Wie geht positives Denken?

By Angelika Stranger | Mindset/Persönlichkeit

Jul 10
Wie geht positives Denken

Hier auf meinem Blog und generell in der spirituellen Welt findest du immer wieder den Hinweis auf die Wichtigkeit des positiven Denkens. Aber wie geht das eigentlich, das mit dem „Positiv sein“?

Hier habe ich vier Tipps für dich, wie du deinen Geist darauf programmieren kannst:

Füttere deinen Geist mit dem richtigen Futter

  • Ich achte sehr darauf, was ich in meinen Kopf hineinlasse und was nicht.
  • Ich vermeide Gewalt so gut es geht. Natürlich springt sie mich aus der Tageszeitung an, daran kann ich nichts ändern. Aber ich vermeide inzwischen andere „Gewaltträger“ wie zB Horrorfilme, Videos (auch Propaganda von zB Amnesty International oder Peta), Bilder, usw. Das heißt nicht, dass ich mich vor der Realität verschließe. Ich bin leider nicht in der Lage diese Bilder oder Videos „neutral“ anzusehen. Ich steigere mich rein, denke dauernd daran (und das sehr lange, gewisse Videos vergesse ich seit Jahren nicht mehr), kann nicht mehr schlafen und ärgere mich über die Leute die sowas machen und über mich selbst, weil ich es nicht ändern kann. Ich kann mich davon nicht abgrenzen und es raubt mir sämtliche Energie.
  • Ich füttere meinen Geist mit positiven Dingen wie zB gute Bücher, tolle Gespräche, Lachen und Spaß, Gemütlichkeit.

Achte auf den Blickwinkel

  • Ich achte immer darauf, eine Situation positiv einzuschätzen. Wenn ich z.B. im Stau stehe und merke wie mich der Ärger darüber überrollt, lenke ich bewusst meine Gedanken weg vom Ärger hin zu dem, was ich an dieser Situation positives entdecken kann. Ich habe Zeit für eine kurze Meditation, für ein Hörbuch, für das aktualisieren meines Kalenders oder Journals, ein Telefonat, für Atemübungen, für Dehnübungen, ein gutes Gespräch mit meinen Mitreisenden, usw.
  • Im Buch „Yoga für dein Leben“ von Andrea Kubasch und Dirk Benewitz steht der ganz wunderbare Tipp, auch den Blickwinkel in deiner Sprache zu ändern. Wenn du dich verspätest, sage nicht „Es tut mir leid“ sondern sage „Danke, dass du gewartet hast“. Diesen einfachen Trick kannst du in so gut wie allen Situationen deines Lebens anwenden.

Lass alles, was dich umgibt, positiv sein

  • Es fällt mir leicht, positiv zu denken, wenn alles um mich herum ebenfalls positiv ist. Ich achte sehr auf mein Umfeld, mein Heim, meinen Arbeitsplatz. Ich mag schöne Dinge und Pflanzen. Gönne mir gerne meine Naturkosmetik.
  • Ich umgebe mich mit positiven Menschen. Die Positivität anderer ist ansteckend und hilft mir oft aus meiner miesen Laune heraus.
  • Ich denke positive Gedanken. Ich arbeite viel mit Mantren und Affirmationen, schreibe mir positive Worte in mein Journal, meinen Kalender.
  • Ich höre gute, angenehme, ruhige Musik, gerne auch Musik, zu der ich mitsingen kann. Zu laute, hektische oder aggressive Musik machen mich ebenfalls laut, hektisch und aggressiv.
  • Ich bemühe mich, positiv zu sprechen (siehe oben). Zu mir selbst und zu anderen.
  • Ich verwende sehr gerne Duftöle und Räuchermischungen. Ich liebe gute Düfte und sie beeinflussen mich sehr. Ich kann sehr gut damit Stimmungen beeinflussen, Erinnerungen wecken, Gemütlichkeit und Ruhe schaffen oder mich auf eine Meditation einstimmen.

Tue gewöhnliche Dinge mit außergewöhnlicher Liebe

Dieser schlaue Satz stammt von Mutter Theresa. Gemeint ist damit, dass es für jeden Menschen Dinge gibt, die er nicht gerne macht, z.B.: die Toilette putzen, Bügeln, Akten ablegen oder die Steuer machen.

Aber indem wir uns darum bemühen, auch diese Dinge mit Liebe zu erledigen, werden sie leichter erträglich. Wenn ich schon die Stuer machen muss, dann mache ich sie außerordentlich gut. Und wenn ich schon Hemden und Blusen bügeln muss, dann mache ich das mit so viel Liebe, dass es die am schönsten gebügelten Hemden und Blusen in der ganzen Stadt werden. Das ist der ganze Trick dahinter. Damit kannst du auch noch in diesen äußerst weltlichen Dingen das Gute finden. Indem du es dorthin bringst.

