereits eingetroffen.

Wörter wie

  • nein
  • nicht
  • keine
  • werde nicht

transportieren  eine negative Energie.

Wenn du also sagst: “Ich werde mich nicht selber runtermachen” ist zwar die Botschaft an sich etwas Gutes, aber das Wort “nicht” vermittelt deinem Hirn das Gegenteil.

Im Grunde kommen nur die Worte “nicht” und “runtermachen”an. Zwei negative Aussagen, die den eigentlich Zweck der Affirmation manipulieren können.

Formuliere den Satz so, als ob dein Wunsch bereits eingetreten ist.

Schreibe nicht “Ich werde erfolgreich sein” sondern “Ich bin erfolgreich”.

Somit vermittelst du deinem Hirn einen positiven Wert, der noch dazu schon aktuell ist. So zwingst du dein Gehirn also, diesen neuen Wert anzunehmen.

Aber das wichtigste ist die regelmäßige und häufige Wiederholung. Arbeite täglich mit deiner Affirmation und wiederhole sie so oft wie möglich, um die Info nachhaltig in deinen Gedanken zu verankern.

Wie du mit Affirmationen arbeiten kannst

Dafür gibt es verschiedene Zugänge, wähle den, der dir am besten liegt.

  • Japa Mala Meditation: Die Japa Mala Meditation ist geschaffen für Mantren und Affirmationen. Du wiederholst einfach bei jeder Perle deiner Mala deine Affirmation oder dein Mantra und atmest dabei jeweils einmal ein und aus. Also 1 Perle = 1x einatmen, 1x ausatmen = 1x deine Affirmation. Du kannst auch gerne zwei oder mehr “Runden drehen”.
  • Wiederholungen: im Prinzip gleich wie die Japa Mala nur ohne Mala. Wiederhole direkt vor dem einschlafen und gleich nach dem aufwachen für einige Minuten deine Affirmation. Hast du untertags 5 Minuten Zeit? Wiederhole deinen Glaubenssatz. Du stehst im Stau? Wiederhole ihn.
  • Schreiben: nimm dir jeden Tag einige Minuten Zeit und schreibe deine Affirmation auf. Fülle mit ihr eine ganze A4 Seite. Studien beweisen, dass das motorische Gehirn sich Dinge besser merken kann, als das visuelle. Folglich brennen sich Wörter, die geschrieben werden, mehr ins Gehirn ein und werden schneller gelernt. Das Gehirn kann diese Informationen auch besser und schneller wieder abrufen. Dieser Trick hilft übrigens sehr beim lernen: willst du etwas lernen, schreibe es auf. Aber der Trick funktioniert nur, wenn du mit der Hand schreibst, nicht am PC.
  • Rufe sie dir immer wieder in Erinnerung: wenn möglich, schreibe deine Affirmation auf Kärtchen und Post Its und verteile sie im ganzen Haus. So wirst du schon im Bad daran erinnert, in der Küche, am Frühstückstisch, wenn du deinen Kalender aufschlägst, wenn du auf deinen Laptop blickst usw.
  • Intention des Tages: wenn du am morgen deine Tag planst, setze dir deinen Glaubenssatz als “Intention des Tages”. Wie möchte ich mich heute fühlen? Was möchte ich heute erreichen? Wie möchte ich mich heute Abend, nach diesem Tag, fühlen? Schreibe deinen Satz so auf, als wäre es bereits geschehen. Zum Beispiel “Ich war sehr erfolgreich und habe meine Pläne verwirklicht. Alle Punkte auf meiner Liste habe ich abgehakt. Ich war sehr geduldig mit meinen Kindern.”

Aber sei geduldig mit dir. Affirmationen sind keine Zaubermittel und es dauert einige Tage, bis du die ersten Veränderungen bemerkst. Je nach Größe deines Themas, kann es auch einige Wochen dauern, bis die volle Wirkung eingetreten ist.

Ich wünsche dir viel Erfolg,

xo

Angelika

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  • […] mit Affirmationen oder Visualisierungen. Sie werden dir helfen, deine innere Kraft zu […]

  • sandra0202 sagt:

    Danke, Angelika, für den tollen Artikel! Ich beschäftige mich sehr gerne mit Affirmationen, und dass ich jetzt erfahren habe, dass sie am besten wirken, wenn man sie schreibt, finde ich super, da ich auch sehr gerne schreibe!
    Eine Frage hätte ich dazu: ist es okay, wenn man die Affirmation am PC schreibt, oder muss man sie mit der Hand schreiben? Ich bin bei beiden Arten ungefähr gleich schnell.
    Danke im Voraus für deine Antwort!

    Liebe Grüße, Sandra

    • Angelika sagt:

      Hallo Sandra,

      vielen lieben Dank für deine Nachricht, ich freue mich wirklich sehr darüber, dass er dir so gut gefällt 🙂 Die Affirmationen solltest du per Hand schreiben, da sie so einprägsamer für dein Gehirn sind. Du musst innehalten, nachdenken, wiederholen. So prägst du dir alles was du lernen möchtest oder (wie im Fall der Affirmationen) was du übernehmen möchtest, viel besser ein (wenn du schreibst, arbeitet gemeinsam mit deiner Hand die linke Gehirnhälfte, welche für Analysieren, Fakten, logisches Denken, Hören, Sprechen und für die Befolgung von Anweisungen zuständig ist).

      Du kannst auch einen Selbstversuch machen: suche dir zwei längere Gedichte, die dir gut gefallen und schreibe eines davon 5 mal mit dem PC und eines davon 5 mal mit der Hand. Du wirst sehen, dass du durch das Schreiben mit der Hand viel eher das eine Gedicht auswendig kannst, als das andere durch das Schreiben am PC. Ich wünsche dir viel Spaß mit deinen Affirmationen und viel Erfolg 🙂
      Ganz lieben Gruß
      Angelika

  • […] du ein Journal führst, ist es gut, mit Affirmationen zu […]

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