Herz und Verstand
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Meine liebsten Planer oder: wie ich mein Leben plane

Für ein glückliches Leben gehört für mich auch ein Hauch von Organisation dazu. Ohne Planung würde ich nichts erreichen, wüsste von einem Tag zum anderen nicht mehr, was ich mir vorgenommen habe. Ich würde versinken in einem Berg aus Arbeit und meine Ziele wohl niemals erreichen.

Wie in meiner Serie über den Erfolg bereits erwähnt, ist Planung und Vorbereitung der Grundpfeiler für den erfolgreichen Ausgang eines Projektes. Auch wenn es sich dabei nur um die täglichen Arbeiten handelt.

Meine Arbeit an mir und mit mir selbst, meine beruflichen und persönlichen Aufgaben würden wohl nie ein gutes Ende nehme, wenn ich sie mir nicht penibel und ausführlich aufschreiben würde. Gerne weihe ich dich in meine Planungsroutine ein.

 Happiness-Planner// The 52-Week Journal

Ein ganz besonderes Stück. Dieser Planer ist für 52 Wochen ausgelegt, beschränkt sich aber nur auf die einzelnen Wochen. Die einzelnen Tage haben kein Datum, du kannst also zu jeder Zeit im Jahr mit diesem Planer beginnen.

Im ersten Teil geht es um Selbsterkenntnis. Wer bin ich, was macht mich aus, meine Stärken und Schwächen, meine Ziele, wie möchte ich diese erreichen, was will ich ändern, usw. Nimm dir dazu ein wenig Zeit, es ist sehr interessant.

Im zweiten Teil des Planers findest du die Wochen 1 bis 52. In jeder Woche füllst du folgende Fragen aus: Auf was freust du dich, deine persönlichen und beruflichen Ziele und deine Planung von Montag bis Sonntag.

Ich nutze ihn nur  für persönliche und gewisse berufliche Ziele, meine Tagesplanung mache ich in einem anderen Kalender (siehe unten), da der Platz dafür einfach zu klein ist.  Ich nutze die Wochentage in diesem Kalender nur für meine Intention des Tages, persönliche Tagesziele, Affirmationen oder Dankbarkeitsübungen. Gerne stelle ich  dafür eine komplette Woche in einen bestimmten Fokus (zB Akzeptanz, Dankbarkeit, Liebe, usw.) und arbeite täglich damit.

Am Ende der Woche hältst du Rückschau: was war gut, was war schlecht, was hast du gelernt, wofür bist du dankbar usw. Also einfach eine Review über die letzten sieben Tage.

Bestellt habe ich den Planer hier.

Er kommt mit einem hübschen, goldenen Stift, zwei großen Klammern und drei kleinen Büroklammern (auch in Gold). Allein die Verpackung des Planers ist wunderhübsch und macht schon richtig Lust darauf, damit zu arbeiten.

Ein guter Plan

Er ist in drei Teile unterteilt. Im ersten Teil geht es ebenfalls um die Lebensplanung, wie im Happiness Planner auch. Der gute Plan wartet aber mit einer ganz anderen Art an Fragen auf, was dich wiederum neu über dich selbst nachdenken lässt.

Im zweiten Teil geht es dann um die Tagesplanung. Dieser Kalender ist mein Alltagskalender. Darin notiere ich meine To-Dos, Termine, Geburtstage, Erledigungen. Schlicht alles, was in meinem Leben an organisatorischem anfällt. Einfach, weil mir der Planungsteil dieses Kalenders besser gefällt, als im Happiness Planner, dort fallen die Wochentage zu knapp aus.

Im dritten Teil geht es dann um diverse Dinge, die sonst in keine Kategorie passen. Ausgaben bzw. Anschaffungen, was habe ich im vorigen Jahr erreicht, Reisen, Bücherlisten, Geschenkelisten und vieles mehr.

Den Kalender gibt es in vielen verschiedenen Farben, meiner ist in „Fuchs“. Bestellt habe ich den Kalender hier.

Er ist sehr hochwertig, schön dick. Auf dem Leineneinband prangt in goldenen Lettern der Titel „Ein guter Plan“. Ich nehme ihn besonders gerne zur Hand, weil er eine wunderbare Haptik hat. Damit wirst du sicher viel Freude haben.

Fazit

Ja, ich benutze tatsächlich beide Kalender/Planer gleichzeitig und täglich. Ich liebe es, Dinge zu notieren, zu dokumentieren, zu planen und aufzuschreiben. Ich bekomme so einen besseren Überblick über mein Leben, meine Ziele, meine Erfolge und Niederlagen.

Eine Zeit lang habe ich versucht alles in einem Journal zu führen, als Bullet-Journal, aber es war mir am Ende zu unübersichtlich. Ich mochte es auch nicht gerne, wenn ich einen Termin vereinbarte und mein Gegenüber sofort einen intimen Blick in meine Gedanken werfen konnte, einfach weil auf der Gegenseite etwas privates notiert war.

Ich habe nun alles Private in mein Tagebuch verfrachtet (dazu kommt noch ein eigener Artikel in den nächsten drei Tagen) und alles weitere erarbeite ich mit diesen beiden Helfern.

Für viele mag es vielleicht umständlich erscheinen, aber ich komme mit diesem Dreier-System am besten zurecht. Alles hat seinen Platz, ich weiß wo ich nachschauen muss und meine Termine sind alle am selben Ort und sofort auffindbar (ohne langes herumblättern). Privates bleibt im Privaten Teil und organisatorisches bzw. öffentliches bleibt im öffentlichen Teil.

Die Beschäftigung mit mir selbst ist so ziemlich der wichtigste Teil in meinem ganzen Tagesablauf, einfach weil ich weiß, wie schlecht es mir früher ging, bevor ich Zugang zu diesen Techniken hatte. Nun kann ich stolz auf meine Entwicklung sein und darauf, wie konsequent ich meine Aufgaben abarbeite.

Welches System hat sich für dich bewährt? Arbeitest du auch mit mehreren Systemen oder nutzt du etwas anderes? Oder gar keines? Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen.

xo

Angelika

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