Erfolg
Kommentar 1

Wie man sich richtig Ziele setzt

Hat man sich endlich dazu entschieden, einen speziellen Punkt in seinem Leben zu ändern, stehen viele  vor demselben Problem: wie genau mache ich das jetzt? Der erste Tipp, der einem dabei immer an den Kopf geworfen wird ist: Setzt euch Ziele!

Das ist an sich auch richtig, aber wie genau man das macht um bei der Stange zu bleiben, wird einem oftmals nicht dazu gesagt.

Setzt euch Ziele, aber richtig!

Es reicht nicht, einfach nur zu sagen „Ich will 30 Kilo abnehmen“ oder „Ich will reich sein“. Meiner Erfahrung nach schrecken einen so grob (und groß) formulierte Ziele eher ab. Mein Ziel im vorigen Jahr war es abzunehmen. Die  Zahl, die ich mir vorgenommen hatte schien so enorm groß – sie schien mir unerreichbar. Ich war von Beginn an schon eingeschüchtert, hatte schon meinen Misserfolg vor Augen und dementsprechend halbärschig habe ich auch mit der Diät gestartet.

Und so erging es mir bei vielen anderen Projekten, teilweise privater, teilweise beruflicher Natur.

Nach vielen Misserfolgen und Enttäuschungen kam ich dahinter, dass nicht ich oder das Ziel an sich das Problem war, sondern die Art wie ich es erreichen wollte. Ich habe mich daher hingesetzt und mein Ziel etwas bearbeitet. Ich habe die gesamte Herangehensweise komplett umgekrempelt.

Formuliert euer Ziel so genau es nur geht

Zu Beginn ist es hilfreich, sein Ziel so genau wie möglich zu formulieren. Statt: „ich will reich sein“ nehmt besser „ich will jedes Jahr 50.000,– verdienen“ oder statt „ich will gesünder leben“ sagt „will mich vegan (vegetarisch, mediterran, paleo, wasauchimmer) ernähren und täglich Sport treiben“. Genaue Definitionen sind um einiges verbindlicher als Allgemeinplätze und Wischi-Waschi-Aussagen.

Dies ist auch der Grund, warum fast alle Neujahrsvorsätze zum scheitern verurteilt sind. Ein gut gemeinter Vorsatz ist noch keine Erfolgsgarantie.

Unterteilt euer Ziel in kleinere und größere Etappen

Ich habe mir mein Ziel notiert und es in kleinere Etappen aufgesplittet. Das große Ganze war noch zu erkennen, aber jetzt, da ich auch kleinere Siege vor Augen hatte, die ich relativ schnell erreichen konnte, war ich viel motivierter.

Das Problem bei großen Zielen ist nämlich folgendes: es dauert ziemlich lange, bis man endlich den Erfolg einheimsen kann und es ist verdammt schwer, die Motivation so lange Zeit ohne Belohnung bzw. Erfolg aufrecht zu erhalten.

Mit den Minizielen kann man (je nach Größe) jeden Tag oder jede Woche einen Sieg feiern und bleibt so viel leichter am Ball.

Ein einfaches Beispiel: 

Als Beispiel dient hier meine Diät vom vorigen Jahr, aber diese Vorgehensweise könnt ihr beliebig auf alle eure Projekte anwenden:

  • ich habe mir zunächst 6 kleine Miniziele gesetzt zu je : 5kg abnehmen
  • Diese Miniziele habe ich noch weiter verkleinert und genauer formuliert in: 2,5 kg pro Monat abnehmen
  • Dann ging es weiter mit den Wochenzielen: 5x / Woche Sport, gesunde Ernährung, ein Cheat Day pro Woche, usw..
  • Und noch genauer wurde es dann in den täglichen Etappen: 3,5 Liter Wasser trinken, kein Zucker, Krafttraining oder Ausdauer oder Yoga, usw. usf.
  • Ich habe auch diese Etappen aufgesplittet in einen genauen Trainingsplan, oder Yogazeiten, Tipps und Tricks.

Belohnt euch selbst, für die harte Arbeit

Nicht zu vergessen, das vielleicht wichtigste überhaupt: Für jedes Ziel gab es eine Belohnung! Zuerst wurde es mit Genuss auf der Liste durchgestrichen oder abgehakt.

Um beim Beispiel zu bleiben: ich hatte mir schon vorher Gedanken gemacht, was es für welche Etappen als Bonus gibt: Eine Kleidergröße weniger – neue Kleider. Ein Kilo weniger – eine Badekugel von Lush oder Heymountain (meine Lieblingsfirmen für Körperpflege und Kosmetik), für jedes erfolgreiche Tagesziel – Abends einen köstlichen Bananen-Hafermilch Shake.

Seid dabei kreativ und gönnt euch, was ihr besonders schätzt. Vergesst aber nicht auf eure Belohnungen, denn Sie halten das Durchhaltevermögen aufrecht.

Fazit

Um euer Ziel zu erreichen braucht ihr:

  • eine genaue Formulierung, was ihr erreichen wollt
  • Mini- oder Etappenziele, die euch schnelle Motivation bringen
  • und ein gutes Belohnungssystem 😉

Dieses System lässt sich auf so gut wie jede Lebenslage anpassen, beruflich wie privat.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Erfolg, bei was immer ihr euch vorgenommen habt. Verzagt nicht, wenn ihr mal ein Ziel verpasst habt und macht einfach am nächsten Tag weiter. Denn, wie meine gute Freundin Scalett O’Hara bereits gesagt hat:

„Schließlich, morgen ist auch ein Tag.“

xo

Angie

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in: Erfolg
Getaggt mit:

1 Kommentar

  1. Pingback: umgekrempelt - für mehr Selbstgefühl... - Erfolgsserie Teil 1: wie wird ein Projekt erfolgreich?

Kommentar verfassen