Positiv denken bedeutet nicht automatisch, dass alles Negative verschwindet

Aber Achtung. Ich bin ein riesen Fan vom bewussten, positiven Denken. Aber in aller Euphorie dürfen wir nie vergessen, dass auch die Schattenseiten des Lebens ihre Berechtigung haben.

Nur weil du dich um eine positive Grundhaltung bemühst, heißt das nicht, dass dir nie wieder etwas negatives passieren wird. Der Unterschied ist einfach der, mit welcher Haltung du diese Dinge annimmst. Du sollst sie niemals verdrängen.

Du darfst ruhig wütend sein, traurig, gestresst oder was sonst auch immer. Und bei gewissen Dingen gibt es einfach keinen positiven Blickwinkel, zB wenn ein geliebtes Wesen oder ein geliebter Mensch stirbt. Nimm es an, akzeptiere es, fühle deine negativen Emotionen. Es ist wie es ist und du kannst es in diesem Moment nicht ändern. Aber es wird dir vielleicht etwas leichter fallen mit obigen Techniken und du wirst schneller wieder daraus auftauchen können.

Als im vorigen Jahr meine beiden Großeltern starben (innerhalb von 10 Tagen) war da die Trauer. Und sie war groß und ich akzeptierte sie. Gleichzeitig habe ich mich darum bemüht die positiven Seiten zu sehen: Beide wurden von großem Leid erlöst. Ich habe mir vorgestellt, wie sie im Jenseits, beide jung und gesund, vor ihrer Almhütte sitzen und ihren geliebten Vögeln zuschauen. In völliger Ruhe und Harmonie.

Ich dachte an die schönen Zeiten mit Ihnen, an lustige Dinge die wir erlebt haben, an ihre Erfolge im Leben. Ich bemühte mich, aus der Parte die schönste Parte der ganzen Welt zu machen, die wunderbarsten Blumen für den Sarg zu organisieren und mein Vater und meine Cousine schrieben mit dieser Technik den tollsten Nachruf, den ich je gehört habe.

Natürlich ging dadurch die Trauer nicht weg, das sollte sie auch nicht, denn sie ist ein Ventil für die negativen Gefühle in uns und diese brauchen halt einfach Zeit, um herauszufließen. Aber der Umgang mit ihr war leichter für mich, durch meine Techniken.

Gleichzeitig brachte der Tod der beiden auch das natürliche Familienchaos mit sich, das immer Eintritt wenn es um solche Dinge geht wie Beerdigungen, Erbrecht, tausend Erledigungen und „wer macht was“. Aber auch diese Dinge fielen mir etwas leichter, durch den Versuch, alles um mich halbwegs positiv zu erhalten.

Positives Denken kann uns eine große Stütze sein

Sie ist jetzt nicht die alleinige Glückseligkeit bringende Lösung. Aber sie kann uns das Leben erleichtern und sehr stark zu unserem Glück beitragen. Negatives lässt sich ausgleichen und besser durchleben bzw. gewisse negative Gedanken oder Handlungen treten erst gar nicht mehr auf.

xo

Angelika

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  • Ja, die ständige Gewalt in den Medien ist ein Geistesgift und auch, von den falschen Menschen umgeben zu sein. Leuten, die uns die Kraft rauben, die nur schwätzen, nie zuhören, die nie bei sich selbst waren und denen man deshalb auch nirgends wirklich begegnen kann. Da hilft positives Denken nicht, da sollten wir handeln indem wir uns aus dem Staub machen. Denn positives Denken hilft, wie ich meine, nur dem, der auch Handlungen folgen lässt.

    • Angelika sagt:

      Ja da hast du völlig recht. Die falschen Menschen, Energiesauger , sollte man meiden.Sie stehlen einem wichtige Energie und meistens auch Zeit.

  • Manche Dinge können wir nicht ändern, nur unsere Einstellungen zu ihnen. Aber genau das macht häufig den Unterschied.

  • Ein toller Blogbeitrag mit vielen neuen Denkanstößen! 🙂 ich habe vor kurzem lustigerweise einen ähnlichen Blogpost mit weiteren Tipps wie man eine positive Einstellung bekommen kann hochgeladen und beschäftige mich auf meinem Blog auch viel mit dem Thema positiv denken und leben: https://leoslovelymess.wordpress.com/2018/07/08/erster-blogbeitrag/
    Schaut gerne mal vorbei, ich würde mich freuen <3

    • Angelika Stranger sagt:

      Vielen lieben Dank für dein tolles Kompliment ❤️❤️👋👋 Und liebe Dank für den link, da schaue ich sehr gerne vorbei 👋👋❤️❤️

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