Wie du mit Kritik besser umgehst

Kritik ist Kritik, mit dir ist alles in OrdnungKritik ist Kritik, mit dir ist alles in Ordnung

Gestern war es wieder soweit. Einige kleinere, dekorative Veränderungen in meinem Haus brachten mir Kritik ein.

Eigentlich eine Kleinigkeit, ein Luxusthema.

Früher hätte mich das in eine schwere Krise gestürzt. Früher war Kritik an meinen Taten oder meinem Geschmack oder was auch immer, gleichgesetzt mit Kritik an mir.

Ich grübelte dann stundenlang darüber nach, was denn jetzt genau nicht stimmt mit mir. Was ich anders machen könnte, um dem Kritiker besser zu entsprechen. (Läuten nicht spätestens hier schon alle Alarmglocken?)

Sollte ich das getane, gesagte rückgängig machen? Meine Meinung ändern? Warum lag ich so falsch? Warum wissen die anderen alles besser und ich nicht?

Inzwischen weiß ich es besser. Ich habe innerlich laut Stopp zu mir gesagt und mich tatsächlich ein wenig über mich selbst geärgert:

Wie kann ich nur so einen Blödsinn denken? Wenn ich das so hinstelle und mir das gefällt, ist das so. Und aus.

Und wenn es dem Herrn oder der Dame nicht gefällt, ist es deren Problem. Mir gefällt auch nicht alles, was ich so in anderen Heimen erspähe und es ist egal, ich muss da auch nicht wohnen.

Und Überhaupt: was für ein Scheiß ist das überhaupt? Hallooo! Es geht nur um Deko, nicht um ein neues Gesetz zur Umverteilung des Sozialbudgets.

Aber warum nehmen wir Kritik immer persönlich?

Der Kritiker hat sich nichts dabei gedacht, er hat einfach seine Meinung geäußert, das ihm etwas nicht gefällt – wenn auch unaufgefordert.

Was hat das mit dir zu tun? Genau, gar nichts.

Nur weil jemanden dein persönlicher Geschmack nicht gefällt, heißt das nicht, das du weniger wert bist oder ich nicht gemocht wirst.

Deine Freunde und Familie lieben dich gleichermaßen, egal ob ihnen dein Haus gefällt.

Liebe und Wertschätzung hängen nicht davon ab, dass du immer alles zu 100% so machst, wie der andere es sich vorstellt.

Und wenn doch, nennt man das emotionale Erpressung und dein Gegenüber hat ein riesen Problem mit seinem Selbstwert!

Lies dazu meine Serie Opfer – Retter – Macher – Heilige Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4.

Bei Kritik geht es nur um die Sicht des anderen, nicht um deine.

Akzeptiere Kritik als das, was sie ist: als persönliche Meinung des Kritikers.

Wenn du die gleiche Meinung hättest wie er, würdest du es auch so angehen wie er.

Da du aber etwas anderes für richtig hältst, hast du es eben anders gemacht. Und das bist du, so soll es sein.

Wenn dein Gegenüber gewisse Ansichten hat, soll er sie in seinem eigenen Leben vertreten, so wie du deine Ansichten vertrittst.

Lass dich also davon nicht fertig machen. Zieh trotzdem dein Ding durch.

Fazit

Wenn jemand der Meinung ist, er müsste sich dir negativ mitteilen, dann höre ihm zu, vielleicht ist es ihm in diesem Moment einfacht wichtig.

Aber wenn es für dich nicht wichtig ist, lass es einfach stehen.

Anhören kannst du dir viel, was du davon umsetzt (wenn überhaupt) ist deine Entscheidung. Steh dazu und lass es dir nicht madig machen.

xo

Angelika

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